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Was bedeutet Nachhaltigkeit?

Falls du dir die Frage stellst, wie Nachhaltigkeit überhaupt definiert wird, haben wir hier die Antwort für dich. Grundsätzlich wird der Begriff "Nachhaltigkeit" oder "Sustainability" unterschiedlich verwendet. Am gängigsten ist aber die Auffassung, dass Nachhaltigkeit die Fähigkeit ist, die Bedürfnisse der heutigen Generation zu befriedigen, ohne dabei künftige Generationen bei der Erfüllung ihrer Bedürfnisse zu beeinträchtigen. Vielleicht hilft es dir, mit anderen Worten: Es geht darum, im Rahmen der Möglichkeiten unseres Planeten zu leben.

 

Was ist nun aber der Nutzen von Nachhaltigkeit für Unternehmen?

Dafür gibt es eine Reihe von Gründen, die wir dir hier näher erklären. Der erste Grund ist, dass Unternehmen davon profitieren, solange das Bewusstsein für dich als Verbraucher gegenüber Nachhaltigkeit geschärft ist. Wenn du dir dessen bewusst bist, welche ökologischen und sozialen Auswirkungen es hat, wenn du ein Produkt kaufst, dann wirst du dich auch für ein nachhaltiges Unternehmen mit einer guten Bilanz entscheiden, oder?

Der zweite Grund dafür ist, dass es zunehmend immer mehr Vorschriften gibt, die nachhaltige Unternehmensprozesse begünstigen. Wenn du also ein Unternehmen hättest und diese Praktiken anwendest, bist du der Konkurrenz voraus und hast einen großen Wettbewerbsvorteil. Als Folge daraus könntest du als Unternehmer schließlich Kosten einsparen, und trägst dazu bei, Abfall zu vermeiden und den Ressourcenverbrauch zu minimieren. Jetzt fragst du dich aber bestimmt, worin der Haken liegt.

Das Gute ist, es gibt nicht wirklich einen Haken, denn es schützt unsere Welt. Allerdings besteht die Herausforderung der Nachhaltigkeit darin, Wege zu finden, um deine Bedürfnisse und die deiner Mitmenschen zu befriedigen, ohne dabei die Ressourcen auszuschöpfen. Dazu müssen wir von einem "Nehmen-Herstellen-Abfall"-Grundsatz zu einem nachhaltigen "Reduzieren-Verwenden-Recyceln"-Ansatz umdenken.

 

Ab wann ist etwas nachhaltig?

Es gibt verschiedene Aspekte der Nachhaltigkeit. Drei Schlüsselelemente sind ökologisch, sozial und wirtschaftlich. Wenn du nachhaltig agieren möchtest, muss deine Aktivität alle drei dieser Aspekte berücksichtigen. Also du kannst nicht bloß ökologisch sein, und die Menschenrechte dabei außer Acht lassen. Beispielsweise ist es langfristig nicht nachhaltig, wenn du zwar ein Projekt zur Verringerung der Umweltverschmutzung in Angriff nimmst, dabei aber Mitarbeiter einstellst, die für Ihre Arbeit weder Essen noch Bezahlung erhalten. Logisch, oder?

Es gibt nun aber schon einige Initiationen, die sich für die Nachhaltigkeit einsetzen. Du hast bestimmt schon von der Friday for Future-Bewegung gehört, die von Jugendlichen ausgelöst wurde. Diese Klimastreik-Bewegung hat eine Welle des unternehmerischen Bewusstseins für Nachhaltigkeit ausgelöst und macht darauf aufmerksam, dass Unternehmen dringend Maßnahmen gegen die Klimakrise ergreifen müssen.

Es hat zum Glück auch schon viel gebracht. Denn viele Unternehmen erkennen, dass sie mehr tun müssen, um ihre Umweltauswirkungen zu verringern und nachhaltiger zu werden. Diese Nachricht ist gut für unseren Planeten. Mehr Unternehmen gehen die Schritte zur Bewältigung der Klimakrise und die Investition in das Sustainability Management wurde verstärkt. Es ist jedoch noch ein langer Weg, bis wir einen Wandel erleben. Fridays for Future spielen dabei aber eine wichtige Rolle und haben schon ein großes Umdenken ausgelöst. Und es ist eine Aktivität, bei der du selbst tätig werden kannst und einen Beitrag leisten kannst.

 

Was ist Sustainability Management?

Damit auch du ein umfassendes Wissen zur Nachhaltigkeit erlangst, haben wir dir den Begriff Sustainability Management erklärt. Denn Sustainability Management ist der Prozess der Entwicklung und Umsetzung von Richtlinien und Verfahren, die die negativen Umweltauswirkungen von Unternehmen minimieren. Dazu gehört auch die Maximierung der positiven Umweltauswirkungen der gleichen

Aktivitäten, Produkte und Dienstleistungen. Um es etwas verständlicher zu machen: Es geht darum, die Erträge und Risiken einer Organisation zu reduzieren, um den Schaden für die Umwelt zu verringern. Dabei werden verschiedene Methoden angewandt, um den Einfluss von Aktivitäten der Unternehmen auf die Umwelt zu begrenzen. Um diese Aufgaben zu erfüllen, setzen viele Unternehmen Sustainability Manager ein.

 

Welche Aufgaben erfüllt ein Sustainability Manager?

Ein Sustainability Manager erfüllt Aufgaben, um die Umwelt zu schützen und das Unternehmen langfristig zu finanzieren. Dazu gehört es unter anderem, die Umwelt- und Klimarisiken zu identifizieren. Eine konkrete Planung, Durchführung und Evaluation von Umweltmaßnahmen ist durchzuführen. Ein weiterer Punkt ist die Beratung bei der Erarbeitung von Zielen für die Umwelt sowie Alternativen zur Produktion auszuwählen.

Und für Sustainability Manager gibt es einiges zu tun. Denn es gibt zahlreiche Dinge, die Unternehmen tun können, um umweltbewusster zu handeln und ihren Verbrauch zu senken. Du möchtest wissen, welche Dinge das sind? Beispielsweise ist es wichtig, eine umweltfreundliche Energieerzeugung und -nutzung zu fördern und die Ressourcen effizienter zu nutzen. Als Sustainability Manager wäre es nun dein Job, dieses Bewusstsein ins Unternehmen zu schaffen.

 

Welche Qualifikationen sind für Sustainability Manager erforderlich?

Auch wenn du gerne wissen möchtest, welche Qualifikationen Sustainability Manager haben müssen, können wir dir leider keine pauschale Antwort darauf geben. Denn die Qualifikationen variieren je nach Unternehmen und Position. Wir können dir allerdings einige Dinge aufzählen, die du schon haben solltest. Wenn du gerne Sustainability Manager werden möchtest, dann solltest du einen Bachelor- oder Master-Abschluss in Nachhaltigkeit, Betriebswirtschaft oder einem verwandten Bereich haben. Ebenso sind Erfahrungen in den Bereichen Nachhaltigkeit, Umweltmanagement oder einem verwandten Bereich sowie ausgeprägte Kommunikations-, Projektmanagement- und analytische Fähigkeiten Kompetenzen, die dir die Chance auf den Job als Sustainability Manager wesentlich einfacher machen.

 

Na, hast du schon von Unternehmen gehört, die nachhaltig agieren?

Wenn ja, dann bedeutet das, dass diese Unternehmen transparent sind. Aber wie können Unternehmen ihre Arbeit in Bezug zur Nachhaltigkeit transparent machen? Dazu gibt es wieder einige Optionen. Eine Möglichkeit sind Berichte zur Nachhaltigkeit, die Info’s über die ökologische und soziale Leistung eines Unternehmens liefern. Sie können auch über die Politik und die Praktiken eines Unternehmens im Bereich der Nachhaltigkeit berichten. Eine weitere Möglichkeit, ist die Offenlegung von Umwelt- und Sozialinformationen in ihren Finanzberichten. Den Anlegern werden dadurch Informationen über die Risiken und Chancen eines Unternehmens im Zusammenhang mit ökologischen Fragen geliefert.

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