Datencop

Das Auge des Gesetzes, wenn es um Datenklau geht

Immer wieder machen Computerviren Schlagzeilen in der Presse und schädigen tausende Computer - der Computervirus "I love you" im Jahr 2000 machte dabei nur den Anfang: Der Virus befiel 45 Millionen Rechner und verursachte damit wirtschaftliche Schäden von schätzungsweise 11 Milliarden Euro.

Insbesondere Unternehmen sind nicht vor den Angriffen von Hackern gefeit – so manches Großunternehmen, darunter selbst der Branchenriese Microsoft, ist bereits in die Schlagzeilen geraten, nachdem bekannt wurde, dass Hacker es geschafft hatten, in Bereiche des Betriebssystems einzudringen.

Was in größeren Firmen in Form von Sicherheitsvorkehrungen längst zum Standard gehört, wird von kleineren Unternehmen und von Privatanwendern eher stiefmütterlich behandelt. Hier ist rasches Umdenken gefragt, denn die Entwicklung des Internet sorgt leider auch dafür, dass der Zugriff auf Passwörter, Daten und Adressen immer einfacher wird – vom Supergauund dem damit verbundenen Datenverlust ganz zu schweigen. Firewalls und Virenscanner gehören zum A und O des Computernutzers.

Solange es nur der Nachbar ist, von dem man auf persönliche Dinge angesprochen wird, die er dem heimischen PC entnommen hat, mag dies bis auf Peinlichkeiten noch keine weiteren Konsequenzen nach sich ziehen. Beim Zugriff dritter auf internen Unternehmensdaten sieht das allerdings ganz anders aus. Das könnte sich durchaus existenzbedrohend auswirken.

Wenn es also eine Lücke im System gibt, findet der Datencop sie. Seine Aufgabe ist es, Sicherheitsdefizite aufzudecken und zu prüfen, ob vorhandenen Rechner bereits infiziert sind. Er klärt darüber auf, welche Gefahren bestehen, wodurch man sich schützen kann und hilft bei der Wahl der individuell geeigneten Schutz-Software.

Der Datencop hilft jedoch nicht nur, wenn es darum geht, die eigenen Daten vor Zugriffen von außen zu schützen. Auch bei Sicherheitsfragen innerhalb des Unternehmens – wie werden Daten beispielsweise vor allzu neugierigen Mitarbeitern geschützt – steht der Datencop beratend zur Seite. Er liefert sozusagen das Rundum-Sorglos-Paket für Unternehmensdaten.

Kundengewinnung

Um Kunden zu gewinnen, sollten Sie Anzeigen in der regionalen Presse schalten. Auch Direktmailings sollten Sie in Erwägung ziehen, um auf Ihren Service aufmerksam zu machen. Versuchen Sie, mit Ihren Kunden persönlich zu sprechen. Haben Sie die ersten Kunden von Ihrem Service überzeugen können, sind die nächsten Kunden erfahrungsgemäß leichter geworben.

Qualifikation

Grundvoraussetzung für einen Datencop sind ausgezeichnete EDV-Kenntnisse – ideal für IT-Spezialisten

Investitionsbedarf/Ausstattung

Die Verdienstmöglichkeiten richten sich nach Ihrem Stundensatz und dem Zeitaufwand. Alternativ besteht die Möglichkeit, feste Verträge mit Unternehmen abzuschließen.

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