Mit Backkünsten, Comedy, Computerspielen, Musik und anderen Clips haben 10 YouTube-Stars 54,5 Millionen verdient

Die Top 10 der YouTube-Stars
Collage: Screenshots aus YouTube-Videos

Das Ranking, welches das Wirtschaftsmagazin Forbes jüngst veröffentlicht hat, scheint fast unglaublich: Die Top 10 der YouTube-Stars haben in 12 Monaten zusammen über 50 Millionen verdient

Können Sie zufällig backen, haben Sie Humor oder Spaß am Computerspielen? Sind Sie außerdem sympathisch und haben Sie ein Gepür für Menschen? Wenn Sie diese Fragen mit "Ja" beantworten konnten und auch keine Hemmungen haben, etwas Neues auszuprobieren, sollten Sie jetzt weiterlesen. Denn genau solche Talente haben die Top 10 der YouTube-Stars zu Millionären gemacht.

Völlig verrückt oder einfach nur genial – bei der Online-Verdienstvariante mit YouTube trifft irgendwie beides zu.

Das Tollste an dem Job als erfolgreicher YouTuber ist, dass man sich nicht erst an die Spitze eines börsennotierten Unternehmens hochgearbeitet haben oder ein hochrangiges Amt bekleiden muss. Als YouTuber benötigt man noch nicht einmal ein Studium oder eine hochklassige Ausbildung, um dort außergewöhnlich viel Geld zu verdienen. Die Rangliste der zehn YouTube-Topverdiener, welche die Forbes vor einigen Tagen veröffentlicht hat, liest sich nicht nur aufgrund der Höhe der Einnahmen sensationell.

Während manche Themen – zumindest gemessen am YouTube-Zeitalter – schon eher "alte Hüte" sind, haben einige der genannten Stars es mit innovativen bzw. eigenwilligen Formaten zur Berühmtheit gebracht.

Videogames (Platz 1 und Platz 6):

Mit 12 Millionen Dollar ist PewDiePie, im wahren Leben heißt er Felix Kjellberg, der ungeschlagene König der Einkommensmillionäre – sein Format besteht bekanntlich darin, dass er sich selbst während des Spielens von Computergames kommentiert. Auch der YouTuber KSI kommentiert Games und steht auf Platz 6 – er kommt immerhin noch auf einen Verdienst in Höhe von 4,5 Millionen.

Comedy (Platz 2, 5, 8 und 9):

Comedy kommt, so zeigt die Forbes Liste, immer noch sehr gut an bei den Zuschauern: Das Comedy-Duo Smosh steht mit 8,5 Millionen US-Dollar auf dem zweiten Platz und die Comedians Rhett & Link bringen es mit 4,5 Millionen auf Platz 5. Zwei weitere Comedians besetzen die Plätze acht und neun der Rangliste: Lilly Singh macht als "Superwoman" Stand-Up-Comedy und Roman Atwood spielt seinen Mitmenschen Streiche – beide haben jeweils 2,5 Millionen verdient.

Tutorials (Platz 7 und 10)

Michelle Phan hat bereits vor acht Jahren damit begonnen, anderen Schminktipps zu geben – heute verdient sie drei Millionen Dollar und belegt damit Rang 7. Auch Rosanna Pansino (mit 2,5 Millonen auf Platz 10) bietet Tutorials an – allerdings nicht mit Make-Up, sondern mit Mehl, Butter, Zucker und sonstigen Zutaten; sie zeigt, wie sich leckere Kuchen, Kekse oder Cupcakes zaubern lassen.

Auf Platz 3 und 4 landen besondere Formate:

Rafi und Benny Fine sind die "Fine Brothers" - auf die Idee, Menschen beim Betrachten von YouTube-Clips anderer YouTube-Stars oder Promis zu filmen, muss man auch erst einmal kommen. Das Format ist so erfolgreich, dass die Brüder mit 8,5 Millionen den dritten Platz auf dem Siegertreppchen bestiegen haben.

Lindsey Stirling, mit 6 Millionen auf dem vierten Rang, macht Musik - aber nicht einfach nur so. Sie spielt Geige (mit einem breiten Repertoire von Klassik über Country bis HipHop), tanzt dazu und filmt sich dabei.

Ist die Party schon vorbei?

Okay, nicht jeder bei verdient so viel Geld bei YouTube wie die in der Liste genannte Top-10-Elitegruppe. Und die große Goldgräberstimmung ist gut zehn Jahre nach dem Start der Videoplattform eigentlich auch vorüber. Dennoch ist nicht von der Hand zu weisen, dass es bei YouTube mehr als nur diese zehn Personen gibt, die ebenso zu den YouTube-Stars zählen und auch richtig viel Geld verdienen – es müssen ja nicht unbedingt immer gleich Millionen sein.

Auf all die Unkenrufe, dass das Geld verdienen auf YouTube für Newcomer gar nicht mehr möglich sei, sollte man ebenso wenig hören wie auf vollmundige Versprechen, dass einfach jeder zum YouTube Star werden kann. Wer sich für einen guten Typen mit einer ebenso guten und innovativen Idee hält, sollte ruhig versuchen, seine YouTube Karriere anzuschieben. Denn erstens macht der Job als YouTuber wahrscheinlich auch dann Spaß, wenn es noch nicht so richtig läuft und zweitens ist das Risko, dass man mit einem solchen Versuch eingeht, hauptsächlich auf die vertane Zeit beschränkt.

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