Fußball-Schiedsrichter

"Alles tanzt nach meiner Pfeife"

Fußball-Fans gibt es auch hierzulande spätestens seit der Fußball-WM 2006 zur Genüge. Und mit mehr als 25.000 Vereinen, die Woche für Woche gegeneinander antreten, gibt es auch Einsatzorte für nebenberufliche Schiedsrichter.

Beim wem es also zum Profi-Fußballer nicht reicht, der kann trotzdem mit dem runden Leder Geld verdienen. Vom Schülerspiel über Regionalliga- bis zu Bundesliga-Begegnungen - rund 100.000 Spiele werden von den in Deutschland tätigen Schiedsrichtern gepfiffen.

Mit Autorität, aber ohne Anmaßung

Eines ist gewiss: Nicht in jeder Partie geht es fair zu und im Zweifelsfall trägt sowieso der Schiedsrichter die Schuld an der verlorenen Partie. Der Schiri muss in schwierigen Situationen faire Entscheidungen treffen, Konflikte lösen und mit dem damit verbundenen Druck umgehen können. Aus diesem Grund sollte, wer die Pfeife in die Hand nehmen möchte, vor allen Dingen eine starke Persönlichkeit haben. Denn Verantwortung zu übernehmen und auch einmal unpopuläre Entscheidungen treffen zu können, dazu gehört auf jeden Fall ein ausreichendes Durchsetzungsvermögen.

Ohne Fitness geht nichts

Logisch - wer selbst nur Pantoffelfußballer ist, sollte lieber davon Abstand nehmen, sich auf dem Fußballfeld zu betätigen. Denn ohne körperliche Fitness steht kein Schiri ein Spiel in voller Länge durch.

Ausbildung

Je nach Landesverband umfasst die Ausbildung zum Schiedsrichter 20 bis 50 Unterrichtsstunden im Zeitraum von drei bis zwölf Ausbildungstagen. Am Ende des Schiedsrichter-Anwärterlehrgangs steht eine theoretische und eine praktische Prüfung. Das Mindestalter der Nachwuchs-Schiedsrichter liegt, je nach Verbandsregeln, zwischen 12 bis 14 Jahren. Mit 47 Jahren ist allerdings Schluss mit dem offiziellen Einsatz als Schiedsrichter.

Verdienstmöglichkeiten

Klar, dass ein Schiedrichter, der ein Jugendspiel pfeift, nicht das Gleiche verdient wie ein Kollege, der in der Bundesliga pfeift. Abhängig von der Spielklasse kann der Unparteiische eine Aufwandsentschädigung von rund 4 Euro für Schülerspiele, rund 150 Euro für Regionalliga-Spiele bis zu rund 3.000 Euro für Bundesliga-Spiele abrechnen. Daneben bekommt er die Anfahrtskosten zum jeweiligen Einsatzort ersetzt.

Die erforderliche Bekleidung wird normalerweise vom Verein gestellt.

Tipps und Klicks

Deutscher Fußball-Bund
Abteilung Schiedsrichter
Otto-Fleck-Schneise 6
60528 Frankfurt/Main

www.dfb.de

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