Nebenjob-Test: Geld verdienen als Mystery Shopper - mit App und Handy im Einsatz

Nebenjob-Test: Geld verdienen als Mystery Shopper
Bild: © Danomyte - Fotolia.com

Bei Lidl einkaufen gehen und ganz nebenbei ein paar Euro als Mystery Shopper verdienen: Unser App-Test zeigt, wie einfach das geht

Vorbei sind die Zeiten, als man sich noch von einer Mystery-Shopping-Agentur engagieren lassen musste, um an geeignete und gut bezahlte Aufträge als Testkäufer zu kommen. Heute brauchen Sie für solche Einsätze oftmals nicht mehr als Ihr Handy und eine App. Denn verschiedene so genannte Mikrojobbing-Apps haben auch immer häufiger Mystery-Shopping-Jobs im Repertoire. Ob in Supermärkten, im Elektronik-Fachmarkt, in Apotheken etc. – wir sind in der jüngeren Vergangenheit bereits auf einige Aufträge gestoßen, die sehr vielversprechend klangen.

Ein Mystery Shopping Auftrag in der App von StreetSpotr, der in vielen Lidl-Filialen zur Erledigung angeboten wurde, gab nun den Ausschlag dafür, dass wir nicht lange gezögert haben, um wieder einmal einen Nebenjob-Test mit einer App durchzuführen.

Kurz gesagt bestand die Aufgabe darin, ein Feedback zu unserem Einkaufserlebnis bei Lidl zu geben. Ganz so banal war der Gesamtauftrag zwar nicht, aber - soviel vorweg - der Verdienst von sechs Euro für diesen Spot ging absolut in Ordnung. Was genau von uns erwartet wurde, bis wir das Geld verdient hatten, wie lange wir gebraucht haben und welche Teilaufgaben wir bis zum Abschluss des Auftrags zu erledigen hatten, erfahren Sie in diesem Nebenjob-Test.

Als Mystery Shopper unterwegs bei Lidl: Undercover-Auftrag mit Handy und App

Der Lidl-Auftrag, den wir getestet haben, war gut bezahlt und dabei vergleichsweise easy, denn im Hinblick auf den Umfang werden vergleichbare Aufträge teilweise auch mit einer deutlich geringeren Bezahlung angeboten. Wir mussten undercover, also möglichst unauffällig und als "normale Kunden" mit einem Einkaufswagen getarnt, von außen sowie im Innenraum der Filiale ein paar Fotos machen. Zusätzlich sollten wir im Anschluss an den Einkauf unser Feedback zum Filialbesuch machen – hierzu wurden uns einige konkrete Fragen gestellt, die aber sehr zügig beantwortet waren.

Aber einzeln und der Reihe nach. Unser Einkauf sollte den Haushaltsbedarf von mindestens zwei warmen Mahlzeiten decken - eine notwendige Vorüberlegung zu dem Spot hatte also ein rein privates Thema zum Gegenstand: Was sollte in den nächsten Tagen bei uns auf den Tisch kommen? Nachdem wir zwei passende Menüs, quasi als "Schlachtplan" zu unserem Einkauf entworfen hatten, konnten wir zur Tat schreiten und einen der für den Test zur Auswahl stehenden Lidl-Discounter anfahren. Dort angekommen, nahmen wir sogleich die erste Aufgabe in Angriff, indem wir ein Außenfoto der Filiale machten.

Anschließend machten wir uns mit einem Einkaufswagen auf den Weg in die Filiale und fertigten dort, wie gefordert, weitere Fotos an – immer unter der Maßgabe, möglichst unauffällig zu bleiben. Ein Übersichtsfoto der Obst- und Gemüseabteilung sowie ein weiteres von der Backstation hätten bereits ausgereicht, wir wollten jedoch den Erfolg unseres Testauftrags nicht gefährden und drückten jeweils zweimal auf den Auflöser.

Die Fotoaufgabe war sehr schnell erledigt – die restliche Zeit, die wir im Geschäft verbrachten, benötigten wir für unseren persönlichen Einkauf. Dass wir faktisch einkaufen und nicht nur "simulieren" sollten, war übrigens nachvollziehbar: Wie sonst hätten wir ein fundiertes Feedback zu unserem Einkaufserlebnis abgeben können?

Zwei Screenshots aus unserem Testauftrag

Zwei Screenshots aus unserem Testauftrag mit der StreetSpotr-App: Links die Ausschreibung des Lidl-Spots und rechts eine der Fotoaufgaben

Zum Abschluss noch ein Beweisfoto - und ein Fragenkatalog

Screenshot aus der StreetSpotr-AppEin abschließendes Foto des Kassenbons war nicht nur der Beweis dafür, dass wir als wahrhaftige Käufer in der Filiale unterwegs waren. Der Bon diente auch dazu festzustellen, wie lange wir uns im Geschäft aufgehalten haben. Insgesamt waren wir 30 Minuten in der Filiale, wobei allerdings nicht der Auftrag, sondern unser Einkauf den größten Teil der Zeit in Anspruch genommen hat.

Weitere fünf bis acht Minuten verbrachten wir mit dem Fragenkatalog. Hier machten wir (unter anderem) Angaben dazu, in welchen Abteilungen wir gewesen sind, wie zufrieden wir insgesamt, aber auch in den einzelnen Abteilungen waren, ob wir alles bekommen haben, wie wir die Frische des Sortiments, den Ablauf an der Kasse und die Freundlichkeit der Mitarbeiter eingeschätzt haben usw.

Anschließend haben wir den Spot über die App hochgeladen (siehe Screenshot links) und – wie erfreulich! – nach dem Upload brauchte StreetSpotr nur rund zwei Stunden, bis der Auftrag geprüft und akzeptiert war.

Unser Testurteil: Wer mit dem Handy und der App Geld verdienen möchte, kann das mit einem solchen Job schnell verwirklichen

Natürlich sollte, wer einen solchen Auftrag annimmt, auch tatsächlich den Bedarf haben, für zwei warme Mahlzeiten einzukaufen – doch das sollte wohl für die wenigsten ein Problem darstellen. Ist diese Voraussetzung erfüllt, präsentiert sich dieser Job tatsächlich als reelle Möglichkeit, bei Lidl einkaufen zu gehen und gleichzeitig schnell nebenbei Geld zu verdienen.

Ein kleiner Wermutstropfen ist allerdings anzumerken: Der Lidl-Spot war nicht beliebig oft wiederholbar – nur einmal am Tag und maximal dreimal im Monat konnte man sich als Mystery Shopper in unterschiedlichen Filialen betätigen; der mögliche Gesamtverdienst lag also bei 18 Euro.

Unsere Empfehlung zu diesem Thema

Nebenbei Geld verdienen – so geht’s: 13 effektive MöglichkeitenMit dem Handy und den richtigen Jobs schnell Geld verdienen

Mit Apps mehr Geld verdienen: Die besten Tipps und Tricks, wie Sie Ihr Handy für einen Nebenverdienst nutzen

In 25 Tagen 600 Euro: Mit dem Handy und den richtigen Jobs schnell Geld verdienen


Immer mehr Nebenjobber frischen ihr Einkommen mit dem Handy auf: Welche Apps Sie brauchen, wie Sie optimal planen und die Kosten im Griff haben, welche Ausrüstung ideal ist und vieles mehr

Andreas M. aus Berlin erklärt uns in einem Interview, wie er es geschafft hat, in weniger als vier Wochen 600 Euro zu verdienen


Das könnte Sie auch interessieren
Screenshot TestingTime.com

Oliver Ganz50 Euro - so viel lässt sich mit einem Test bei TestingTime verdienen

Oliver Ganz ist Mitgründer der TestingTime AG. Er erklärt uns, wie viel sich mit dem Testen von Webseiten und Produkten verdienen lässt.


Nebenjobs bei Lidl

Nebenjobs bei Lidl - auch für Schüler und Studenten

Beim Discounter ist die Auswahl groß – auch bei den Stellenangeboten: Von Vollzeitjobs bis Minijobs ist alles dabei.


Mit der App von ShopScout online Geld verdienen

Mit der App von ShopScout online Geld verdienen - unser Live-Test

Wir wollten wissen: Lassen sich wirklich schnell einmal 7 Euro in 5 Minuten nebenbei verdienen?


Geld verdienen mit Online-Umfragen
Geld verdienen mit Online-Umfragen

Geld verdienen mit Online-Umfragen oder als Produkttester

Wir haben für Sie etablierte und seriöse Anbieter recherchiert.

Apps für den Nebenjob
Geld verdienen mit dem Handy: Apps, die jeder Nebenjobber kennen sollte
Unsere Redaktion im Gespräch mit:

Sie haben Fragen? Wir helfen gerne!

Senden Sie uns einfach eine Mail