11 Nebenjobs mit Frischluft-Garantie: Alternativen zu Pokémon Go - draußen sein und Geld verdienen

11 Nebenjobs mit Frischluft-Garantie
Fotos: © Daniel Ernst – Fotolia.com + © NEBENJOB-ZENTRALE

Sie sind durch Pokémon Go auf den Geschmack an Bewegung unter freiem Himmel gekommen? Dann haben wir hier das Richtige für Sie: 11 Nebenjobs, mit denen Sie draußen Geld verdienen können.

Einer der ganz großen Pluspunkte, der immer wieder hervorgehoben wird, wenn über die neue Pokémon Go App berichtet wird ist, dass das Spiel die Menschen massenhaft nach draußen zieht und beim Spielen teilweise Kilometer in rekordverdächtigem Ausmaß abgerissen werden. Die Devise lautet also "Raus auf die Straße, rein in die Parks" – und das immer an anderen Orten, meist aber an der frischen Luft.

Erst kürzlich haben wir darüber berichtet, welche Möglichkeiten sich bieten, auf der Begeisterungswelle rund um Pokémon Go mitzuschwimmen und auf diese Weise Geld zu verdienen. Wenn Sie durch Pokémon Go auf den Geschmack gekommen und zum wahren Frischluft-Fanatiker geworden sind, finden Sie im Folgenden verschiedene Möglichkeiten, wie sich draußen Geld verdienen lässt. Denn in diesem Artikel geht es um 11 Nebenjobs, die (neben viel frischer Luft) meist auch jede Menge Bewegung, Action und eine gehörige Portion Spaß bieten.

Geld verdienen im Beachclub: Mit Kellnern, als Barmixer, Abräumer oder Spüler

Mittlerweile gibt es eine große Anzahl von Beachclubs und Strandbars, die sich über ganz Deutschland verteilen und hier bieten sich auch jede Menge Nebenjobs unter freiem Himmel. Allerdings handelt es sich bei diesen Jobs in den Clubs meist um Saisonjobs, mit denen Sie nur während der Sommermonate Geld verdienen können, denn der größte Teil der Clubs schließt während der kalten Jahreszeit, der aufgeschüttete Sand wird wieder abgekarrt und die Jobs gehen in den Winterschlaf.

Trotz der eher kurzfristigen Beschäftigungsmöglichkeit ist dieser Nebenjob ideal für alle, die Spaß daran haben, in lockerer Strand-Atmosphäre und (hoffentlich oft) bei Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen zu jobben. Wer diesen Job anpeilt, sollte allerdings kein Problem damit haben zu arbeiten, während das Publikum ausgiebig feiert, chillt oder die Sommerlaune genießt.

Die Aufgabenfelder im Beachclub sind übrigens durchaus unterschiedlich: Je nachdem, wie Sie persönlich gestrickt sind, bieten sich unterschiedliche Einsatzgebiete zum Geld verdienen. Wer den direkten Gästekontakt mag, ist mit Kellnern oder als Barmixer sicher bestens einsetzbar, wer lieber hinter den Kulissen arbeitet, kann sich als Abräumer oder Spüler betätigen.

Ein Gehalt von mindestens 8,84 Euro pro Stunde ist Ihnen durch den Mindestlohn garantiert, wer kellnert oder hinter der Theke steht, kann zusätzlich davon ausgehen, dass der ein oder andere Gast ein Trinkgeld springen lässt.

Jobben als Aushilfs-Briefzusteller

Auch Briefe werden oftmals mit dem Fahrrad zugestellt - also noch ein Job unter freiem Himmel. Es ist zwar bereits etwas länger her, dass wir bei der Deutschen Post nachgefragt haben, ob Zusteller dort auch nebenberuflich beschäftigt werden; die Infos, die wir in diesem Gespräch bekamen, sind jedoch so aktuell wie vor einigen Jahren: Wer einen Nebenjob als Aushilfs-Zusteller bei der Deutschen Post sucht, kann dort beispielsweise als Samstagaushilfe, als Urlaubsvertretung oder als Abrufkraft Geld verdienen.

Die Stellenangebote für Aushilfen sind laufend unterschiedlich – ein Blick in die Jobbörse der Deutschen Post lohnt sich für alle, die an einem solchen Freiluftjob interessiert sind. Wer wissen möchte, wie sich die Jobs finden lassen, kann hier unser Gespräch mit der Deutschen Post nachlesen.

Tipp Wenn es nicht unbedingt die Deutsche Post als Arbeitgeber sein muss: Auch viele private Zustellorganisationen beschäftigen Zusteller auf Minijob-Basis

Dogwalking: Gassi gehen als Nebenjob

Gassi gehen – das ist wahrscheinlich ein Traumjob für Hundefreunde, allerdings dürfen Sie nicht vor schlechtem Wetter zurückschrecken. Wenn Sie verantwortungsvoll, vertrauenswürdig und natürlich besonders hundelieb sind, können Sie sich als Dogwalker anbieten und so nebenbei Geld verdienen.

Bedarf an dieser Dienstleistung ist auf jeden Fall vorhanden, denn nicht jeder Hundebesitzer hat an jedem Tag die zeitlichen Freiräume, um seinen Vierbeiner oft genug Gassi zu führen. Und da Hundebesitzer, das ist wenig überraschend, ihre Tiere lieben, werden sie diese keinesfalls jemandem anvertrauen, der nicht zuverlässig und tierlieb ist. Beim Dogwalking ist es ähnlich wie beim Babysitting: Ohne Vertrauen funktioniert dieser Nebenjob nicht.

Zusätzlich ist es sicher von Vorteil, wenn Sie sich mit Hunden auskennen und auf eigene Erfahrungen zurückgreifen können, denn außer der täglichen Bewegung kann es durchaus vorkommen, dass der Hundebesitzer Sie mit der Fütterung und Pflege seines Lieblings beauftragt.

Bewegung an der frischen Luft: Als Alleinunterhalter strampelnd Geld verdienen

Aus Innenstädten, in denen sich ausreichend viele Touristen aufhalten, sind sie nicht mehr wegzudenken: Die Rede ist von den Rikschafahrern und diese Fahrradtaxis gehören auch in Deutschland seit langem genauso ins Stadtbild wie die Ampeln auf die Straße. Dieser Nebenjob ist allerdings bewegungsintensiv; doch dass sich als Rikschafahrer recht gut Geld verdienen lässt und sich - quasi im Nebeneffekt - der persönliche Fitnessstatus beachtlich steigern lässt, darüber haben wir schon vor fast 10 Jahren, als die ersten Rikscha-Taxis in Deutschland herumkurvten, erstmals berichtet.

Wie läuft der Job? Anstatt, wie bei Pokémon Go, Monster einzusammeln, lesen die radelnden Taxifahrer Touristen auf, die sich zu den verschiedenen Sehenswürdigkeiten der Stadt kutschieren und sich diese von ihrem Rikscha-Guide erklären lassen.

Außer der Verbindung von Nebenverdienst mit Fitnesstraining an der frischen Luft gibt es weitere positive Aspekte, die für diesen Nebenjob sprechen. Denn die Rikschafahrer können ihre Arbeitszeiten sehr flexibel gestalten – ob vormittags, nachmittags oder in den Abendstunden - und das auch unabhängig vom Wochentag: Touristen sind umtriebig und an sieben Tagen in der Woche zu den unterschiedlichsten Tageszeiten unterwegs.

Und was nicht zuletzt wichtig ist, wenn Sie mit diesem Nebenjob erfolgreich Geld verdienen wollen: Nicht nur Fitness und Ausdauer zählen; Sie sollten auch ein offener und kommunikationsfreudiger Typ sein, der auf ausreichend Know How zur Stadtgeschichte und den einzelnen Sehenswürdigkeiten zurückgreifen kann.

Mehr zu diesem Nebenverdienst erfahren Sie im Nebenjob-Tipp Rikschafahrer

Fahrradkurier

Auch der Fahrradkurier hat einen Job, bei dem er außer viel frischer Luft, auch reichlich Anreize für die Muskeln bekommt. Fahrradkuriere sind zäh und bei Wind und Wetter unterwegs. Wer sich vor Augen führt, dass teilweise bis zu 100 Kilometer pro Arbeitstag auf dem Rad zurückgelegt werden, kann nachvollziehen, dass es meist ganz besondere Typen sind, die so ihr Geld verdienen. Falls man zwischendurch einmal ein paar Tage Pause braucht, lässt sich das einrichten, denn in der Regel bestimmen Fahrradkuriere selbst darüber, wann, wie oft und wie viel sie arbeiten.

Dieser Job bietet übrigens, allen schlechten Prophezeiungen zum Trotz, nach wie vor gute Perspektiven. Zwar sind durch das Internet und durch die Digitalisierung von Dokumenten deutlich Aufträge weggefallen, umgekehrt aber entwickelt sich aus dem Online-Handel eine große Chance für Kurierfahrer – und das betrifft auch alle Fahrradkuriere. Denn Radfahrer kommen in der Stadt häufig mindestens genauso schnell, wenn nicht sogar schneller voran als ihre Kollegen im Auto. Außerdem werden in der letzten Zeit auch vermehrt Elektro-Lastenräder eingesetzt, mit denen sich auch schwere Kuriersendungen schnell und flexibel zustellen lassen.

Mehr Infos im Nebenjob-Tipp Geld verdienen als Fahrradkurier

Nebenverdienst als Stadtführer, Tourguide bzw. Besucher Guide

Bei genau diesem Nebenjob zeigt es sich wieder einmal, dass es durchaus lukrativ sein kann, mehr zu wissen als andere. Wer als Tourguide Geld verdienen möchte, ist zwar nicht unbedingt in dem Ausmaß sportlich unterwegs wie ein Rikschafahrer, aber wer nicht gerade einen Job als Tourbegleiter auf Stadtrundfahrten anstrebt, sollte trotzdem ausreichend gut zu Fuß sein.

Denn ob Sie als Besucher-Guide einzelne Sehenswürdigkeiten erklären oder ob Sie im Rahmen einer Stadtführung tätig werden: Sie werden den ein oder anderen Kilometer zu Fuß zurücklegen. Die meisten Stadttouren nämlich dauern zwischen eineinhalb bis zwei Stunden – es gibt sogar Touren, die sich über einen halben Tag erstrecken.

Fitness ist also erforderlich. Zusätzlich sind Ihre Offenheit, Ihr Witz und Charme gefragt und - natürlich (!) - Kompetenz und die notwendigen Fachkenntnisse, die Sie Ihrem Publikum zu Sehenswürdigkeiten und geschichtlichen Hintergründen vermitteln.

Ebenfalls viel draußen unterwegs: Als Mikrojobber Geld verdienen

Noch eine relativ neue Nebenverdienst-Variante ist es, von unterwegs kleine Aufträge zu erledigen und dafür bezahlt zu werden. Vor ungefähr fünf Jahren gründeten sich die ersten Unternehmen, die Mikrojobs, also kleine Aufträge, über eine App auf dem Smartphone ausschreiben. Beispielsweise Streetspotr, AppJobber, ShopScout oder Roamler gehören zu den Unternehmen, die solche anbieten. Was viele Mikrojobber an dieser Art des Nebenverdienstes schätzen ist die Flexibilität: Die meisten der Jobs sind relativ schnell erledigt und jeder Appnutzer kann völlig frei darüber entscheiden, wann, wo und wie lange er sich als Mikrojobber betätigen und damit Geld verdienen möchte.

Zustellung von Tageszeitungen, Zeitschriften oder kostenlosen Wochenblättern

Der Aufgabenbereich für Zeitungszusteller ist ähnlich gelagert wie der für Briefzusteller - bei einigen privaten Zustellbetrieben wird beides auch miteinander kombiniert. Wer einen Nebenjob als Zusteller von Tageszeitungen ansteuert, sollte allerdings nicht nur Frischluft-Fan sein, sondern zusätzlich ein echter Frühaufsteher sein, denn alle Zeitungen müssen in der Regel bis spätestens sechs Uhr morgens zugestellt sein.

Ein ähnlicher Job, bei dem ebenfalls ausschließlich adressierte Sendungen verteilt werden, ist die Zustellung von Zeitschriften und Kundenmagazinen. Über diesen Nebenverdienst haben wir in der Vergangenheit beispielsweise mit der Bauer Vertriebs KG ein ausführliches Gespräch geführt.

Wer nicht ganz so früh aufstehen möchte wie die Zusteller von abonnierten Tageszeitungen: Mehr zeitliche Freiräume (aber auch meist einen deutlich geringeren Verdienst) haben die Zusteller von kostenlosen Wochenblättern (manchmal auch "Käseblätter" genannt).

Aushilfe auf Wochenmärkten oder als Verkaufshilfe im Straßenverkauf an Obst- und Gemüseständen

Nicht nur mit frischen Produkten, sondern auch mit jeder Menge frischer Luft haben Sie zu tun, wenn Sie mit als Verkaufshilfe auf Wochenmärkten oder im Straßenverkauf von Obst und Gemüse Geld verdienen möchten. Stellenangebote für diese Art von Jobs werden Sie allerdings wohl eher nicht im Internet finden, wer an einem Job auf dem Wochenmarkt interessiert ist, sollte sich auf die Socken machen und sich auf den Märkten in seiner Umgebung umschauen, ob dort Bedarf besteht, aber auch einen Blick in die Druckausgaben der lokalen Tagespresse kann zum Erfolg bei der Jobsuche führen.

Animateur, Gästebetreuer oder Jugendreiseleiter: Geld verdienen, wo andere Urlaub machen

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, wie sich mit einem Ferienjob Geld verdienen lässt – oftmals sogar nicht nur mit Frischluft-Garantie, sondern auch bei bestem Wetter. Denn diese besonderen Sommerjobs werden oftmals sogar in Italien, Spanien, Griechenland, Frankreich, Kroatien oder in anderen sonnengefluteten Ländern angeboten. Vor einiger Zeit sprachen wir mit einer Mitarbeiterin von Selectcamp, einem Anbieter von Luxuscampingurlaub in Europa darüber, welche Art von Sommerjobs sich bei Selectcamp bieten. Weitere Möglichkeiten für einen Fulltime-Einsatz während der Sommermonate bieten sich Ihnen beispielsweise bei TUI, Happy Family Animation, Voyage Gruppenreisen oder Ruf Jugendreisen – auch hier könnten Sie fündig werden.

Rettungsschwimmer: Hochsaison in den Sommermonaten

Sofern das Wetter mitmacht, startet alle Jahre wieder im Sommer der Ansturm auf Freibäder, Badeseen und die Strände an Nord- und Ostsee. Wer im Besitz des Deutschen Rettungsschwimmerabzeichens (meist das Rettungsschwimmabzeichen Silber) ist, kann damit nicht nur Badegästen das Leben retten, sondern auch zu einem Nebenverdienst kommen.

Insbesondere wer an einem Minijob als Rettungsschwimmer mit einer festen Gehaltszahlung mit einem Mindestlohn von 8,84 Euro pro Stunde interessiert ist, sollte sich an Freibäder, Freizeitbäder und Badeseen in seiner Umgebung wenden. Denn die Rettungsschwimmer beim DLRG sind nicht angestellt, sondern ehrenamtlich beschäftigt und ihre Tätigkeit nur in überschaubarem Ausmaß honoriert: In der Regel werden vom DLRG die Fahrtkosten erstattet und zusätzlich eine kleine Tagespauschale bezahlt.

Mehr Infos: Nebenjob als Rettungsschwimmer

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