Von Zuhause Geld verdienen mit kleinen Aufträgen: Crowdworking und Co. boomt: 11 Tipps, die jeder kennen sollte

Von Zuhause Geld verdienen mit kleinen Aufträgen: 11 Tipps
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Ist das die Zukunft: Nebenjobber ohne Festeinstellung? Denn von Zuhause aus lässt sich immer besser Geld verdienen

Wer mit einem Nebenjob Geld verdienen möchte, ist schon lange nicht mehr darauf angewiesen, einen Arbeitgeber zu finden, der gerade einen Minijob anzubieten hat. Insbesondere diejenigen, die von Zuhause aus zusätzliches Geld verdienen möchten, haben mittlerweile eine Vielzahl von Möglichkeiten – wobei die meisten der Jobs mehr oder weniger mit dem PC und dem Internet zusammenhängen.

13 Millionen Nebenjobber in Deutschland verdienen Geld ohne Arbeitgeber

Während es noch vor einigen Jahren eher ein Nischenbereich war, selbstständig und unabhängig von einem Arbeitgeber (bestenfalls sogar von Zuhause aus) Geld nebenbei zu verdienen, sind es heute laut einer im Oktober 2016 veröffentlichten McKinsey-Studie ganze 13 Millionen Menschen in Deutschland, die einem solchen unabhängigen Nebenjob ("Independent Work") nachgehen. Der größte Teil von ihnen macht es nicht aus der Not heraus, sondern weil sie Spaß daran haben, unabhängig und flexibel tätig zu sein. Denn das, was diese Tätigkeiten vor allem ausmacht, ist das hohe Maß an Selbstbestimmung und dass sich mit einem einzelnen Auftrag bzw. Verkauf Geld verdienen lässt.

"Independent Work": Im Nebenjob unabhängig Geld zu verdienen, ist durch das Internet sehr einfach geworden

Bei den Jobs handelt es sich oftmals es nur um kurze Arbeitseinsätze, manche nehmen sogar nur wenige Minuten in Anspruch. In den USA wird diese Arbeitsform deshalb auch als "Gig Economy" bezeichnet (wobei der Ausdruck "Gig" auch hierzulande bekannt ist und für musikalische Kurzengagements steht). Bevor es das Internet gab, hätte wohl niemand solche Mini-Aufträge angenommen – und zwar, weil es sich einfach nicht gelohnt hätte. Da es aber heute kein Problem mehr darstellt, Zuhause kurz einmal online zu gehen und nachzuschauen, wo sich gerade mit einem kleinen Auftrag etwas Geld hinzu verdienen lässt, kann sich jedermann ganz flexibel und den eigenen Bedürfnissen bzw. zeitlichen Kapazitäten entsprechend ein eigenes Aufgabengebiet zusammenklicken.

Insbesondere auch die digitalen Plattformen und die Zugriffsmöglichkeit mit Mobilgeräten, so ein Ergebnis der McKinsey-Studie, verändern das unabhängige, also das selbstständige Arbeiten. Liegt hier also die Zukunft für immer mehr Nebenberufler? Es scheint so. Denn das rasche Wachstum der größten Plattformen weist darauf hin, dass die Entwicklung erst am Anfang steht.

Die möglichen Tätigkeitsbereiche sind, wie schon eingangs beschrieben, relativ breit gesteckt. Aus dem, was ehemals eine Randerscheinung war, haben sich viele unterschiedliche Ideen und Wege entwickelt, mit denen sich auf unabhängige Weise ein Nebenverdienst erwirtschaften lässt. Und zwar nicht nur unabhängig von einem Arbeitgeber, sondern meist bestehen auch in zeitlicher und räumlicher Hinsicht große Freiheiten bei der Arbeitsausübung.

Von Zuhause Geld verdienen oder auch von unterwegs aus: Alles ist möglich – und kombinierbar

Es gibt auch viele Homeworker, die von Zuhause Geld verdienen und dabei verschiedene Tätigkeiten miteinander kombinieren, denn die Vielfalt ist so groß, dass sich die Nebenverdienst-Möglichkeiten ideal aufeinander abstimmen lassen. Alles Mögliche ist denkbar und geeignet, um von Zuhause oder unterwegs Geld zu verdienen: Sie können sich als Crowdworker oder als Crowdtester engagieren, Selbstgemachtes auf DaWanda oder Etsy in klingende Münze umsetzen oder Waren über eBay oder Amazon verkaufen, Ihre Wohnung zeitweise über Airbnb (ebenso wie Ihr Privatauto über Drivy oder Tamyca) vermieten, als Mikrojobber mit Ihrem Smartphone von unterwegs Geld verdienen, von Zuhause oder von Ihren Reisen aus bloggen, Videos drehen und auf YouTube veröffentlichen, mit Instagram zur gefeierten und gut bezahlten Persönlichkeit werden, sich als Produkttester bei einem Labortest betätigen, sich über BlaBlaCar oder Flinc zahlende Mitfahrer für Ihre Autofahrten suchen und, und, und (es gibt noch so vieles mehr...!). Sie sehen schon: An Ideen für selbständige Hinzuverdienste, die sich in der Vielzahl auch von Zuhause aus managen lassen, mangelt es keinesfalls mehr.

Tipp Viele solcher Nebenverdienst-Ideen, Informationen und Anregungen finden Sie in unseren Rubriken Geld verdienen und Apps zum Geld verdienen: Geld verdienen mit dem Handy

Unbestritten: Mit einem Minijob und festem Arbeitgeber lässt sich immer noch sehr gut nebenberuflich Geld verdienen. Und diese Arbeitsform bietet auch so manchen Vorteil, den eine nebenberufliche Selbstständigkeit nicht hat. Aber die Zukunft gehört, zumindest zum Teil, den Onlinejobs, mit denen sich von Zuhause Geld verdienen lässt.

Hier die 11 Tipps, die jeder kennen sollte, der als "Independent Worker" von Zuhause (oder von wo auch immer) selbstständig Geld verdient.

Informieren Sie Ihren Arbeitgeber

Wenn Sie einen Hauptjob haben, sollten Sie ernsthaft darüber nachdenken, Ihren Arbeitgeber über Ihre Nebentätigkeit zu informieren. Zwar sind Sie per Gesetz nicht dazu verpflichtet, allerdings ist es möglich, dass Ihr Arbeitsvertrag oder Tarifvertrag eine entsprechende Regelung enthält und über eine solche Klausel können Sie sich nicht einfach hinwegsetzen.

Wichtig Ein generelles Verbot von Nebentätigkeiten im Arbeitsvertrag ist dagegen unzulässig – mehr hierzu im Beitrag Darf Ihnen Ihr Arbeitgeber im Arbeitsvertrag verbieten, einen Nebenjob auszuüben?

Setzen Sie also Ihren Chef in Kenntnis, denn er kann Ihnen nicht einfach so, ohne stichhaltige Gründe, verbieten, nebenberuflich Geld zu verdienen. Stichhaltige Gründe, die ein Verbot rechtfertigen, wären zum Beispiel wenn Ihr Nebenjob dazu führt, dass Sie …

  • in Ihrem Hauptjob nicht mehr produktiv und leistungsfähig arbeiten können,
  • durch den Nebenjob mit Ihrem Arbeitgeber Konkurrenz machen,
  • wenn Sie krankgeschrieben sind, sich nicht von der Krankheit erholen können,
  • sich in Ihrem Urlaub nicht erholen können

Tipp Das Arbeitszeitgesetz, das eine wöchentliche Höchstarbeitszeit von 48 Stunden vorschreibt, spielt bei einer selbstständigen Nebentätigkeit keine Rolle, da im Gesetz keine Aussagen zu einem selbstständigen Nebenjob getroffen werden.

Die Regelungen, die Sie als Arbeitnehmer mit Nebenjob zu beachten haben, können Sie im Ratgeber-Beitrag Regeln für Arbeitnehmer mit Nebenjob und Hauptjob nachlesen.

Melden Sie ein Gewerbe an

Die Frage, ob man denn tatsächlich für "so ein bisschen nebenher verdienen" wirklich ein Gewerbe anmelden muss, wird uns besonders häufig gestellt. Gerade Nebenjobber, die sich beispielsweise als Mikrojobber bzw. Crowdworker betätigen oder die sich mit Airbnb, DaWanda oder auch ganz banal mit Online-Umfragen von Zuhause regelmäßig zusätzliches Geld verdienen, machen sich anfangs oft gar keine Gedanken darüber, dass sie mit solchen Tätigkeiten zum (Klein-)Unternehmer werden. Zumindest ist das der Fall, wenn die Absicht dahintersteht, ein regelmäßiges Zusatzeinkommen zu erwirtschaften.

Doch es verhält sich genau so – willkommen also im Kreis der Unternehmer! Sie sollten sich jetzt aber nicht davon abschrecken lassen, dass Sie nun als nebenberuflich Selbstständiger tätig sein werden. Denn es ist weder kompliziert, besonders kostenintensiv oder gar mit gravierenden Konsequenzen verbunden, ein Gewerbe (in der Regel als Einzelunternehmer oder – wenn mehrere beteiligt sind, als GbR) anzumelden.

Info Wer im Nebenjob eine freiberufliche Tätigkeit ausübt, braucht kein Gewerbe anzumelden. Es reicht aus, wenn Sie das Finanzamt formlos über Ihre Nebentätigkeit informieren.

Wie Sie ein Gewerbe für Ihre Nebentätigkeit anmelden, können Sie im Detail in unserem Ratgeber-Artikel Für den Nebenjob ein Gewerbe anmelden: Das müssen Sie wissen nachlesen. Hier finden Sie auch Informationen dazu, wie Sie die Kleinunternehmerregelung für sich in Anspruch nehmen können – eine wichtige Entscheidung vor allem im Hinblick darauf, ob Sie Umsatzsteuer auf Ihren Rechnungen ausweisen, mehr dazu unter Punkt 4 in diesem Artikel.

Einkommensteuer: Jedes Einkommen muss versteuert werden

Egal, wie Sie sich nebenberuflich betätigen: In Deutschland muss jedes Einkommen und damit auch jede Art von Nebenverdienst versteuert werden. Während es bei einem Minijob oder einem Nebenjob mit Arbeitsvertrag der Arbeitgeber übernimmt, Steuern auf das Einkommen an das Finanzamt abzuführen, tragen Sie bei Nebenverdiensten, die Sie in Eigenregie ausüben, selbst die Verantwortung hierfür.

Nur, sofern Sie mit Ihrer selbstständigen Nebentätigkeit weniger als 410 Euro im Jahr verdienen, müssen Sie keine Steuern auf Ihren Gewinn zahlen – diese Freigrenze (Achtung – es handelt sich nicht um einen Freibetrag) wird steuerrechtlich als "Härteausgleichsbetrag" bezeichnet. Sobald Ihr Gewinn darüber liegt, müssen Sie Ihr Einkommen in der Einkommensteuererklärung in der Anlage G (bei Freiberuflern ist es die Anlage S) angeben.

Umsatzsteuer – für Kleinunternehmer kein Thema

Bei der Gewerbeanmeldung können Sie sich freiwillig dafür entscheiden, Ihr Gewerbe als Kleinunternehmer im Sinne des § 19 des Umsatzsteuergesetzes zu betreiben. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass Sie im Jahr Ihrer Gewerbeanmeldung bzw. Gründung weniger als 17.500 Euro erwirtschaften. Nach der Gewerbeanmeldung bekommen Sie einen Fragebogen vom Finanzamt, in dem Sie die entsprechenden Angaben zur Umsatzsteuer treffen.

Als Kleinunternehmer brauchen Sie sich mit dem Thema Umsatzsteuer nicht weiter auseinanderzusetzen. Sie müssen auf Ihren Rechnungen keine Umsatzsteuer ausweisen, können allerdings im Gegenzug für Ihre Anschaffungen keinen Vorsteuerabzug geltend machen. Und Sie müssen natürlich auch keine regelmäßigen Umsatzsteuer-Voranmeldungen beim Finanzamt einreichen.

Buchhaltung: Als Kleinunternehmer kaum ein Problem

Das Thema Buchhaltung ist zwar wichtig, sollte Ihnen aber - vor allem, wenn Sie Kleinunternehmer sind - nicht zuviel Respekt einflößen. Denn als Kleinunternehmer können Sie Ihren Gewinn vereinfacht im Rahmen einer Einnahmenüberschussrechnung (kurz "EÜR") ermitteln. Sie können auf eine doppelte Buchführung verzichten und brauchen keine Bilanz erstellen.

Für die Erstellung der EÜR ist es dennoch hilfreich, wenn Sie Rechnungen und Belege an einem zentralen Platz sammeln (und auch das Aufbewahren ist Pflicht). Denn die Einnahmen und Ausgaben, die bei Ihnen in einem Geschäftsjahr angefallen sind, müssen in der Einnahmenüberschussrechnung erfasst. Hierfür stellen Sie einfach Ihre Einnahmen und Ihre Ausgaben gegenüber – das geht sogar mit Hilfe einer Tabellenkalkulation, es gibt aber auch ein großes Angebot von teilweise sogar kostenloser Software.

Der Gewinn, der sich aus dieser auch als "einfachen Buchführung" bezeichneten Buchführungsfom ergibt, fließt in Ihre Einkommensteuererklärung ein.

Gewerbesteuer fällt erst an, wenn Ihr Gewinn über 24.500 Euro liegt

Da Sie Ihr Gewerbe als Nebenjob betreiben, wird wahrscheinlich das Thema Gewerbesteuer für Sie – zumindest zu Beginn – eher keine Rolle spielen. Denn erst, wenn Ihr Gewinn 24.500 Euro übersteigt, fällt Gewerbesteuer an. Diese 24.500 Euro sind übrigens, im Gegensatz zum unter Punkt 3 genannten Härteausgleichsbetrag, ein Freibetrag.

Sie arbeiten von Zuhause aus? Gegebenenfalls muss Ihr Vermieter informiert werden

Sie arbeiten von Zuhause aus und verdienen so als Selbstständiger Geld? Spätestens dann, wenn Sie mit Ihrem Unternehmen (beispielsweise mit einem Firmenschild am Briefkasten oder an der Hausklingel) auch nach außen sichtbar in Erscheinung treten, könnte der Moment gekommen sein, dass Sie einen Blick in Ihren Mietvertrag werfen und nachschauen sollten, ob dort Regelungen zur gewerblichen Nutzung des Wohnraums getroffen sind.

Denn viele Vermieter untersagen ihren Mietern die geschäftliche Nutzung der Wohnungen. Und selbst wenn im Mietvertrag kein generelles Verbot verhängt wird, verlangen die meisten Vermieter, rechtzeitig informiert zu werden.

Da Sie allerdings wahrscheinlich keinen oder nur unwesentlichen Kundenverkehr haben werden und auch keine Mitarbeiter beschäftigen, ist laut eines Urteils des Bundesgerichtshofs (AZ VIII ZR 165/08) der Vermieter verpflichtet, "nach Treu und Glauben [...] die Erlaubnis zur teilgewerblichen Nutzung zu erteilen". Ihr Vermieter kann Ihnen also nicht verbieten, von Zuhause aus Geld zu verdienen, wenn Sie keine Mitarbeiter beschäftigen und Ihnen nicht die Tür von Kunden eingerannt wird.

Krankenversicherung

Seit dem Jahr 2009 muss jeder Mensch in Deutschland dafür sorgen, dass er krankenversichert ist. Aus diesem Grunde werden Sie, da Sie ja "nur" nebenberuflich selbstständig Geld verdienen möchten, höchstwahrscheinlich bereits auf anderem Weg krankenversichert sein, beispielsweise durch Ihren Hauptjob, im Rahmen einer Familienversicherung durch Ihren Partner oder Ihre Eltern, als Student mit einer studentischen Krankenversicherung etc.

Über diese bereits bestehende Krankenversicherung hinaus müssen Sie keine weitere, separate Versicherung abschließen. Drei Dinge allerdings gibt es zu beachten:

  • Wenn Sie hauptberuflich Arbeitnehmer sind, muss auch Ihre Krankenkasse der Ansicht sein, dass Ihr selbstständiger Nebenjob tatsächlich nebenberuflich ist und nicht etwa Ihre Angestelltentätigkeit der eigentliche Nebenjob und Ihr Gewerbe der Hauptjob ist. Als Faustregel gilt, dass die wöchentliche Arbeitszeit, die Sie für Ihre selbstständige Nebentätigkeit aufwenden, unter 18 Stunden pro Woche liegen muss. Allerdings entscheidet hier immer der Einzelfall.
  • Wenn Sie familienversichert sind, dürfen Sie monatlich nicht mehr als 425 Euro (Stand 2017) jährlich hinzuverdienen
  • Als Student dürfen Sie während der Vorlesungszeit nicht über 20 Stunden in der Woche arbeiten, ansonsten verlieren Sie Ihren Studentenstatus und damit auch die Möglichkeit zur Mitgliedschaft in einer Studentischen Krankenversicherung.

Nebenberuflich selbstständig und Rentenversicherung

Grundsätzlich gilt, dass Selbstständige nicht rentenversicherungspflichtig sind. Das bedeutet, dass Sie im Normalfall im Rahmen Ihrer nebenberuflichen Selbstständigkeit keine Rentenversicherungsbeiträge zahlen müssen. Doch da es nur selten eine Regel ohne Ausnahmen gibt, hat dieser Grundsatz für bestimmte Personengruppen wie beispielsweise Lehrer, Dozenten, Handwerker, bestimmte Künstler wie beispielsweise Musiker und andere, keine Bewandtnis.

Wichtig Sofern Sie nur geringfügig, also nicht über 450 Euro monatlich hinzuverdienen oder nur vorübergehend selbstständig sind, sind Sie in keinem Fall rentenversicherungspflichtig, Sie müssen allerdings einen entsprechenden Antrag stellen.

Sonstige Versicherungen wie Betriebshaftpflicht- oder Unfallversicherungen

Wer sich lediglich nebenberuflich selbstständig betätigt, wird wahrscheinlich den Abschluss einer Unfall- oder gar Betriebshaftpflichtversicherung für überflüssig halten. Insbesondere für all diejenigen, die von Zuhause Geld verdienen, stehen diese Versicherungen eher nicht auf der Dringlichkeitsliste. Es gibt aber auch Tätigkeiten, wo der Abschluss einer solchen Versicherung sinnvoll sein könnte, wie beispielsweise, wenn Sie auf selbstständiger Basis bei anderen putzen gehen oder ähnliches.

Urlaubsanspruch, Lohnfortzahlung, Kündigungsschutz - all das entfällt beim Independent Working

Oft genug bereits wurden die Jobs, die sich im Rahmen des Independent Workings insbesondere zur Erzielung eines zusätzlichen Einkommens anbieten, als "Billigjobs" oder sogar als "Moderne Sklaverei" verunglimpft. Denn als selbstständiger Nebenjobber haben Sie - natürlich - keinen Anspruch auf bezahlten Urlaub oder darauf, dass Ihre Bezahlung auch dann weiterläuft, wenn Sie krank sind. Und natürlich wird Ihnen niemand garantieren, dass Sie immer genügend Aufträge bekommen werden – was ja quasi dem Kündigungsschutz bei abhängig beschäftigten Minijobbern gleichkäme.

Sicherlich ist es richtig, dass es schwer unterbezahlte Tätigkeiten gibt – das ist besonders häufig der Fall, wenn es sich um Nebenverdienste handelt, mit denen sich von Zuhause Geld verdienen lässt. Dennoch lassen sich diese Jobs nicht in dieser Form über einen Kamm scheren, wie gerade auch die McKinsey-Studie zeigt – und damit kommen wir wieder zum Anfang dieses Artikels. Denn 70 Prozent der Deutschen, die im Rahmen der Studie befragt wurden, verdienen das zusätzliche Geld selbstständig und ohne in einem Angestelltenverhältnis zu stehen, weil sie die damit verbundene Unabhängigkeit und Flexibilität zu schätzen wissen.

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