Imagepflege

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Wie Sie mit Ihrem Home-Office auch beim Kundenbesuch den besten Eindruck nach außen machen

Viele Homejobber habe dasselbe Problem – was tun, wenn sie ein Kunde in ihren "Geschäftsräumen" aufsuchen möchte, wenn ihr Büro doch eigentlich "nur" aus einer Schreibtischecke im Wohnzimmer besteht?

Bevor Sie in eine solche Situation geraten, sollten Sie sich Gedanken darüber gemacht haben, wie Sie reagieren und gut vorbereitet Ihr Image pflegen. Denn das ist für einen Homejobber nicht weniger wichtig als für alle anderen, die über Geschäftsräume verfügen.

Wenn Ihre Adresse nicht das richtige Image hat: Das Postfach für alle Fälle

Wohnen Sie in einer Gegend, die wenig repräsentativ ist und über einen schlechten Ruf verfügt, sollten Sie sich ein Postfach zulegen.

"Schlechte" Adressen können sich auf Ihr Image übertragen und Sie weniger seriös erscheinen lassen. Ob das tatsächlich der Realität entspricht, ist in diesem Fall irrelevant. Eine "schlechte" Adresse bleibt auch dann noch schlecht, wenn Sie einen guten Service bieten.

Ein Postfach kann hier eine Lösung bieten, denn hier müssen Sie Ihre Adresse nicht mehr preisgeben. Allerdings sollten Sie bedenken, dass auch diese rein postalische Adresse misstrauisch machen kann, denn Sie geben auf diese Weise nicht preis, wo Sie im Zweifelsfall präsent und zu erreichen sind. Dies kann ebenso wie eine "schlechte" Adresse Ihre Kunden misstrauisch machen. Weiterhin müssen Sie beachten, dass Ihre Geschäftspost mit einem Postfach nicht mehr direkt zu Ihnen gebracht wird sondern im Postamt zur Abholung bereit gelegt wird. Entsprechend sollte Ihr Weg Sie mindestens ein Mal täglich zu Ihrem Postfach führen.

Was tun, wenn Ihr Kunde Sie besuchen möchte?

Schwierig könnte es für Sie werden, wenn Ihr Kunde Sie persönlich in Ihrem "Büro" aufsuchen möchte. Der Wunsch, Sie als Geschäftspartner persönlich kennenlernen zu wollen, ist zwar nachvollziehbar. Aber wie gehen Sie damit um, wenn Sie Ihren Kunden nicht bei sich zu Hause in Ihrem Home-Office empfangen wollen?

Drehen Sie den Spieß um: Bieten Sie Ihrem Kunden an, dass Sie ihn besuchen

Wenn ein Kunde Sie in Ihrem Home-Office besuchen möchte, Sie das aber nicht wünschen, drehen Sie den Spiess einfach um. Schlagen Sie Ihrem Kunden, vor, da Sie beispielsweise ohnehin gerade in der Nähe sein werden, ihn in seinen Geschäftsräumen aufzusuchen.

Betonen Sie den Vorteil für Ihren Kunden – er spart Zeit und Geld. Auf diese Weise haben Sie auch gleichzeitig Gelegenheit, etwas mehr über das Unternehmen Ihres Kunden zu erfahren.

Verlegen Sie den Geschäftsbesuch auf neutralem Boden

Versuchen Sie, sich mit Ihrem Kunden auf möglichst neutralem Boden zu treffen. Sie könnten beispielsweise ein Treffen in einem Restaurant vorschlagen. Somit treffen Sie sich in der Mitte und machen aus dem Besuch ein Geschäftsessen.

Wenn Sie den Restaurantvorschlag unterbreiten, hat das jedoch meist zur Folge, dass Sie Ihren Kunden auch gleichzeitig zum Essen eingeladen haben. Wägen Sie also ab, ob Ihnen das Treffen ein Essen wert ist oder ob Sie sich vielleicht für eine andere Variante entscheiden.

Bürodienstleister: Das Büro "für gewisse Stunden"

Wenn Sie häufiger Besuch empfangen und Termine vereinbaren, machen Sie sich den Service der Bürodienstleister zu nutze.Diese vermieten Ihnen Büros, Besprechungs- und Konferenzräume für längere Zeit oder auch kurzfristig. Sie können die Räume mit oder ohne Ausstattung und Möbel nutzen. Darüber hinaus bieten Ihnen die Dienstleister Postadressen, Sekretariats- oder Telefonservice uvm.

Vergleichen Sie die Preise der Anbieter sehr genau. Denn jeder Service – vom Büro bis zum Nutzen des Kopierers – wird in der Regel separat berechnet. Da können unter Umständen recht schnell hohe Summen zusammen kommen.

Alternative zum alleinigen Home-Office: Bürogemeinschaft

Es gibt sicher auch in Ihrer Nähe Geschäftsleute, die über Büroräume verfügen, die sie selbst nicht nutzen können beziehungsweise möchten und statt dessen lieber untervermieten. Um Kosten zu sparen, ist die Bürogemeinschaft eine ideale Lösung für alle Beteiligten. Häufig können Sie solche Büroräume auch je nach Bedarf für eine gewisse Tagespauschale mieten. Ein Blick in den Anzeigenmarkt der regionalen Presse lohnt sich also.

Wenn alles nicht hilft: Versuchen Sie es mit der Wahrheit

Bevor Sie alle Hebel in Bewegung setzen, damit Ihr Kunde auf keinen Fall erfährt, dass Sie lediglich über ein Home-Office verfügen, sollten Sie sich fragen, ob es nicht auch sinnvoll wäre zu Ihrem "Wohnzimmer-Büro" zu stehen. In der PC-Branche ist es zum Beispiel nicht ungewöhnlich, dass Freelancer keine separaten Geschäftsräume besitzen und statt dessen von zu Hause aus arbeiten.

Geben Sie sich selbstbewusst. Schliesslich kommt es nicht darauf an, von wo aus Sie Ihre Arbeit verrichten, sondern wie Sie es tun. Ihre Kunden reagieren vielleicht gelassener, als Sie denken.

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