Taxifahrer

Taxifahrer
Foto: © Andreas Morlok / pixelio.de

Insbesondere am Wochenende herrscht Hochbetrieb bei den Taxifahrern

Wer nur abends und am Wochenende Zeit hat für einen Nebenjob, der hat unter Umständen schon einmal an Aushilfsjob als Taxifahrer gedacht. Denn insbesondere am Wochenende herrscht Hochbetrieb bei den Taxifahrern. Dieser Nebenjob setzt zwar einige Qualifikationen voraus, allerdings sind Sie als Taxifahrer auch mehr als nur ein Mensch, der andere von A nach B befördert. Sie kommen mit den verschiedensten Typen zusammen - dieser Job ist alles andere als langweilig.

Was benötigen Sie, um im Nebenjob Taxi fahren zu dürfen?

Wer sich im Nebenjob als Taxifahrer betätigen möchte, muss zunächst einen Personenbeförderungsschein erwerben. Zur Prüfung zugelassen wird jedoch erst, wer älter als 21 Jahre und im Besitz des Führerscheins Klasse B ist. Ein Nachweis über mindestens zweijährige Fahrpraxis wird vorausgesetzt.

Über eine Ortskundeprüfung weisen Sie Ihre Ortskenntnisse nach.

Außerdem muss ein Arbeitsmediziner Ihre körperliche und geistige Eignung attestieren und ein Augenarzt ein Gutachten über Ihr Sehvermögen erstellen.

"Soft Skills" - Ihre persönlichen Qualitäten als Taxifahrer

Eines sollte Ihnen klar sein: Dieser Job bringt Sie mit den unterschiedlichsten Menschen zusammen. Entsprechend aufgeschlossen sollten Sie für andere sein - Kommunikationstalent ist ein Muss - auch im Umgang mit schwierigen Fahrgästen. Vergessen Sie nicht: Die Höhe des Trinkgeldes hängt entscheidend von Ihrem Service ab.

Kosten für die Ausbildung zum Taxifahrer

Ein Personenbeförderungsschein, den Sie beim Straßenverkehrsamt beantragen, kostet etwa 500 Euro. Viele Taxiunternehmer bieten bereits an, die Kosten für die Ausbildung zum Taxifahrer zu übernehmen. Wenn das Taxiunternehmen die Ausbildung übernimmt und für das Lehrmaterial aufkommt, Sie selbst tragen dann lediglich die Prüfungskosten, die allerdings mit rund 200 Euro zu Buche schlagen.

Wenn Ihre Ausbildungskosten von Ihrem Arbeitgeber übernommen werden, ist das häufig jedoch an eine Gegenleistung geknüpft: Vielfach müssen Sie sich verpflichten, Ihren Dienst für eine bestimmte Zeit im jeweiligen Taxiunternehmen zu absolvieren. Der Wechsel zu einem anderen Unternehmen bleibt Ihnen für diese Zeit also verwehrt.

Hinzu kommen noch die Kosten für ein polizeiliches Führungs- und ein Gesundheitszeugnis

Ihre Arbeitszeiten bei diesem Nebenjob

Ihren Zeitaufwand bestimmen Sie in der Regel selbst. Denn Sie treffen die Entscheidung, in welchen Schichten Sie eingesetzt werden möchten. Eine Nachtschicht zum Beispiel beginnt meist zwischen 21 und 22 Uhr und dauert bis in die frühen Morgenstunden. Sie sitzen also unter Umständen 8 bis 10 Stunden hinter dem Lenkrad.

Gerade an den Wochenenden, Feiertagen und besonders nachts mangelt es vielen Taxiunternehmen an Fahrern. Wer es sich beruflich also leisten kann, auch nachts einer Nebentätigkeit nachzugehen, hat hier gute Chancen Geld zu verdienen, während andere schlafen oder sich ins Nachtleben stürzen.

Geld verdienen: Wie werden Sie bezahlt?

Die Abrechnungsvarianten können unterschiedlich sein. Entweder erhalten Sie einen festen Stundenlohn, der durch die Trinkgelder (und eventuell eine Umsatzbeteiligung) aufgebessert wird oder die Einnahmen werden prozentual zwischen Unternehmer und Fahrer aufgeteilt.

Vergleichen Sie die Konditionen der einzelnen Taxiunternehmen - es lohnt sich.

Wie finden Sie einen Nebenjob als Taxifahrer?

Halten Sie die Augen offen und achten Sie in der regionalen Presse auf die Kleinanzeigen. Taxiunternehmen inserieren sehr häufig auf der Suche nach geeigneten Fahrern und bieten Unterstützung bei der Beschaffung des Taxischeins an.

Tipp zur selbstständigen Tätigkeit als Taxifahrer

Wenn Sie daran denken, Ihre Tätigkeit als Taxifahrer auf selbstständiger Basis auszuüben, sollten sich darüber im Klaren sein, dass sich ein eigenes Taxi erst dann rentiert, wenn es 24 Stunden im Einsatz ist. Das können Sie selbst kaum bewältigen. Sie brauchen also einen bis zwei Fahrer, die Sie unterstützen. In vielen Städten gibt es häufig auch keine Lizenzen mehr. Erkundigen Sie sich also am besten im Vorfeld.

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