Nebenjobs auf dem Oktoberfest in München

Nebenjobs auf dem Oktoberfest
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Nicht nur für Kellner: Jedes Jahr wieder bieten sich auf der „Wies’n“ allerbeste Verdienstmöglichkeiten für Aushilfen

Jedes Jahr wieder zieht das Oktoberfest viele Menschen an – nicht nur Millionen von Besuchern, sondern auch zahlreiche Nebenjobber, die die rund zwei Wochen auf der „Wiesn“ zum Geld verdienen nutzen. Die Einsatzgebiete sind dabei vielseitig – es gibt keineswegs nur den Job als Kellner. Denn auch wenn der Verdienst, den die Bedienungen während der zwei Wochen auf dem Oktoberfest erarbeiten, bekanntlich weit über dem Standardverdienst für Nebenjobber liegt, auch die anderen Aushilfsjobs während des weltbekannten Münchener Volksfests sind absolut lohnenswert. Voraussetzung ist jedoch alle Male, dass Sie die Zeit aufbringen, zwei Wochen in Fulltime zu arbeiten.

Nebenjob als Bedienung: Mit zehn vollen Maßkrügen durchs Festzelt mit fast legendärem Verdienst

Es sind keineswegs nur Münchener, die auf dem Oktoberfest jobben – der ein oder andere Aushilfsjobber reist für diese Zeit sogar extra nach München, so sehr lohnt sich der Verdienst. Insbesondere die Jobs als Kellner bzw. Kellnerin im Festzelt sind heiß begehrt – und das, obwohl die Arbeit wirklich anstrengend ist (dass die Bedienungen mit 10 vollen Maßkrügen durchs Festzelt navigieren, ist nicht die Ausnahme!).

„Mit Maß Geld verdienen“ heißt auf dem Oktoberfest gerade nicht, dass der Verdienst maßvoll bleibt: Denn so strapaziös der Nebenjob ist, so lukrativ ist er auch. Die Bedienungen verdienen an jeder verkauften Maß 50 Cent – hinzu kommt zusätzlich das Trinkgeld, das pro Maß etwa ebenfalls bei 50 Cent liegt. Unter der Woche wird weniger konsumiert – rund 100 Maß verkaufen sich durchschnittlich an einem Wochentag in dem Bereich, für den eine Bedienung zuständig ist (meist sind es vier Tische mit je 10 Personen). An den Wochenenden wird durchaus auch einmal das Dreifache bestellt. Auf diese Weise errechnet sich der Durchschnittsverdienst eines Kellners auf dem Oktoberfest: Wer hier arbeitet, geht nach zwei Wochen täglicher 12-14 stündiger Knochenarbeit mit einem Verdienst von rund 5.500 Euro nach Hause. Allerdings kann der mögliche Verdienst sehr unterschiedlich sein – dies hängt ab vom Zelt, in dem man tätig ist und von den Trinkgeldern – in den Promi-Boxen kann der Verdienst auch doppelt so hoch liegen.

Nebenjob-Alternativen auf dem Oktoberfest

Auch wer nicht das Glück hatte, einen Nebenjob als Bedienung zu bekommen, kann seine Arbeitskraft auf den Wies’n einbringen. So gibt es „Schatzis“, die im Schatzi-Dirndl hochwertige Produkte wie Stofftiere, Hüte, exklusive Blumen und ähnliches verkaufen. Außerdem gibt es Verkäufer in den Zelten, die den Gästen aus dem Bauchladen heraus oder von einem Stand aus verschiedene Souvenirs, Blumen oder  Schmuck anbieten.

Bereits in der Vorbereitungsphase des Oktoberfests, aber auch währenddessen sind junge Leute, die Spaß an körperlicher Arbeit, Kraft und Ausdauer haben, als Lagerhelfer gefragt.

Wer Spaß am Fotografieren hat, bewirbt sich um einen Job als "Mararazzi", fotografiert die Gäste mit einer digitalen Spiegelreflexkamera und verkauft diese Fotos  sofort vor Ort.

Oder Sie werden „Promilla“ bzw. Alkoholtester, die mit Alkohol-Testgeräten ausgerüstet und die die Gäste bespaßen.

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