Wohnung, Auto, Kleidung etc.: Die besten Tipps, wie Sie mit Ihrem privaten Besitz Geld verdienen

Geld verdienen mit Privatbesitz
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Lassen Sie Ihren privaten Besitz für sich arbeiten: Ihre Wohnung, Ihr Haus, Ihr Auto, Ihre Kleidung oder Ihre gebrauchte Elektronik eignet sich hervorragend, um damit einen Nebenverdienst zu erzielen

Haben Sie sich je gefragt, ob es neben Ihrem täglichen (Haupt-)Job nicht auch noch eine weitere Möglichkeit geben könnte, wie sich nebenbei Geld verdienen lässt? Vielleicht mit einem Nebenjob auf 450 Euro Basis? Mit einem Nebenjob von Zuhause aus? Oder lässt sich vielleicht sogar ohne richtige Arbeit ein Nebenverdienst erzielen?

Haus, Auto, Kleidung, Elektronik – das alles sind nicht nur Statussymbole. In diesem Artikel möchten wir Ihnen Möglichkeiten vorstellen, wie Sie ganz einfach Ihren Besitz für sich arbeiten lassen und damit Geld verdienen können. Und soviel vorweg: Dabei muss es nicht bei einigen wenigen Euros bleiben – ganz im Gegenteil, wer die Möglichkeit hat, die ein oder andere Idee, die wir in diesem Artikel vorstellen, öfter für sich einzusetzen, wird auf diese Weise sogar regelmäßig Geld verdienen können. Lassen Sie also nicht andere, sondern ganz banal: Ihr Eigentum für sich arbeiten.

Unsere Auswahl haben wir nicht ohne Grund und "einfach mal eben so" getroffen, sondern wir haben in der Vergangenheit bereits viele Gespräche geführt, in denen unsere Interviewpartner untermauert haben, wie sich mit ihren Konzepten Ihr privater Besitz dazu nutzen lässt, um seriös Geld nebenbei zu verdienen.

Lassen Sie Ihre Wohnung für sich arbeiten: Mit Airbnb, Wimdu oder 9flats ist das einfach

Wie sich mit der privaten Wohnung, einem Haus oder vielleicht auch nur mit einem einfachen Schlafplatz ein regelmäßiges Einkommen erzielen lässt, erklärte uns Lena Sönnichsen von Airbnb in bereits zwei Interviews. Airbnb ist wohl der Platzhirsch auf dem Markt der privaten Übernachtungen und für viele Menschen, egal ob Gastgeber oder Mieter, unersetzbar – für die einen als Nebenverdienst und für die anderen als günstige und persönliche Übernachtungsmöglichkeit auf Reisen.

Lena Sönnichsen, Head of PR & Social Media bei Airbnb GermanyDoch reicht denn wirklich schon ein einfacher Schlafplatz aus, um damit Geld zu verdienen? Ja, das genügt tatsächlich. Wie Lena Sönnichsen in unseren Gesprächen betonte, steht der Marktplatz bei Airbnb grundsätzlich jedem offen: Vom Sofa als Schlafplatz bis zur Luxusvilla können Gastgeber dort alles Mögliche anbieten und damit ihr privates Wohneigentum für sich arbeiten lassen. Wobei es natürlich einleuchtend ist, dass sich eine Gästematratze in einer dunklen Abstellkammer bei weitem nicht so gut und vor allem gewinnbringend vermieten lässt wie beispielsweise ein geräumiges, ansprechendes helles Zimmer in ausgezeichneter Umgebung.

Wer die Möglichkeit hat, sollte besonders Zeiten, in denen Messen oder Veranstaltungen in der Umgebung stattfinden, für eine Vermietung nutzen, denn zu solchen Anlässen lassen sich normalerweise die besten Vermietpreise erzielen. Vielleicht wohnen Sie aber auch in einer Gegend, die im Sommer oder im Winter viele Besucher anzieht? In diesem Fall kann es sich lohnen, etwas zusammen zu rücken, um Platz für eine zeitweise Vermietung an Gäste zu schaffen.

Tipp Wichtig dabei ist, dass Sie Ihren Wohnraum nicht zweckentfremden. Zum Einen hat Ihr Vermieter ein Wörtchen mitzureden, denn Ihr Mietvertrag kann einer Untervermietung unter Umständen entgegenstehen. Zum anderen muss gewährleistet sein, dass Sie Ihre Wohnung zu mindestens 50 Prozent selbst nutzen.

Der Trend der zeitweisen Weitervermietung von privatem Wohnraum hat sich relativ schnell durchgesetzt und erwartungsgemäß wird das Konzept nicht mehr nur von Airbnb angeboten, sondern auch Wettbewerber wie beispielsweise 9flats, Wimdu oder Gloveler haben Marktplätze geschaffen, auf denen private Gastgeber und Reisende zusammenkommen.

Das Interview mit Lena Sönnichsen von Airbnb können Sie hier auf Nebenjob.de nachlesen

Misten Sie Ihren Kleiderschrank aus und verkaufen Sie, was Sie nicht mehr brauchen

Natürlich ist auch Ihre Kleidung Ihr Eigentum – zumindest, bis Sie sie verkaufen. Und da es heutzutage kein allzu großes Problem mehr ist, seine gebrauchte Kleidung zu verkaufen, sollten Sie diese Möglichkeit für einen Zusatzverdienst nicht ungenutzt lassen. Damit Ihre Kleidung den Eigentümer wechselt, müssen Sie sich schon lange nicht mehr bei Wind und Wetter auf den Flohmarkt stellen, über das Internet bzw. mittlerweile sogar über Handy und App lässt sich um einiges bequemer Geld verdienen. Natürlich können Sie den bewährten Weg gehen, über eBay zu verkaufen (übrigens auch über die eBay Kleinanzeigen-App funktioniert das gut), eine Alternative zur eBay-App ist beispielsweise die Flohmarkt-App Shpock. Wer seine ausgemusterten Klamotten gleich in einem Schwung und zum Festpreis verkaufen möchte, kann dies über Gebrauchtkauf-Portale wie beispielsweise Momox machen.

Mit dem eigenen Auto Geld verdienen: Noch ein Nebenverdienst, der kaum Arbeit mit sich bringt

Wer von Ihnen darüber nachdenkt, das eigene Auto für einen Nebenverdienst zu nutzen, dem könnte es vielleicht schwerfallen, sich für das richtige "Wie" zu entscheiden. Denn mittlerweile gibt es bereits eine Menge von Konzepten, die es möglich machen, sein Privatfahrzeug als Geldquelle einzusetzen.

Eine Möglichkeit ist es, andere auf seinen Fahrten mitzunehmen – auf diese Art lassen sich die Fahrzeugkosten erheblich senken. Zwar gibt es das Prinzip der Mitfahrzentralen bereits seit sehr langer Zeit, aber im Internetzeitalter bzw. mit der weiten Verbreitung von Smartphones mit Onlinezugang ist es um Längen einfacher geworden, Mitfahrer zu finden – teilweise lassen sich diese sogar noch an Land (oder besser: ins Auto) ziehen, wenn Sie bereits unterwegs sind. Solche Online-Mitfahrzentralen sind beispielsweise BlaBlaCar oder Flinc, über beide haben wir bereits in jeweils separaten Artikeln berichtet.

Edgar SchollerEin anderes Konzept, wie Sie Ihr Auto für sich arbeiten lassen können, ist, dass Sie es an Privatpersonen vermieten, wenn Sie es gerade nicht benötigen - "privates Carsharing" nennt sich das Ganze. In Deutschland ging als erstes Unternehmen Tamyca mit dieser Idee an den Start, ein globaler Wettbewerber ist der französische Anbieter Drivy, während Croove, von Daimler ins Leben gerufen, zurzeit noch in den Startschuhen steckt. Edgar Scholler, der Gründer und Geschäftsführer des Berliner Car-Sharing-Startups Getaway erklärte uns im Interview, wie es mit Hilfe des Getaway-Kits für Autobesitzer noch leichter wird, sein Fahrzeug anderen zur Verfügung zu stellen und damit Geld zu verdienen.

Vom Auto zur Garage ist es weit: Ohne Umweg zum nächsten Nebenverdienst

Wer ein Auto besitzt, hat unter Umständen auch eine Garage oder einen festen Platz, an dem er sein Fahrzeug lassen kann. Wenn Sie mit dem Wagen unterwegs sind und diesen Platz selbst also nicht brauchen, können Sie ihn anderen über spezielle Online-Marktplätze anbieten – hierbei handelt es sich um privates Parkplatz-Sharing, statt Ihres Autos, teilen Sie einfach Ihren Parkplatz mit anderen. Ob Tiefgaragen-Stellplatz, Garage, Carport oder Hofeinfahrt: Vor allem, wer einen Parkplatz an Orten anbieten kann, wo es nur wenig günstigen Parkraum gibt, hat gute Chancen, hiermit eine zusätzliche Einkommensquelle zu erschließen.

Wie Sie aus Ihrem Parkplatz ein Geschäft machen, lesen Sie in unserem Artikel Geld verdienen mit Ihrem privaten Parkplatz

Auch für Ihre gebrauchte Elektronik und andere Alltagsgegenstände finden Sie leicht Abnehmer

Trennen Sie sich von den Dingen, die Sie bereits seit längerem nicht mehr benutzt haben: Ob Buch, CD, DVD, Spielekonsole, Handy, Tablets, Notebooks oder Computer – all diese Dinge können Sie ebenso wie Ihre Kleidung, nicht nur über eBay anbieten und auf Käufer warten, sondern ganz schnell und unkompliziert in einem Schwung über Gebrauchtkauf-Portale verkaufen. Hier wird Ihnen ein Festpreis für Ihr Gerät bzw. den von Ihnen angebotenen Gegenstand gemacht, ob Sie verkaufen möchten, entscheiden Sie selbst.

In unserem Artikel "Nebenjob" mit Büchern, CDs, DVDs und Spielen lesen Sie mehr zum Thema und finden eine Auswahl etablierter Gebrauchtkauf-Portale, bei denen Sie Ihren Besitz verkaufen und zu Geld machen können.

Auch mit Ihrem Grundstück können Sie Geld verdienen

Nein, für diese Verdienstidee müssen Sie müssen Ihr Grundeigentum nicht verkaufen, nur einen klitzekleinen Teil davon (für Sie fast spürbar) als Werbefläche zur Verfügung stellen. Denn es gibt Unternehmen, die Sie dafür bezahlen, wenn Sie ein Werbeschild an Ihrem Grundstückszaun anbringen. Wie das aussehen kann, erfahren Sie in unserem Artikel So lässt sich auch ohne Minijob (und praktisch sogar ohne richtig zu arbeiten) Geld verdienen.

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