App-Test shopnow - unsere Erfahrungen

Shopnow Test - unsere Erfahrungen
Foto: © NEBENJOB-ZENTRALE

Kann das funktionieren: Bonuspunkte sammeln und gegen Prämien eintauschen?

Wer shoppen geht, kann dabei unter Umständen eine Menge Geld loswerden. Da wäre es doch ideal, wenn es einen Weg gäbe, auf dem sich im Gegenzug ein wenig Geld zur Wiederaufstockung des Kontos hereinbringen lässt. Fast täglich entstehen neue Apps, mit denen sich dieses Ziel, nämlich einen kleinen Nebenverdienst zu erzielen, erreichen lassen soll. shopnow gehört in diese Gruppe und wir haben den Praxistest gemacht: Die Erfahrungen, die wir bei diesem Test mit shopnow gemacht haben, können Sie hier nachlesen.

shopnow: Die Bonus-App zum Punkte sammeln

Partnershops werden aufgelistet

Die Partnershops werden aufgelistet

Wie bringt man Konsumenten in Shoppinglaune? Diese Frage beantworteten die Gründer von shopnow, indem sie eine kostenlose Bonus-App entwickelten, die die Nutzer der App beim Shoppen belohnen soll. Denn wer shopnow benutzt, sammelt Punkte und kann diese dann später gegen Prämien eintauschen. Das Sammeln der Punkte funktioniert auf verschiedenen Wegen und manchmal muss noch nicht einmal ein Geschäft betreten werden, sondern allein das Vorbeigehen an einem teilnehmenden Laden reicht aus, um Sterne auf sein Konto zu bekommen. Und all diejenigen, die sich nicht davor scheuen, bei den shopnow-Partnern noch einige kleine Zusatzaufgaben zu erledigen (beispielsweise einen Produktcode einzuscannen), können sich auf diese Weise zusätzliche Bonuspunkte sichern.

Da wir also erfahren wollten, wie sich das Sterne-Sammeln mit dem Handy gestaltet und ob bzw. wie die App funktioniert (und nicht zuletzt auch, was das Ganze als Nebenverdienst wirklich bringt), haben wir shopnow in einem Einkaufszentrum getestet.

Pluspunkte für die Installation und die Bedienung: Das Bonuspunkte sammeln läuft teilweise wie von selbst

Die Installation der App ist denkbar einfach und auch die Bedienung wird niemanden vor unlösbare Aufgaben stellen. Wenn die App erst einmal auf dem Handy installiert und geöffnet ist (das ist zwingend Voraussetzung), laufen die Punktegutschriften zeitweise ganz automatisch – zumindest wenn die Partnershops bereits das Betreten des Ladens („Check-in“) honorieren. In unserem Test beispielsweise erhielten wir bereits eine Punktegutschrift, als wir ein teilnehmendes Einkaufszentrum betraten. Einige weitere Sterne sammelten wir durch Check-ins in den Partnershops von shopnow: Manchmal hielten wir uns einfach nur kurz im Eingangsbereich auf, manches Mal allerdings mussten wir weiter in den Laden hineingehen, bis unsere Anwesenheit (bzw. die auf unserem Handy laufende App) registriert und mit Punkten honoriert wurde.

Ob und wann uns die Punkte gutgeschrieben wurden, hing entscheidend davon ab, an welcher Stelle der so genannte Beacon-Sender (diese kleinen Bluetooth-Transmitter senden die erforderlichen Signale) im teilnehmenden Shop installiert war. Da einige shopnow-Partner den Transmitter in der Nähe des Eingangsbereichs aufgestellt hatten, brauchten wir nur einige Schritte ins Ladeninnere zu machen. Andere Geschäfte machten es uns schwerer, denn hier war der Signalgeber zentral im Innenraum installiert. Entsprechend mussten wir uns manchmal ziemlich weit nach hinten vortasten, bis die versprochenen Sterne auf unserem Konto gelandet waren.

TippFragen Sie ruhig nach, wenn Ihre Anwesenheit scheinbar nicht registriert wird. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Mitarbeiter sehr freundlich auf unsere Nachfragen reagiert haben und uns gezeigt wurde, wo sich der Signalgeber befindet.

Signal, wo bist du? Nicht immer klappte das Punktesammeln beim Check-in reibungslos

Nicht immer klappte der "Check-in"

Nicht immer klappte der "Check-in"

Nicht immer jedoch gestaltete sich das Sternesammeln so ganz unproblematisch. In zwei Geschäften, die als Partnershops deklariert waren und in denen wir für unseren Besuch Punkte erhalten sollten, passierte zunächst einmal gar nichts. Wir fragten vor Ort nach, wo das Problem liegen könne. In beiden Geschäften waren die Mitarbeiter ausgesprochen hilfsbereit und unterstützten uns bei der Signalsuche, indem sie uns direkt zu den Beacon-Sendern führten.

Obwohl die Sender in beiden Partnershops zentral direkt hinter der Kasse bzw. einige Meter neben der Kasse platziert waren, kam das Signal in dem einem Fall gar nicht auf unserem Handy an. Wir standen direkt neben dem Transmitter und bekamen trotzdem zunächst die Nachricht „Hast Du kurz Zeit? Wir konnten das Signal noch nicht auswerten“, anschließend teilte uns die App mit: “Check-in fehlgeschlagen. Bitte gehe näher zum Eingang und versuche es erneut“.

Auch im anderen Partnershop wurden wir über eine Nachricht zunächst mehrfach um Geduld gebeten und wiederholt bekamen wir die Meldung, dass der Check-in fehlgeschlagen sei. Wir blieben trotzdem hartnäckig und bekamen nach mehreren Versuchen schließlich die Nachricht „Du hast +100 für den Check-in erhalten“.

Wichtig Damit Ihr Handy das Signal aufnehmen kann, muss (außer der geöffneten App) Bluetooth eingeschaltet sein bzw. die App Zugriff auf das Mikro haben.

Produkte scannen (und, falls gewünscht, auch kaufen): So gibt es noch mehr Punkte

Punkte sammeln durch Produktscans

Punkte sammeln durch Produktscans

Noch mehr Bonuspunkte gibt es für das Einscannen bestimmter Produkte. Für unseren Scan-Test haben wir einen Supermarkt und einen Elektro-Fachmarkt besucht. Zuerst mussten wir die in der App aufgeführten Produkte finden, was nicht immer ganz einfach war (manches Mal war der Artikel auch einfach nicht (oder nicht mehr?) vorhanden).

Nachdem wir die Produkte erst einmal entdeckt hatten, ging alles weitere relativ einfach: Produktcode über die App mit dem Handy erfasst - und schon gab es die Punkte. Vom Shampoo über Waschmittel bis zur elektrischen Zahnbürste haben wir neun Artikel gescannt. All diese Produkte hätten wir übrigens auch kaufen und - als Beleg hierfür - den Kassenbon hochladen können und hätten hierdurch unseren Punktestand um ein weiteres steigern können.

Am Ende des Tests hatten wir 1.200 Sterne eingesammelt

Als wir den Test beendeten, hatten sich insgesamt 1.200 Sterne auf unserem Konto angesammelt. Für die beiden erfolgreichen Check-ins erhielten wir 250 Sterne, für die Produktscans 600 Punkte. Die restlichen 350 Punkte bekamen wir als Zugabe – für den ersten Check-in, für unseren ersten Scan, als „Halloween-Spezial“ und für die Registrierung.

Lohnt sich das Shoppen mit  shopnow nun wirklich mehr?

Die Tatsache, dass sich die Bonuspunkte teilweise (wie beispielsweise beim automatischen Check-in) wie von selbst anhäufen und dass hierdurch das Einkaufserlebnis (sofern die Technik mitmacht) nicht beeinträchtigt wird, könnte denken lassen, dass die Prämien quasi „aus dem Nichts“ heraus entsprießen. Im Umkehrschluss ist allerdings auch kaum zu erwarten, dass, wenn alles derart einfach ist, mit den Bonuspunkten förmlich herumgeprasst wird.

Einige Gutschein-Beispiele

Einige Gutschein-Beispiele

Welche Prämie können wir also gegen die 1.200 Punkte, die wir in unserem Test gesammelt hatten, eintauschen? Die Antwort: Für 1.200 Punkte gab es noch nichts – also heißt es Weitersammeln, bis zumindest 1.500 Punkte auf unserem Konto stehen - das war der Gegenwert für einen 5-Euro-Kochhaus-Gutschein. Wer einen solchen Gutschein über 5 Euro von beispielsweise Starbucks, Douglas oder Rossmann ersammeln möchte, muss hierfür 5.000 Punkte nachweisen.

Der Waschmittel-Scan hat uns pro Produkt 20 Punkte eingebracht – rein rechnerisch müssten wir also 250 Waschmittel-Packungen einscannen, um einen Gutschein über 5  Euro von Douglas zu erhalten. Andererseits hat uns der Scan der elektrischen Zahnbürste bereits 200 Punkte eingebracht – hier würden also (auch hier natürlich rein theoretisch) schon 25 Zahnbürsten ausreichen. Die Check-ins sind einfacher und werden (gemessen am Aufwand) mit zwischen 100 bis 300 Sternen relativ gut belohnt; allerdings gab es zum Zeitpunkt unseres Test nicht sehr viele Unternehmen, bei denen ein Check-in angeboten wurde.

Die Macher von shopnow haben einen Anfang gemacht und zum jetzigen Zeitpunkt bleibt noch abzuwarten, wie sich die shopnow-Idee weiterentwickelt. Denn wenn noch mehr Geschäfte mitmachen und sich durch Zusatzaufgaben weitere Bonuspunkte erwirtschaften ließen, könnte sich diese App durchaus als kleiner und relativ aufwandslos zu erzielender Zusatzverdienst erweisen.

Anm. der Red.: Leider ist die Website von Shopnow mittlerweile (seit März 2015) nicht mehr erreichbar.

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