11 Nebenjobs mit Frischluft-Garantie: Alternativen zu Pokémon Go - draußen sein und Geld verdienen

Screenshot: YouTube Video Pokémon GO Deutschland
Screenshot: YouTube Video Pokémon GO Deutschland

Sie sind durch Pokémon Go auf den Geschmack an Bewegung unter freiem Himmel gekommen? Dann haben wir hier das Richtige für Sie: 11 Nebenjobs, mit denen Sie draußen Geld verdienen können.

Was für ein Paukenschlag von Nintendo: Wer die letzten Wochen nicht gerade auf einer einsamen Insel ohne jegliche Kommunikation nach außen verbracht hat, wird aller Wahrscheinlichkeit nach mitbekommen haben, in welchem Maße die neue App Pokémon Go einen schon lange nicht mehr gekannten Begeisterungsturm ausgelöst hat. Jung wie Alt hat das Pokémon-Fieber vollends übermannt und kaum ein Ort scheint noch sicher zu sein vor den Pokémons und ihren Jägern, denn die kleinen Monster können quasi überall auftauchen. Mitten auf der Straße, im Wasser, in Geschäften, im Auto (auch uns erschien beim Testen der App ein Pokémon auf dem Armaturenbrett), im Wohnzimmer, auf Bahnstrecken, auf Spielplätzen oder im Fitnessstudio – selbst im Wald oder auf Friedhöfen ist es möglich, Pikachu & Co. einzusammeln.

Geld verdienen mit der Pokémon Go App: So geht's

Auch uns von Nebenjob.de ist der Hype um die neue App natürlich nicht entgangen und genauso klar war auch, dass eine derart große Begeisterung in Windeseile dazu führen würde, dass darüber nachgedacht wird, wie sich damit Geld – und damit meinen wir echtes Bargeld - verdienen lässt.

Wir haben uns einmal für Sie umgeschaut, welche Möglichkeiten sich im Zusammenhang mit Pokémon Go beim Geld verdienen bieten und in welcher Form sich die App für einen reellen Nebenverdienst nutzen lässt. Und viele Pokémon-Go-Infizierte wird unser Ergebnis sicherlich freuen: Denn neben einer Menge Spaß bietet die Pokémon App schon jetzt einige mehr oder weniger interessante Möglichkeiten, um mit dem Hype Geld zu verdienen.

Pokémon-Trainer werden

Als Pokémon-Trainer Geld verdienen - diese Vorstellung lässt sicherlich die Herzen vieler Spieler höher schlagen. Das klingt ganz nach einem Job, bei dem man eine Menge Spaß hat: Ein wahrhafter Traumjob also.

Leider jedoch sind solche Jobs, von denen viele träumen, bekanntlich nicht immer leicht zu finden – und das trifft auch auf das Stellenangebot als Pokémon-Trainer zu. Aber dennoch: Ein solches Jobangebot gibt es tatsächlich: Das Kölner Unternehmen maple apps GmbH sucht für seine App GosuChat nach einem Pokémon-Trainer, der, so unglaublich es klingen mag, Geld mit seiner Tätigkeit verdient.

Wer jetzt jedoch denken könnte "Hurra, so wollte ich schon immer mein Geld verdienen, das ist genau der Job, auf den ich jahrelang gewartet habe!", den müssen wir jetzt unter Umständen schwer enttäuschen. Das Aufgabengebiet bei diesem Job liegt nämlich nicht einfach nur darin, Pokémons zu trainieren – also nur zu spielen. Das Stellenangebot legt die Messlatte für Bewerber deutlich höher: Neben außergewöhnlich guten Englischkenntnissen und guten Kommunikationsskills wird ein weitreichendes Pokémon-Fachwissen verlangt. Die Anforderungen lassen sich schnell erklären, denn es wird nach einem Bewerber gesucht, der in der Lage ist, innerhalb der neuentwickelten GosuChat App andere Pokémon Spieler weltweit zu trainieren, sein umfangreiches Wissen weiterzugeben, zu moderieren und Aufgaben im Bereich Community Management zu übernehmen. Dass das Ganze nicht langweilig wird, wird in der Stellenausschreibung fest versprochen.

Doch nicht nur das, es kommt noch besser: Alle Nerds (nerdig zu sein ist eine weitere Anforderung an Bewerber), die schon immer einmal ins sonnige Kalifornien, konkret: ins Silicon Valley, wollten, haben mit diesem Job die Möglichkeit hierzu: Auch ein mindestens vierwöchiger Aufenthalt im Valley ist vorgesehen, denn dort befindet sich das Team von maple apps zurzeit.

Als Pokémon Taxi bzw. als Fahrer Geld verdienen

Ohne Fleiß kein Preis - die meisten von uns kennen diesen Spruch und finden ihn mittlerweile oft nicht mehr ganz so lustig. Nichtsdestotrotz lässt sich diese Lebensweisheit auch auf das Geld verdienen mit Pokémon Go gut anwenden. Wer bei der Suche nach den Taschenmonstern nicht aus dem Schuh kommt und stattdessen lieber faul zu Hause auf dem Sofa rumliegt, wird nicht viel Erfolg beim Training mit der App haben. Schließlich wird nicht nur vom Handyakku besonders viel Power erwartet, sondern auch das körperliche Belastungsvermögen des Handy-Besitzers bzw. App-Benutzers wird mitunter ordentlich strapaziert.

Dass die die kleinen Monster nun einmal nicht auf einfachen Zuruf erscheinen, sondern in der Regel draußen an der frischen Luft mit entsprechend großem Durchhaltevermögen gesucht werden müssen, ist aber nicht jedermanns Sache. Denn nicht jeder macht sich viel aus Bewegung und genau das ist eine gute Gelegenheit für alle, die sich diese Einstellung zu Nutze machen und damit Geld verdienen möchten. Auf eBay Kleinanzeigen lassen sich bereits diverse Anzeigen finden, in denen sich Fahrer anbieten, abgekämpften Pokémon-Jägern beim Einsammeln behilflich zu sein, indem sie diese – natürlich gegen Bezahlung - innerhalb einer Stadt von Pokéstop A zum nächsten Fundort B (oder auch noch weiter) kutschieren.

Die Höhe des Zusatzeinkommens, das sich als Pokémon Go Taxi verdienen lässt, ist unterschiedlich hoch. Es gibt Fahrer, die sich eine Stunde Fahrzeit mit 30 Euro vergüten lassen und für jede zusätzlich mitfahrende Person weitere 10 Euro nehmen. Andere Taxis verlangen pauschal 10 Euro pro Person, die sie transportieren.

Anzeige eines Pokémon-Go Taxis auf eBay Kleinanzeigen

Anzeige eines Pokémon-Go Taxis auf eBay Kleinanzeigen (Screenshot: ebay-kleinanzeigen.de)

Info Bedenken Sie bitte, dass, wer als Fahrer nebenbei Geld verdienen möchte, streng genommen hierfür einen Personenbeförderungsschein benötigt.

Geld verdienen mit dem Verkauf von Pokémon Go Accounts

Auch denjenigen, die zwar gern erfolgreicher Pokémon-Trainer sein würden, denen aber die Monsterjagd, das Training und die Wettkämpfe zu viel Zeit kosten, sind eine Zielgruppe für Pokémon-Spieler, die ihren Account bereits ausreichend hochgelevelt haben. Ein Blick auf eBay zeigt, dass dort beim Thema Pokémon Go Goldgräberstimmung herrscht. Einige Pokémon-Accounts werden dort, je nach Level, derzeit für mehrere Hundert Euro angeboten.

Anzeige auf eBay: Pokemon Go Level 22 Account für 1.500 Euro zum Sofortkauf (Screenshot)

Anzeige auf eBay: Pokemon Go Level 22 Account für 1.500 Euro zum Sofortkauf (Screenshot: ebay.de)

699 Euro beispielsweise ist der "Sofort-Kaufen"-Preis für den Level 20-Account von "ryudo_ex", der nach dessen Aussage "in seiner Form und Qualität wahrscheinlich einer der wenigen auf der Welt" ist. "mrgoodlife92" bietet seinen LvL20 Account "mit legendären Pokémons" an und hatte 15 Stunden vor Auktionsende Gebote von über 100 Euro erhalten. Ein Spieler aus Brighton soll seinen Account einem Bericht des britischen Guardian zufolge sogar für ganze 7.300 Pfund über eBay verkauft haben – das sind umgerechnet mehr als 8.700 Euro. Da soll noch einmal jemand behaupten, mit der App ließe sich kein Geld verdienen.

Diese Summen werden aber wohl eher die Ausnahme bleiben, denn ein Blick auf die Situation bei eBay zeigt, dass die Angebote, zu denen tatsächlich Gebote abgegeben werden, preislich eher zwischen 50 und 100 Euro liegen. Und weiterhin bleibt abzuwarten, inwieweit sich das Pokémon-Fieber weiterentwickelt.

Aber auch als Nicht-Pokémon-Go-Spieler lässt ein Nebenverdienst erzielen

Unbedingt Mitspielen – das ist gar nicht zwingend notwendig, um mit dem Hype Geld zu verdienen: Das bezieht sich auf diejenigen, die kreativ sind, gern basteln oder handarbeiten. Denn nach wie vor liegt Selbstgemachtes voll im Trend – und das gilt eben auch für Pokémon Go. Entsprechend lassen sich bei DaWanda, dem Online-Portal für Selbstgemachtes, s die verschiedensten Fan-Artikel finden. Vom selbstgehäkelten Pokémonball für 5 Euro über verschiedene Häkelanleitungen, T-Shirts oder Mützen bis zur gehäkelten Pikachu Puppe für 50 Euro lässt sich dort so einiges erstöbern. Sofern die derzeitige Begeisterung anhält, ist durchaus anzunehmen, dass diese Basteleien erst der Anfang sind und dass sich bei DaWanda demnächst eine Vielzahl von weiteren Artikeln rund um das Thema Pokémon finden lassen werden. Wer also passioniert bastelt und mit Pokémon nicht auf Kriegsfuß steht, könnte auch diese Möglichkeit für einen Zusatzverdienst ins Auge fassen.

Pokemon Häkelfiguren auf DaWanda

Angebot für gehäkelte Pikachu und Totoro Puppen auf DaWanda (Screenshot: DaWanda.com)

Info Wichtig zu wissen ist, dass die Rechte an der Marke Pokémon (natürlich gehört hierzu auch Pokémon Go) und an den Inhalten Nintendo gehören. Hierzu gehört das Logo, aber auch Objekte aus dem Spiel wie Pokebälle oder die Pokémons selbst.

Pokémon Go spielen und nebenbei mit Mikrojobs verdienen

Warum sollten Sie sich den Spielspaß mit der Pokémon Go App nicht mit ein paar Euros veredeln, indem Sie parallel hierzu ein paar kleine, bezahlte Aufträge aus Mikrojob-Apps übernehmen, die sowieso auf dem Weg liegen? Dass die Monsterjäger unterwegs einige Kilometer abreißen müssen, darüber haben wir schon ein paar Zeilen weiter oben berichtet – und auch, wie sich als Pokémon Taxifahrer ein Nebenverdienst einfahren lässt.

Wer nun aber auf der Suche nach den Pokémons ohnehin schon viel in der Stadt unterwegs ist, kann doch auch einmal darüber nachdenken, nicht nur die Pokémon Go-App unterwegs zu nutzen, sondern auch eine (oder gleich mehrere) der Mikrojob-Apps, die sich ideal zum Geld verdienen von unterwegs eignen.

Denn eines haben die Pokémon Go-App und die Apps von beispielsweise Streetspotr, ShopScout, AppJobber oder Roamler gemeinsam: Alle setzen voraus, dass der Nutzer sich draußen bewegt bzw. mobil auf Achse ist. Der Unterschied besteht lediglich darin, dass Pokémon Go reiner Spaß ist, während sich mit der Erledigung von Mikrojobs schnell zwischendurch Geld verdienen lässt. Und der Kombination dieser beiden Möglichkeiten widerspricht doch eigentlich rein gar nichts, oder?

Tipp Wer glaubt, dass sich mit den Mikrojobs nicht genügen Geld verdienen lässt, um dafür seine Pokémon-Jagd zu unterbrechen, der irrt gewaltig. Vor einiger Zeit beispielsweise haben wir mit Andreas M. aus Berlin gesprochen, der mit der Streetspotr-App innerhalb von nur einem Monat 600 Euro nebenbei verdient hat.

Weitergedacht: Abschließend noch ein paar weitere Anregungen, wie sich mit der App Geld verdienen lassen könnte

Pokémon Go ist noch nicht sehr lange auf dem Markt und sicher ist werden wir in Zukunft noch viele weitere Ideen sehen, die sich zum Geld verdienen mit der App anbieten. Zum Beispiel könnte man daran denken, dass sich an gut besuchten Pokestops Erfrischungen und Snacks an abgekämpfte Spieler verkaufen ließen – unter Umständen auch über einen mobilen Bauchladenverkauf.

Wer bereits genügend Erfahrung gesammelt hat, könnte auch darüber nachdenken, anderen Spielern beim Hochleveln zu helfen und sich dafür bezahlen lassen, ähnlich wie ein Nachhilfeunterricht für Pokémon-Jäger. Ob man als Personal Trainer tätig wird oder ob man ganze Gruppen anleitet, bleibt dabei jedem selbst überlassen.

Und nicht zuletzt ist natürlich auch denkbar, dass Händler Pokémon-Spieler mit Rabatten belohnen, wenn diese auf ihrem Firmengelände bzw. in ihrem Geschäft ein Pokémon fangen – eine Autoteile-Händler in Wien ist einer der ersten gewesen, der diese Idee umgesetzt hat. Das liefe dann zwar nicht unter Geld verdienen – aber Geld zu sparen, ist ja auch nicht zu verachten.

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