Es ging um einfaches Adressenschreiben

Adressenschreiben
Foto: © Rainer Sturm / PIXELIO

Die erste Kontaktfirma wollte 30 Euro

Hallo,

habe gerade heute nach einem Riesenzorn die Abzocke von XY [Name des Unternehmens der Redaktion bekannt] kennengelernt. Hier ist VORSICHT geboten!

100 Kopien, wie man dieselbe Abzocke nachmacht (jedoch kein Hinweis, dass man sich doch besser auch ein Postfach holt, damit man nicht später von wütenden "Opfern" an der eigenen Haustür erschossen wird).

Dann kamen grässliche Kopien mit den Geschäftsmöglichkeiten o.g. Firma. Wieder zahlte ich € 30,- Schutzgebühr, um 60,- € die Woche verdienen zu dürfen.

Aber nicht doch mit Adressen von einer Liste in Reinschrift auf Umschläge zu schreiben, nein, inserieren, Porto einfordern, Kopien versenden, Schutzgebühr kassieren, nach Aschersleben schicken und wöchentlich davon müssen (!) 40 brandaktuelle Adressen zusammenkommen.

Desweiteren sind die Infos so undurchsichtig und verworren, dass man eigentlich (wenn man nicht schon vorher vor Wut so zittrige Hände bekommt, dass man keinen Telefonhörer mehr hochkriegt) anrufen muss.... und siehe da.... eine 0190er Telefonnummer.

Noch Fragen?

Habe heute bei beiden Firmen mit allem Nachdruck meine beiden Schutzgebühren zurückgefordert und mit allem möglichen gedroht. Vielleicht ist man wenigstens so seriös oder furchtsam, dass das Geld zurückkommt. Mein Glaube an das Gute ist nicht mehr ganz ungebrochen.

Mit freundlichen Grüßen
[Name der Redaktion bekannt]

Fortsetzung – einige Tage später bekamen wir die folgende Mail von der Jobsuchenden:

Die "Sch...firma" in Aschersleben hat mir ein 3(!)seitiges Fax geschickt, vollgeschrieben, warum sie ja so im Recht sind und mir meine Gebühr trotz Rücksendung aller Unterlagen nicht wieder erstatten!

Die Firma schreibt, sie scheue keine Presse und wäre vom Verbraucherschutz überprüft und nicht beanstandet worden. Ein paar Frechheiten sind auch drin, zum Beispiel "Ihr Rechtsanwalt wird Ihnen das Gesetz hierzu schon so erklären, dass Sie es auch verstehen" usw.

Also, "Hände weg!" als Botschaft für Ihre Leser
[Name der Redaktion bekannt]

Bild oben: © Rainer Sturm / Pixelio

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