Am Anfang steht die Geschäftsidee

Vorüberlegungen
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Ein Gründungsvorhaben setzt immer eine gute Idee voraus.

Bei dieser Idee zur Geschäftsgründung muss es sich nicht immer um etwas Neues handeln, womit Sie auf den Markt treten möchten. Auch altbewährtes kann das richtige sein – das hängt ganz vom jeweiligen Einzelfall ab.

Wie steht es mit Ihrer Idee – ist die Zeit reif?

Ob nun die Geschäftsidee für Ihr Gründungsvorhaben von Ihnen selbst kommt oder ob es sich um eine fremde Idee handelt – auf jeden Fall sollte sie zu Ihnen passen. Das Konzept muss Ihnen sowohl fachlich als auch persönlich gut liegen. Denn nichts ist schwieriger, als sich in einem Bereich selbstständig zu machen, in dem Sie sich nicht auskennen und in den Sie sich erst mühsam einarbeiten müssen.

Fakt ist: Je besser Sie sich mit dem Grundkonzept, auf dem Ihre Idee basiert, auskennen, desto leichter wird Ihnen der Schritt in die Selbstständigkeit fallen.

Das heißt nicht, dass Quereinsteiger einer Branche sich hier nicht selbstständig machen könnten. Es hängt ganz davon ab, wie es sich der individuellen Lern- und Einsatzbereitschaft verhält. Und selbstverständlich gibt es auch Ideen, die so brandneu und innovativ sind, dass es noch gar keine Erfahrungen in diesem Geschäftsbereich geben kann.

Ideenfindung

Wie kommen sie nun also zu «Ihrer» Idee? Der Antrieb zum Einstieg in die Selbstständigkeit findet bei jedem anders statt. Der eine beschließt erst den Schritt in die Selbstständigkeit und sucht dann nach der geeigneten Idee. Andere bekommen quasi über Nacht die Idee – quasi als "Erleuchtung" – und überlegen dann, ob sich aus dieser Idee ein tragfähiges Konzept schnitzen lässt.

Ganz gleich wie – vor dem Start in die Selbstständigkeit muss erst einmal etwas zum Gründen da sein. Ein Startup beginnt also immer mit der Idee. Diese Idee lässt sich auf verschiedenen Wegen finden.

Ideenfindung – haben Sie eigene Ideen?

Vielleicht finden Sie auch ohne fremde Inspiration Ihre eigene Idee. Seien Sie aufmerksam und beobachten Sie Ihre Umwelt.

Fragen Sie sich, welche Trends sich abzeichnen, wo die Bedürfnisse der Menschen liegen oder auch einfach Ihre Bedürfnisse liegen und welche Dienstleistungen am Markt fehlen oder verbessert werden könnten. Beobachten Sie die Menschen um sich herum und auch sich selbst sehr genau. Vielleicht finden Sie die Marktlücke oder -Nische, in der noch ein Platz für Sie ist.

So banal oder vermeintlich einfach Ihr Einfall vielleicht auch sein mag – es lohnt sich, jeder Idee nachzugehen und sie auf den Prüfstand zu stellen.

Übrigens: Wenn man eine brandneue Geschäftsidee "erdacht" hat, fragt man sich vielleicht, warum nicht schon viel früher jemand auf diese Ihrer Meinung nach bahnbrechende Idee gekommen ist. Das kann schon verunsichern – dennoch: Einer ist immer der Erste. Haben Sie das Selbstvertrauen und sagen Sie sich: Warum sollten nicht einmal Sie ein Innovator, ein Pionier sein?

Ideenfindung – Lassen Sie sich anregen

Recherchieren Sie auch in Zeitschriften, Magazinen und in Büchern. Nicht nur in der Fachpresse, die sich mit dem Thema Geschäftsideen und Gründung beschäftigt, findet sich eine Vielzahl von Anregungen. Auch in Publikumszeitschriften, die sich an die breite Masse wenden, finden sich eine Vielzahl von Anregungen – man muss sie nur richtig lesen.

Halten Sie die Augen offen und sammeln Sie alles, was Ihnen zu diesem Thema in die Hände fällt. Die ein- oder andere Anregung wird sich unter Umständen zur Idee und zum tragfähigen Konzept ausbauen lassen.

Ideenfindung – Einstieg in ein Franchisesystem

Franchise ist der sanfte Einstieg in die Selbstständigkeit über ein bestehendes Konzept am Markt. Denn eine Idee muss nicht unbedingt brandneu sein, um den Gründer zum erfolgreichen Unternehmer zu machen.

Falls Ihnen selbst also die zündende Idee noch fehlen sollte, lohnt sich unter Umständen die Recherche unter den bereits existierenden Franchisesystemen – in der Regel ist dieser Weg in die Selbstständigkeit mit geringeren Risiken verbunden, da es sich um bereits am Markt erprobte Geschäftskonzepte handelt. Allerdings ist der Franchisenehmer nicht so frei in seinen Entscheidungen wie ein unabhängiger Gründer, der sich ohne die Unterstützung durch einen Franchisegeber selbstständig macht.

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