Seriöse Heimarbeit - 7 Tipps, wie Sie sie zuverlässig erkennen

Seriöse Heimarbeit finden
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Wir helfen Ihnen dabei, seriöse Heimarbeit zu finden. Mit diesen Tipps erkennen Sie schnell die immer neuen Betrugsmaschen

Wer in der Vergangenheit schon einmal seriöse Heimarbeit gesucht hat, hat dabei wahrscheinlich festgestellt, dass es SCHEINBAR (aber wirklich nur scheinbar)  zahlreiche Angebote gibt. Doch bei vielen dieser verlockenden Verdienstmöglichkeiten stellt sich die dringende Frage, ob es sich nicht ganz einfach nur um leere Versprechungen handelt, die hier gemacht werden.

Denn leider entwickelt sich das Internet auch im Bereich der Jobsuche immer mehr zum Podium für unseriöse Angebote: Viel zu hohe Versprechungen, fragwürdige Prüfsiegel, fingierte Kommentare, gekaufte oder nicht nachvollziehbare Bewertungen, falsche Freunde bei Facebook und gekaufte Follower bei Twitter tragen dazu bei, dass es immer schwieriger wird, eine seriöse Heimarbeit zu finden..

Wer Heimarbeit anbietet, will unbedingt zunächst einmal Ihr Vertrauen gewinnen

Eigentlich ist es gar nicht so schwer, nicht bei der Jobsuche hereinzufallen. Mit ein wenig Hintergrundwissen, Skepsis und Umsicht können Sie dies problemlos vermeiden. Denn letztlich geht es den unseriösen Anbietern einzig und allein darum, um jeden Preis Ihr Vertrauen zu gewinnen, um Sie zur Vorkasse für wertlose Gegenleistungen zu bewegen oder um Ihre persönlichen Daten – für welche Zwecke auch immer – zu erhalten.

Glücklicherweise sind all diejenigen, die nach einem Nebenverdienst von zu Hause suchen, in den letzten Jahren um einiges klüger geworden: Viele Tricks der unseriösen Anbieter sind bereits hinlänglich bekannt. Leider sind jedoch auch die dubiosen Anbieter nicht dümmer geworden. Neben den „altbewährten Methoden“ nutzen sie in voller Bandbreite die neuen Möglichkeiten, die sie durch fingerierte Bewertungen, Kommentare, Vertrauenssiegel, Facebook-Freunde und  Follower bei Twitter haben, um damit Ihr Vertrauen zu erschleichen.

Unsere 7 Tipps, mit denen Sie seriöse Heimarbeit schnell erkennen können

Leisten Sie keinesfalls Vorkasse

Mittlerweile sollte jeder wissen, dass man für seriöse Heimarbeit auf keinen Fall Vorkasse leisten muss – ganz egal, was auch immer Ihnen auf einer Webseite oder in einem Stellenangebot versprochen wird.

Selbst wenn Ihnen ein Gegenwert für Ihre Zahlung in Aussicht gestellt wird, sollten Sie ganz genau lesen, ob es sich tatsächlich um eine Heimarbeit handelt oder ob Sie für Ihr Geld lediglich wertlose Informationen, Unterlagen oder Adressen erhalten werden.

Auch wenn Sie zur Teilnahme an kostenpflichtigen Schulungen, Ausbildungen oder Seminaren verpflichtet werden sollen oder Sie Vorauszahlungen für Waren oder Kautionen leisten sollen, nehmen Sie Abstand von der Offerte.

Reine Jobversprechungen zur Heimarbeit ohne konkrete Jobbeschreibungen sind mit Vorsicht zu genießen

Nicht immer geht es darum, dass Sie Geld im Voraus bezahlen sollen. Vielmehr haben es manche vermeintliche Anbieter „nur“ auf Ihre persönlichen Daten abgesehen, um diese später gewinnbringend weiter zu verkaufen. In diesem Fall wird Ihnen auf der Website (oder in der Stellenanzeige) zunächst nicht gesagt, um welche Art von Job es sich handelt und womit Sie konkret in Zukunft Ihr Geld verdienen sollen.

Wenn Sie dort Ihre persönlichen Kontaktdaten hinterlassen und Interesse zeigen, könnte es sein, dass es nicht lange dauern wird, bis Ihnen von Ihnen nicht bekannten Unternehmen oder Personen regelmäßig per E-Mail oder telefonisch Jobangebote gemacht werden, für die sich ursprünglich gar nicht interessiert haben.

Tipp Wenn Ihnen ein Anbieter nicht genau sagt, um welche Art von Job es sich handelt, lassen Sie lieber die Finger davon und geben Sie Ihre persönlichen Daten nicht preis.

Wer seriöse Heimarbeit anbietet, sollte kein Problem damit haben, sein Unternehmen und einen Ansprechpartner zu nennen

Wenn aus der Ausschreibung nicht klar hervorgeht, welches Unternehmen sich dahinter verbirgt und wer Ihnen als konkreter Ansprechpartner zur Verfügung steht, ist Ihre Skepsis gefragt. Denn es ist doch nur verständlich, dass Sie direkt mit einem Unternehmen kommunizieren möchten, falls Sie Fragen haben oder weitere Infos benötigen.

Aber auch, wenn Sie vermeintlich telefonisch oder per E-Mail Kontakt aufnehmen können: Befolgen Sie unseren nächsten Tipp, bevor Sie sich tatsächlich bewerben.

Kontakt prüfen: Recherchieren Sie vor der Bewerbung den Anbieter

Besonders in den Fällen, wenn eine telefonische Kontaktaufnahmemöglichkeit nicht angegeben ist, sollten Sie Vorsicht walten lassen. Bevor Sie auf ein solches Inserat reagieren und Ihre persönlichen Daten preisgeben, sollten Sie abchecken, ob es das angegebene Unternehmen tatsächlich gibt. Denn bei unseren Recherchen haben wir leider oft genug die Erfahrung machen müssen, dass Unternehmen, die im Stellenangebot zwar eine vollständige Firmenbezeichnung mit detaillierter Adresse angegeben haben, unter dieser Adresse jedoch überhaupt nicht gemeldet bzw. erreichbar sind. Wenn dann zusätzlich noch der Unternehmensname auf Meier, Müller oder Schulze (selbst mit dem vertrauenerweckenden Zusatz KG, GmbH oder AG) lautet, sollten Sie die Finger von dem vermeintlichen Job lassen und von einer Kontaktaufnahme absehen.

Wahrscheinlich werden bei diesen Recherchen im Internet auch auf Anbieter treffen, die bereits durch unseriöse Geschäftspraktiken aufgefallen sind. Wenn jemand sich bereits durch solche Praktiken „ausgezeichnet“ hat, wird dies erfahrungsgemäß in einschlägigen Foren diskutiert. Es gibt übrigens auch genügend Angebote, vor denen die Verbraucherzentrale bereits einmal oder auch mehrfach gewarnt hat.

Doch selbst, wenn eine Telefonnummer angegeben ist, sollten Sie zunächst prüfen, ob auf diesem Weg überhaupt jemand erreichbar ist. Denn die Angabe einer Telefonnummer ist noch nicht die Garantie dafür, dass jemand tatsächlich ans Telefon geht, wenn Sie anrufen. Wir haben Stichproben gemacht und dabei festgestellt, dass selbst bei tagelangen Versuchen immer nur ein Ansageband zu hören war – aber niemals jemand persönlich an den Apparat ging. Das gilt übrigens nicht nur für Stellenangebote, sondern auch für Webseiten, auf denen der Betreiber eine Telefonnummer im Impressum angegeben hat.

Vertrauen Sie Prüfsiegeln nicht unbesehen, denn alles ist käuflich - sogar vermeintliche Qualitätssiegel

Oftmals werden Angebote für Heimarbeit auf grafisch sehr ansprechenden Webseiten publiziert - häufig werden dabei auch Prüfsiegel auf der Seite platziert, die die Seriosität des Webseitenbetreibers belegen sollen. Auch wenn diese Prüfsiegel in der Regel sehr glaubwürdig aussehen: Recherchieren Sie nach dem Aussteller des Siegels und beurteilen Sie dann, ob das Siegel tatsächlich Ihr Vertrauen verdient. Die Welt online schreibt im Oktober 2012 in einem Artikel zum Thema Prüfsiegel, dass nach Ansicht der Verbraucherzentrale in einigen Fällen Siegel „gegen Geld an Unternehmen mit zum Teil fragwürdigen Dienstleistungen“ vergeben werden. Sie sehen: Alles ist käuflich – sogar vermeintliche Qualitätssiegel.

Einige ganz findige Webseitenbetreiber erstellen sich gar ihr eigenes Prüfsiegel – unter anderem Namen zwar, aber die Person, die hinter dem Aussteller des Siegels und dem Verwender des Siegels steht, ist ein und dieselbe.

Vertrauen Sie also nicht einfach jeder Lobhudelei, vor allem wenn das Anpreisen der eigenen Angebote kein Ende zu nehmen schein und immer wieder darauf hingewiesen wird, dass es sich um vielfach erprobte, geprüfte, seriöse etc. Konzepte handelt, mit denen Sie schnell, einfach und ohne besondere Vorkenntnisse viel Geld verdienen können. In diesen Fällen sollten Sie lieber einmal mehr hinschauen, auf welchen Anbieter Sie sich hier tatsächlich einlassen.

Falsche Freunde, Kommentare und Bewertungen machen es auch nicht leichter, seriöse Heimarbeit zu finden

Falsche Freunde bei Facebook, gekaufte Follower bei Twitter, gefälschte und scheinheilige Kommentare und betrügerische Bewertungen sorgen bei vielen Nebenjob-Suchenden für immer mehr Verunsicherung.

Wer im Internet auf Jobsuche ist, verlässt sich nicht selten beispielsweise auf die zu diesem Jobangebot abgegebenen Kommentare, auf die Beurteilungen eines Artikels oder auch auf den „Gefällt mir“-Button und die Anzahl all derjenigen Personen, die diesen Button angeklickt haben oder auf die Anzahl der Follower bei Twitter. Das wissen die Webseitenbetreiber und hoffen auf diese Weise, Ihr Vertrauen gewinnen zu können. Dies geht ja auch in Ordnung, wenn diese Äußerungen, Bewertungen, Likes, Freunde oder Follower auch tatsächlich ehrlich sind. Die Wirklichkeit jedoch sieht leider anders aus: Wenn es um die Durchsetzung der eigenen Interessen geht, wird im Internet immer mehr mit schmutzigen Tricks gearbeitet. Wer nämlich beispielsweise die Anzahl von Facebook-Freunden als unbedingtes Qualitätskriterium für einen Jobanbieter ansieht, sollte kurz einmal darüber nachdenken, wie einfach es heutzutage ist, Freunde gegen Bares hinzuzugewinnen. Es ist schon lange kein Geheimnis mehr, dass Facebook-Freunde und Follower bei Twitter zum Geschäft geworden sind – ganz nach dem Motto „Wie viel hätten Sie denn gern: 100, 500 oder gleich 1000?“. Wie der Spiegel in seiner Ausgabe 30/2012 feststellt, wird diese Praxis bereits von einer Vielzahl von Unternehmen angewandt.

Vertrauen Sie also nicht einfach Bewertungen, Kommentaren oder „Freunden“, hinterfragen Sie sehr kritisch, ob die Lobrede auf ein Jobangebot, die jemand hält, tatsächlich echt sein kann – oder ob diese Meinungsäußerung nicht vielmehr fingiert sein könnte.

Unser Tipp: Sehen Sie nach, wie viele Stimmen bzw. Beurteilungen insgesamt abgegeben wurden – je mehr Meinungsäußerungen und je mehr verschiedene Personen, desto glaubwürdiger die Aussagen. Daneben ist für Sie interessant, wer die Bewertungen oder Kommentare abgibt. Wenn es immer die gleichen Personen sind, die ihre Meinung in immer ähnlicher Form äußern, sollten Sie ruhig ein wenig Skepsis walten lassen. Denn hinter einem Pseudonym kann sich wirklich jeder verstecken.

Seriöse Heimarbeit und Kugelschreiber sind ein absolutes No-Go

Wir sind seit 1997 in der Branche Nebenjobs und Heimarbeit tätig. Glauben Sie uns: Wir haben in den letzten Jahren nicht ein Unternehmen kennen gelernt, welches diese Heimarbeit anbietet UND Geld für diese Tätigkeit bezahlt.

Unser Fazit zum Thema seriöse Heimarbeit

Setzen Sie Ihren gesunden Menschenverstand ein, wenn Sie auf der Suche nach einem Nebenjob oder nach seriöser Heimarbeit sind. Vertrauen Sie nicht einfach verlockenden Inseraten, ohne diese zuvor zu hinterfragen und konkret im Internet zu recherchieren. Oftmals haben die betrügerischen Offerten bereits ihre Spuren in Diskussionsforen (und zum Teil auch bei der Verbraucherzentrale) hinterlassen – dann sollten Sie entsprechend gewarnt sein.

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