Auch YouTube-Stars hatten Nebenjobs: Daaruum schildert ihre persönlichen Erfahrungen

YouTube-Stars mit Nebenjobs
Screenshot: YouTube.com/user/daaruum

Nilam Farooq gehört zweifelsfrei zu den erfolgreichsten deutschen YouTubern. Ihr Video zum Thema Nebenjobs ist absolut sehenswert, finden wir

Nilam Farooq - im Internet besser bekannt unter ihrem Alias „Daaruum“ -  startete ihre YouTube-Karriere am 12. Oktober 2010 mit einem knapp vierminütigen Video. Seitdem gibt sie über ihren Kanal „Daaruum“ Tipps rund um die Themen Beauty, Mode, Essen und Lifestyle.

Zwar gehört Nilam Farooq heute mit knapp einer Million Abonnenten zu den erfolgreichsten YouTubern Deutschlands. Dennoch soll es In diesem Artikel nicht darum gehen, wie das Geld verdienen auf YouTube funktioniert, wobei natürlich unstrittig ist, dass die Videobloggerin es geschafft hat, auf YouTube Einnahmen zu erzielen, die weit über ein Taschengeld hinausgehen. Doch an ihrem Beispiel zeigt sich auch, dass Leute, die heute aufgrund ihres Erfolgs nicht mehr auf Nebenjobs angewiesen sind, in der Vergangenheit eine Menge spannender Erfahrungen mit den verschiedensten Nebentätigkeiten gesammelt haben können. So auch Daaruum, die in einem zehnminütigen Video über einige ihrer ehemaligen Nebentätigkeiten und über spannende Einsatzgebiete berichtet.

Ihr Video zum Thema „Einfache Nebenjobs und viel Geld verdienen“

Bei diesem Thema war es wohl unausbleiblich, dass wir früher oder später auf diesen sehenswerten  Clip aufmerksam werden würden. Als erstes erfahren wir, welche Jobs sie nicht unbedingt weiterempfehlen würde, der längere Teil des Videos handelt aber von „coolen Nebenjobs“, die die Vloggerin uns allen an Herz legen kann. Denn an Geld, so ihre Botschaft, kommt man, indem man arbeitet. Folglich hat sie in der Vergangenheit „total viele Nebenjobs gemacht“  - sie war sich nie zu schade, etwas ausprobieren. Daaruum stellt in dem Video die Frage: „Was macht Sinn, wo verdient man viel, was könnte man tun?“ und teilt anschließend ihre Erfahrungen mit den Zuschauern. Sie beginnt mit den Nebenjobs, die sie schon gemacht hat, aber eher nicht weiterempfehlen würde.

Diese vier Nebenjobs würde Nilam Farooq nicht weiterempfehlen

Der Nebenjob als Promoterin konnte die junge Frau gar nicht überzeugen: Sie habe auf Provisionsbasis gearbeitet und sollte andere davon überzeugen, Verträge in Fitnessstudios abzuschließen. Je mehr Verträge sie an den Mann bzw. an die Frau bringen konnte, desto höher fiel ihr Bonus aus. Sie bringt den Job kurz auf den Punkt: „War nicht meins!“.

Ebenfalls kein optimaler Nebenjob für sie war das Kellnern. Oft werde unterschätzt, wie hart der Job körperlich sei und außerdem – hier lag das größere Problem für den heutigen YouTube-Star – machte ihre „Zitterhand“ diesen Nebenjob quasi unmöglich für sie.

Auch der Nebenjob als Hostess hat Nilam Farooq nicht gefallen. Auf Veranstaltungen im Kostüm nur „hübsch rumzustehen“ und Menschen den Weg zum Veranstaltungsraum zu erklären, sei ebenfalls kein erfüllender Job.

Als richtiggehend miserabel beurteilt sie den Nebenjob im Call-Center (ihre Aufgabe habe unter anderem darin bestanden, Lotterie-Lose auf Provisionsbasis zu verkaufen): Ihr vielsagender Original-Kommentar zum Job: „Bäh!“.

Diese „coolen Nebenjobs“ hat Daaruum kennengelernt: Komparse, Marktforschung und Synchronsprechen

Mit dieser Nebentätigkeit, so Nilam Farooq, habe sie bereits ganz früh begonnen: Jobben als Komparse bzw. Statist. Die Jobbeschreibung bringt sie ganz kurz und humorvoll auf den Punkt: Komparsen seien diejenigen Menschen, die „in Filmen oder Fernsehserien hinten rumstehen, im Bild rumlaufen und dem Ganzen Leben einhauchen“. In diesem Job müsse man keine Verantwortung tragen – die Hauptaufgabe bestehe im Nichtstun und sich zu langweilen, aber das, so Nilam Farooq, werde gut bezahlt: Ihr Verdienst lag bei 50 Euro am Tag. Allerdings (diese Einschränkung macht sie augenzwinkernd, denn für sie war das „auch alles ok so“): Statisten müssen damit leben, dass sie „nicht viel wert“ seien  – beispielsweise beim Catering müssten sie generell ganz hinten anstehen und durch Daaruum wir wissen jetzt auch, dass Komparsen immer als Letzte erfahren, dass schon Drehschluss ist. Wer Lust auf einen solchen Nebenjob hat, so ihr Tipp für die Jobsuche, könne sich an die Komparsen-Agenturen wenden, die es in jeder größeren Stadt gibt und sich dort in die Kartei eintragen lassen.

Auch der Bereich Marktforschung war für die heutige Videobloggerin ein lukratives Einsatzgebiet. Eingangs schneidet sie kurz die Möglichkeit an, an Online-Umfragen teilzunehmen, doch im Folgenden beschreibt sie detailliert zwei Einsatzbereiche, in denen sie bereits tätig war. So hat sie an beispielsweise Gesprächsrunden teilgenommen, bei denen die Teilnehmer beurteilen sollten, was sie von dem neuen Flakon eines Duftes halten. Solche Sitzungen dauerten ein bis zwei Stunden und zwischen 50 und 100 Euro ließe sich auf diese Weise verdienen. Auch „Specials“ gab es – beispielsweise bekam sie von einer weltbekannten Jeansmarke 250 Euro zum Shoppen in die Hand gedrückt. Einzige Voraussetzung dafür, dass sie die gekauften Klamotten behalten durfte, war, dass sie sich während des Einkaufens beobachten ließ. Das störte sie nicht – und letztlich erhielt sie sogar zusätzlich noch 100 Euro als Aufwandsentschädigung. „Sehr coole Sache“ – so das Urteil der Youtuberin.

Ebenfalls ein besonderer Nebenberuf, den Daaruum bereits ausgeübt habe, ist das Synchronsprechen. Wenn beispielsweise Filmszenen auf der Straße spielen, werden Stimmen benötigt, die die akustische Hintergrundkulisse bilden. Für eine solche Tonaufnahme bekam eine Gruppe von Menschen die Anweisung, sich miteinander zu unterhalten. Der Verdienst für die Mitwirkung bei diesem (sie nennt es) „Gruppengelaber“ liege bei 50 bis 100 Euro, während ein Einsatz als Sprecherin für Radiowerbung beispielsweise merklich höher bezahlt werde: Zwischen 150 und 300 Euro seien möglich. Wer als Synchronsprecher fortgeschritten ist und Glück hat (wie Nilam Farooq es bislang drei Mal hatte), werde auch manchmal als Sprecher für eine Rolle in einem Film oder einer Serie eingesetzt.

...und diese Jobs hätte Nilam Farooq auch gern gemacht: Chauffeur und Werbefahrer

Die letzten beiden Nebenverdienst-Möglichkeiten, die Daruum abschließend kurz anspricht, habe sie selbst zwar noch nie ausgeübt, würde sie aber gern gemacht haben: Zum einen findet sie den Job als Chauffeur für einen Limousinenservice hochinteressant. In einem „coolen Auto“ im „schnieken Anzug“ Prominente oder zu Events geladene Gäste zu chauffieren, stellt sie sich großartig vor.

Und nicht zuletzt könne sie sich vorstellen, als Werbefahrer zu jobben. Ihr schwebt vor, dass bei diesem Nebenjob mit Werbung beklebte Autos oder Fahrzeuge, die ein großes Werbeplakat hinter sich herziehen, durch die Stadt gefahren werden – und übrigens auch der Job als Rikschafahrer fällt für sie unter diese Kategorie.

Weitere Infos zu den Nebenjobs, um die es in dem Video geht:

Bild ganz oben: Screenshot aus dem Daaruum-Video auf YouTube

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