Nebenjob 2017: Das sind die Trends, mit denen sich im nächsten Jahr Geld verdienen lässt

Trends für den Nebenjob 2017
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Wir zeigen Ihnen sechs Nebenjob-Trends, die Sie im Jahr 2017 kennen und im Blick behalten sollten

Geht es um Nebenjobs, denken viele zunächst einmal an den Klassiker – eben den Minijob auf 450-Euro-Basis. Und das ist auch kein Wunder, denn in Deutschland hatten im Jahr 2016 mehr als sieben Millionen Menschen einen Minijob. Eine Tendenz, die in den letzten Jahren nur einen Weg, nämlich den immer weiter nach oben, kannte. Tätigkeiten, in denen sich diese beliebte Arbeitsform ausüben lässt, gibt es genügend: Von der Mitarbeit im Verkauf, im Lager oder beim Einräumen der Regale im Einzelhandel, Beratung am Service-Schalter bis zum Putzen oder Babysitten in Privathaushalten ist vieles möglich – und es wird auch vieles gemacht.

Diejenigen, die sich nicht nur auf diese Arbeitsform festlegen möchten, sollten auch einen Blick auf die immer größer werdende Konkurrenz für den Minijob werfen. Denn auch diese Jobs (wir haben bereits mehrfach darüber berichtet) eignen sich immer besser dazu, um schnell einmal ein paar Euros nebenbei zu verdienen.

Aktuelle und langfristige Trends für den Nebenjob

Wir von Nebenjob.de greifen regelmäßig aktuelle oder auch längerfristige Nebenjob-Trends auf und berichten ausführlich darüber. Die Entwicklungen gehen in unterschiedliche Richtungen, die neuesten haben dabei aber eine Gemeinsamkeit: Die meisten werden über das Internet abgewickelt – oder zumindest sporadisch ist fürs Geld verdienen ein Onlinezugang notwendig.

Voll im Trend liegen beispielsweise Aufgaben wie das Testen von Apps oder Webseiten, der flexible Nebenverdienst als Mikrojobber oder als Crowdworker oder auch die Option, das private Auto bzw. den privaten Besitz für einen Nebenverdienst einzusetzen. Und, nicht zu vergessen, bei Onlinern steht der Zweitjob als so genannter "Social Influencer" ganz hoch im Kurs, denn mit Sozialen Medien wie Instagram, Snapchat, Musical.ly & Co. lässt sich mittlerweile eine Menge Geld verdienen.

Doch all den neuen Entwicklungen zum Trotz: Auch der altbewährte Minijob kommt nicht aus der Mode und darf daher in der folgenden Trendaufzählung nicht fehlen.

Der Minijob ist 2017 zwar nicht unbedingt ein Trendsetter, bleibt aber bei einer breiten Masse unverändert das Maß aller Dinge

Unabhängig davon, dass der 450-Euro-Minijob oder auch der kurzfristige Minijob immer mehr Konkurrenz bekommen: Auch im kommenden Jahr 2017 werden sich die Zahlen für diese Beschäftigungsform aller Wahrscheinlichkeit weiter nach oben bewegen. Das liegt wohl vor allem daran, dass ein Minijob für all diejenigen, die einen Nebenjob mit viel Sicherheit und gut berechenbarem Einkommen suchen, immer noch das ideale Arbeitsverhältnis ist.

Es gibt nicht nur feste Regelungen für den Urlaubs- oder Krankheitsfall, sondern noch viele andere Vorteile, wie ein gut zu planender Monatsverdienst und auch, dass der Verdienst mehr oder weniger Brutto für Netto ausgezahlt wird, sprechen für den Minijob.

Auch einen solchen Nebenjob zu finden, dürfte heute keinen Jobsuchenden mehr vor eine unlösbare Aufgabe stellen, denn wie unsere Recherchen und unsere Jobtouren vor Ort zeigen, suchen ständig zahlreiche Unternehmen aus den verschiedensten Branchen nach Aushilfskräften.

Mehr Infos, inwieweit sich der Minijob von all den Onlinejobs abgrenzt, lesen Sie beispielsweise im Artikel: Online Geld verdienen oder Minijob?

Mikrojobs: Auch 2017 bleibt es ein Trend, mit dem Handy und verschiedenen Apps Geld zu verdienen

Nicht jeder sucht nach einem festen Arbeitgeber oder nach geregelten Arbeitszeiten – ganz im Gegenteil: Es gibt Nebenjobber, die unbedingt zeitlich ganz flexibel und selbstbestimmt arbeiten möchten, um sich ein paar zusätzliche Euro zu verdienen. Bereits 2016 wurden die Mikrojob-Apps auf dem Smartphone von vielen Menschen als Nebenverdienstquelle genutzt – Mikrojobbing ist also kein ganz neuer Trend, hat aber immer noch eine stark steigende Tendenz.

Ob Mystery-Shopping, Foto-Dokumentationen von beispielsweise Promotion-Aktionen im Einzelhandel oder das Auffinden von bestimmten Geschäften – mit all den verschiedenen Aufträgen, die sich über Mikrojob-Apps auf dem Handy erledigen lassen, können Sie (wir haben es selbst mehrfach getestet) innerhalb weniger Minuten einen Nebenverdienst erzielen. "Die Masse macht's" lautet die Devise bei diesen Jobs und auf diese Weise kommen bei guter Planung in der Summe schnell einmal mehrere Hundert Euro zusammen.

Wer sich für das Thema interessiert, findet im Artikel Mit Apps mehr Geld verdienen: Die besten Tipps und Tricks, wie Sie Ihr Handy für einen Nebenverdienst nutzen die Anbieter solcher Apps und viele weitere hilfreiche Informationen.

Crowdworking: Ein ungebrochener Trend, weil dieser Nebenjob von Zuhause aus möglich ist

Weil es immer mehr Menschen gibt, die von Zuhause Geld verdienen möchten, steht dieser Nebenverdienst auch im Jahr 2017 hoch im Kurs. Für alle, die jetzt zum ersten Mal von Crowdworking hören: Unternehmen zerlegen große Aufträge in viele kleine Einheiten und geben diese Kleinstarbeiten an die "Crowd", also eine Masse von externen Homejobbern weiter, die für sie tätig sind. Typische Aufgaben sind das Verfassen von Produktbeschreibungen oder kurzen Unternehmensprofilen, das Kategorisieren von Produkten, das Einpflegen von Daten, die Beantwortung von Online- Umfragen oder die Übernahme von Recherche-Aufträgen im Internet.

Mehr über diese Art von Jobs können Sie unter anderem in den Gesprächen nachlesen, die wir mit Crowdworking-Plattformen wie Crowd Guru oder Expertcloud geführt haben.

Crowdtesting: Testen, Fehler entdecken, Geld verdienen

Wenn Sie zu den Menschen gehören, die Spaß daran haben, ganz genau hinzuschauen, dann ist dieser Nebenjob-Trend 2017f ür Sie wie gemacht. Crowdtesting ist eine besondere Form von Crowdworking und wie auch die Trends Mikrojobbing und Crowdworking bereits seit einigen Jahren in der Vorwärtsentwicklung. Dass auch diese Verdienstvariante weiterhin stark im Kommen ist, wird auch wohl kaum jemanden überraschen, denn durch die rasante Weiterentwicklung der internetfähigen Technologien sowie die wachsende Anzahl an Webseiten und Apps werden in Zukunft immer mehr Unternehmen ihre Anwendungen durch die Crowd testen lassen.

Als Crowdtester registriert man sich in einem Testerpool und kann anschließend mit Auftragsarbeiten wie dem Testen von Webseiten, Apps oder Software sein Einkommen von Zuhause aus auffrischen. Ebenso wie das Crowdworking im Allgemeinen ist auch der Job als Crowdtester zeitlich sehr flexibel und vielfach online von Zuhause aus möglich. Und auch, wenn Sie als Testperson genau hinsehen müssen – dieser Nebenjob ist keinesfalls nur etwas für Profitester. Ganz im Gegenteil: Beim Crowdtesting wird der ganz normale Anwender bzw. Internetsurfer gesucht und als Testperson eingesetzt. Denn bevor eine App oder Webseite an den Start gehen, testen immer mehr Unternehmen bereits im Vorfeld, wie sie bei Verwendern oder Käufern ankommen wird. Und wer wäre da besser geeignet als "Otto Normalverbraucher" oder "Lieschen Müller", um zu beurteilen, wie bedienerfreundlich und fehlerfrei die Webseite oder App in der Praxis ist.

Wenn Sie sich für diesen Nebenjob-Trend interessieren, finden Sie in unserem Artikel Crowdtesting: Der neue Trend beim Geld verdienen viele weitere Infos und etablierte Testportale, auf denen Sie sich kostenlos als Tester registrieren können.

Nicht mehr nur YouTube: Mit Snapchat, Musical.ly, Instagram und Co. Geld verdienen in sozialen Netzwerken

In diesem Jahr haben wir im Artikel Geld verdienen mit Snapchat, Musical.ly, Instagram & Co.: "Über Nacht berühmt" mit Social Media über den Trend geschrieben, dass man sich über soziale Netzwerke nicht mehr nur mitteilt, sondern tatsächlich auch Geld verdienen kann. Das Trendwort zurzeit lautet "Social Influencing" und das wird wohl auch im kommenden Jahr 2017 so bleiben. Wer "Social Influencer" ist, also über die sozialen Netzwerke eine große Menge von Menschen erreicht, kann seine Snaps, Instagram-Posts, Pins bei Pinterest oder seinen Einfluss als "Muser" bei Musical.ly nutzen, um Produkte oder Unternehmen zu bewerben und so (teilweise sogar sehr viel) Geld zu verdienen.

Mit dem Trend "Sharing Economy" hat sich der Nebenverdienst mit dem eigenen Auto oder der privaten Wohnung durchgesetzt

Auch dieser Trend folgt der Maxime, dass immer mehr Menschen Möglichkeiten nutzen, bei denen sich ein Nebenverdienst flexibel und ohne Minijob bzw. Arbeitgeber erwirtschaften lässt. Obwohl hierzulande erst seit rund fünf Jahren präsent, dürfte Airbnb mittlerweile für viele Deutsche ein fester Begriff sein. Und dass sich mit Hilfe der Plattform nicht nur Übernachtungsmöglichkeiten finden lassen, sondern sich die zeitweise Vermietung der eigenen Wohnung äußerst unkompliziert gestaltet, ist ein maßgeblicher Grund dafür, dass das Geld verdienen mit dem eigenen Zuhause stark im Trend liegt. Hier lautet das Trendwort "Sharing Economy".

Und für "Sharing Economy" steht beispielsweise auch für die Entwicklung, dass immer mehr private Autobesitzer die Scheu davor ablegen, ihre Privatfahrzeuge mit anderen zu teilen, sie also gegen Bezahlung immer dann an andere zu vermieten, wenn sie ihr Auto gerade selbst nicht nutzen. Privates Carsharing ist eine noch relativ neue Entwicklung, die von Anbietern wie Drivy und (in Deutschland) Tamyca initiiert wurde. Dass die Entwicklung Fahrt aufnimmt, zeigt sich auch in der Tatsache, dass immer mehr große Automobilhersteller in den Markt des privaten Carsharings einsteigen, so wie es zuletzt Mercedes Benz mit Croove gemacht hat.

Mehr zu den Möglichkeiten, die sich bieten, um mit Ihrem Privatbesitz Geld zu verdienen, lesen Sie im Artikel Wohnung, Auto, Kleidung etc.: Die besten Tipps, wie Sie mit Ihrem privaten Besitz Geld verdienen

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