So finden Sie den richtigen Arbeitsplatz

Arbeitsplatz
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"Raum ist in der kleinsten Hütte": Nutzen Sie den vorhandenen Platz in Ihrer Wohnung

Fast jeder kann von zu Hause aus arbeiten – Sie müssen den Platz nur richtig nutzen. Der Mangel an Platz muss dabei nicht zwangsläufig ein Hinderungsgrund sein, denn "Raum ist in der kleinsten Hütte".

Doch bevor ein Home-Office eingerichtet ist, steht fast jeder Homeworker vor der gleichen Frage: Wie nutze ich das vorhandene Raumangebot, ohne die Atmosphäre der Wohnung allzu sehr zu beeinträchtigen? Die optimale Lösung um von zu Hause aus zu arbeiten, ist natürlich ein separates Arbeitszimmer. Doch nicht jeder Homeworker kann einen Raum ausschließlich zum Arbeiten freimachen – dem bieten sich viele weitere Varianten.

Ihr Home-Office im Gästezimmer

Haben Sie ein separates Gästezimmer? Dann ist Ihr Platzproblem schon gelöst. Sie gehören zu den glücklichen Homeworkern, die über ein Zimmer verfügen, das nur zum Arbeiten genutzt werden könnte. Wie häufig brauchen Sie Ihr Gästezimmer? In der Regel wird es nur genutzt, wenn Besuch über Nacht bleibt. Ansonsten dient es als zusätzlicher Stauraum für Bügelwäsche oder ähnliches. Machen Sie Ihr Gästezimmer zum Büro. Es wird sich rentieren. Und Ihr Besuch wird sich von nun an auch auf einem Reisebett wohlfühlen.

Ihr Arbeitsraum im Keller

Haben Sie über einen Keller? Es ist schon beinahe die "klassische Variante", hier ein Büro einzurichten. Dabei sollten Sie allerdings einige grundlegende Dinge berücksichtigen, denn nicht jeder Keller eignet sich für ein Büro...

  • Sind die Kellerräume beheizbar?
  • Ist die Deckenhöhe ausreichend?
  • Sind die Kellerräume trocken?
  • Sind im Keller Fenster vorhanden, die für genügend frische Luft und Tageslicht sorgen?
  • Sind Steckdosen vorhanden und können Sie gegebenenfalls ein Telefon und einen Computer anschließen?
  • Ist es für Sie möglich, den Kellerraum gegebenenfalls zu renovieren?

Wenn Sie all dies mit ja beantworten können, sind die Bedingungen optimal. Dem Büro im Keller steht nichts mehr im Wege. Anderenfalls müssen Sie schauen, ob und wie sich ein Kellerbüro mit Kompromissen einrichten läßt. So ist es beispielsweise nicht unbedingt nötig, einen Telefonanschluss legen zu lassen, wenn kein Anschluss im Keller vorhanden ist. Mit einem schnurlosen Telefon können Sie dieses Problem meist recht schnell und bis auf weiteres lösen.

Ihr Wohnzimmer als Home-Office

Meist ist das Wohnzimmer der größte Raum einer Wohnung. Falls kein separater Raum für ein Büro vorhanden ist, können Sie überlegen, ob sich hier ein Arbeitsplatz einrichten läßt. Mit ein wenig Fantasie und Geschick wird das Wohnzimmer dadurch auch nicht unbedingt seiner wohnlichen Atmosphäre beraubt. Denn Bücherregale und Schubladenelemente sind häufig ohnehin Bestandteil einer Wohnzimmereinrichtung. Nutzen Sie dies aus für Ihr Büro. Vielleicht können Sie den Raum mit einer Regalwand oder einem Paravent optisch teilen.

Ein Arbeitsplatz für Ihr Home-Office im separaten Esszimmer

Verfügen Sie über ein separates Esszimmer? Dann sollten Sie sich fragen, ob Sie es wirklich unbedingt als solches brauchen oder Sie es vielleicht zum Büro umfunktionieren können. Denn wenn Ihre Küche oder Ihr Wohnzimmer genügend Platz bietet, können Sie alternativ dort Ihre Essecke stellen.

Wenn Sie auf Ihr Esszimmer verzichten und dort Ihr Büro einrichten, hat das alle Vorteile eines separaten Büros. Sie können nach getaner Arbeit die Tür hinter sich schließen und – die Arbeit ist nicht mehr präsent – zumindest optisch nicht. Ein Büro, das im Wohnzimmer integriert ist, bietet Ihnen diesen Vorteil nicht. Es könnte sich also lohnen, auf das Esszimmer zu verzichten. Falls Sie es hin und wieder für eine größere Tafel brauche sollten, lässt sich das Büro eventuell wieder zum Esszimmer umwandeln.

Ihr Schlafzimmer als Arbeitszimmer

Auch das Schlafzimmer kann durchaus als Arbeitsplatz geeignet sein. Denn gerade in Altbau-Wohnungen sind oftmals Schlafzimmer neben dem Wohnzimmer die größten Räume, so dass sich dort vielleicht auch ein Schreibtisch unterbringen lässt. Voraussetzung ist natürlich, dass Sie in Ihrem "Büro" keinen Besuch empfangen müssen und dass es Ihnen keine Probleme bereitet, die Arbeit auch vorm Zubett gehen noch im Blick zu haben. Aber auch dieses Problem lässt sich lösen, wenn Sie die Arbeitsecke beispielsweise hinter einem Vorhang oder einem Paravent verschwinden lassen.

Nutzen Sie jeden Winkel

Die Suche nach einem geeigneten Arbeitsplatz ist häufig dadurch erschwert, dass sich zwar beispielsweise ein Schreibtisch unterbringen lässt, für Ordner und Bücher am selben Platz aber zu wenig Raum vorhanden ist. Zudem nehmen Aktenordner einem Wohnzimmer häufig die wohnliche Atmosphäre. Häufig jedoch lassen sich Schreibtisch und Ablage auch räumlich trennen – und wenn es sich dabei nur um Teile der Ablage handelt.

Ihre Aktenordner – zumindest die nicht so häufig gebrauchten – können Sie auch in einer Abstell- oder Besenkammer unterbringen. Um zusätzlichen Stauraum für Bücher und Ordner zu schaffen, sind Regale, die rund um die Tür angebracht sind, besonders geeignet. Denn häufig wird gerade dieser Platz nicht genutzt.

Lassen Sie sich bei der Einrichtung Ihres Home-Office anregen

Viele Einrichtungshäuser und Möbelhersteller bieten Lösungsmöglichkeiten für das Büro in den eigenen vier Wänden. Beispielsweise das Einrichtungshaus IKEA bietet – neben dem Büromöbelprogramm – jede Menge Ideen an, wie Sie sich Ihren persönlichen Arbeitsplatz zu Hause schaffen können. Nutzen Sie die Möglichkeit, sich durch Kataloge, Fachzeitschriften und auch auf Schautagen in Möbelhäusern für die Einrichtung Ihres Homeoffices anzuregen.

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