Heimwerkerberatung

Denn selbst ist der Mann oder die Frau - mit Tipps vom Profi

Der Deutschen liebstes Hobby ist das Werkeln in Haus und Garten. Doch häufig sind Laien mit ihrem Heimwerkerlateinschnell am Ende und brauchen fachkundigen Rat. Da ist man gerade umgezogen und möchte in seinem neuen Bad Fliesen verlegen. Die Dienste eines Fliesenlegers möchte man aus Kostengründen nicht in Anspruch nehmen und diese diese Arbeit gerne selbst ausführen. Einen Nagel bekommt man ja noch in die Wand, aber wie man Fliesen verlegen soll bleibt schleierhaft.

Wenn nun ein Fachmann da wäre, der sagt und vor allen Dingen zeigt, wie es geht und worauf man achten sollte, wäre diese Arbeit schon gar nicht mehr so schwierig.

Wenn Sie also handwerklich versiert sind oder gar gelernter Maurer, Tischler, Zimmermann, Fliesenleger oder Maler, dann nutzen Sie Ihre Fähigkeiten, um damit Geld zu verdienen: Beraten Sie Heimwerker, denen die nötigen Fachkenntnisse fehlen.

Beratung vom Material über den Umgang mit Werkzeug bis zur Verarbeitung

Der Heimwerkerberater betreut seine Kunden von der Einführung in die Materialkunde, berät im richtigen Umgang mit Spezialwerkzeug und unterstützt bei der Verarbeitung des Materials.

Aber auch die Hilfestellung beim Einkauf kann Teil des Auftrages sein. Manche Heimwerker aber auch bereits so fachkundig, dass sie die Materialien bereits selbst besorgt haben und nur noch wissen möchten, wie es verarbeitet werden muss. Dann besteht die Aufgabe des Beraters lediglich darin, dem Kunden das Handling zu zeigen.

Der Bedarf angehender Heimwerker ist häufig also sehr unterschiedlich. Ein Berater kann eine Heimwerkerarbeit daher vom Anfang bis zur Fertigstellung betreuen oder lediglich zeigen, wie es geht. Meist kommen die Heimwerker dann selbst zurecht. Doch das hängt immer vom Bedarf und den Vorkenntnissen des Kunden ab.

Qualifikation

Als Heimwerkerberater sind Sie optimalerweise vom Fach, also beispielsweise gelernter Tischler, Maler, Fliesenleger oder Schlosser.

Bevor Sie Ihre Beratungstätigkeit aufnehmen, erkundigen Sie sich bei den Handwerkskammern, wo die Grenzen für Ihre Tätigkeit liegen. Solange Sie ausschließlich beratend tätig sind, gibt es in der Regel keine Einschränkungen. Doch sobald Sie handwerklich tätig werden, könnten Sie mit der Handwerksordnung in Konflikt geraten, die zur Zeit noch für viele Tätigkeiten einen Meisterbrief voraussetzt
Investitionsbedarf/Ausstattung

Als Heimwerkerberater brauchen Sie im Grunde nichts weiter, als Ihr Fachwissen. Was Sie darüber hinaus an Ausstattung benötigen, hängt ganz davon ab, welche Serviceleistungen Sie zusätzlich anbieten.

Möchten Sie beispielsweise über Ihre Beratungstätigkeit hinaus auch professionelles Werkzeug vermieten, brauchen Sie eine entsprechende Ausstattung – vom Fliesenschneider über den Tapeziertisch bis hin zur Kreissäge. Viele Ihrer Kunden werden diesen Service sicher gerne in Anspruch nehmen. Denn spezielle Werkzeuge sind in der Regel recht kostspielig und werden zu selten benutzt. Der Kauf lohnt sich also meist nicht.

Sollten Sie Ihren Kunden auch beim Einkauf behilflich sein, bedenken Sie, dass Sie ein entsprechend großes Fahrzeug (Kombi, Kleinlaster, Anhänger) für den Transport benötigen.

Tipp

Erkundigen Sie sich beim Ordnungsamt, ob Auflagen zu erfüllen sind

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