Ihre Checkliste für die Betriebsprüfung

Betriebsprüfung
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Wenn sich der Betriebsprüfer ankündigt, sollten Sie sofort eine Checkliste machen.

Wenn sich der Prüfer ankündigt,

  • vereinbaren Sie einen möglichst späten Termin für den Prüfungsbeginn
  • Informieren Sie umgehend Ihren Steuerberater
  • Überprüfen Sie Ihre Unterlagen auf Vollständigkeit und Richtigkeit
  • Suchen Sie nach einem Grund für die Prüfung
  • Wenn Sie ein schlechtes Gewissen haben, sollten Sie die Möglichkeiten einer Selbstanzeige prüfen.
     
    Denn wenn Ihnen gravierende Fehler unterlaufen sind, anhand derer man Ihnen Steuerhinterziehung vorwerfen könnte, sollten Sie sich dem Finanzamt unbedingt vor der Prüfung offenbaren. Das erspart Ihnen zwar nicht die Nachzahlung, wohl aber die ansonsten zu erwartende Strafe. Sprechen Sie vorher unbedingt mit Ihrem Steuerberater.

Die offizielle Prüfungsordnung

Spätestens zwei Wochen vor dem vereinbarten Prüfungstermin wird sich der Finanzbeamte mit der offiziellen Prüfungsordnung erneut an Sie wenden. Diese enthält den Namen, die Adresse und die Steuernummer des Unternehmens, den Namen des Beamten sowie den Umfang der Prüfung.

In der Prüfungsordnung wird Ihnen allerdings nicht mitgeteilt, warum Ihr Unternehmen geprüft werden soll. In den seltensten Fällen ist es der Zufall, der den Prüfer zu Ihnen bringt. Vielmehr sind es ungewöhnliche Geschäftsvorgänge oder Unternehmenskennzahlen, die die Aufmerksamkeit des Finanzamtes erregen. Wer beispielsweise regelmäßig Gewinne ausweist, die weit unter denen in der Branche üblichen liegen, muss sich über eine Prüfung nicht wundern.

Ein weiterer Grund für eine Betriebsprüfung kann die Umwandlung Ihres Unternehmens in eine andere Rechtsform sein. Sollte das bei Ihnen der Fall sein, sollten Sie sich besonders gut auf die Prüfung vorbereiten. Denn erfahrungsgemäß sind die Beamten in solchen Fällen besonders gründlich.

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