Mit Schreiben im Internet Geld verdienen: Vier Möglichkeiten, die Sie kennen sollten

Im Internet Geld verdienen - Probleme und Lösungen
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So lässt sich als Webtexter, Blogger, E-Book-Autor oder Website- Betreiber mit der eigenen Schreibe im Internet Geld verdienen

Ganz so einfach ist es zwar nicht, aber wenn man den jüngsten Zahlen und Berichten Glauben schenken darf, verdienen sich immer mehr Menschen im Internet mit der eigenen Schreibe einen - nennen wir es einmal - nicht unbedeutenden Euro Betrag hinzu. Von einigen Hundert Euro als Auftragstexter bis zu beachtlichen sechsstelligen Monatsumsätzen als Blog-Betreiber: Vieles scheint möglich. Dass die eigene Schreibe zunehmend als neue, zusätzliche Einnahmequelle genutzt wird, liegt sicherlich auch daran, dass kaum eine Woche vergeht, in der nicht beeindruckende Zahlen über die Internet-Verdienste von beispielsweise erfolgreichen Bloggern oder Websitebetreibern veröffentlicht werden.

Aber was bedeutet diese Entwicklung nun im Einzelnen für Sie? Welche Möglichkeiten bieten sich Ihnen, wenn Sie sich mit Ihren Texten etwas hinzu verdienen möchten? Nachfolgend stellen wir Ihnen vier unterschiedliche Möglichkeiten vor und hoffen, dass auch für Sie die passende Idee dabei ist.

Als Auftragstexter über Contentportale im Internet Geld verdienen

Zugegebenermaßen ist sicherlich nicht jeder zum Autor geboren, aber sich im Internet als Auftragstexter ein Nebeneinkommen zu sichern, ist wahrscheinlich die einfachste und auch schnellste Möglichkeit unter den von uns vorgestellten Alternativen. Aber auch als Autor von Auftragstexten gibt es verschiedene Varianten, die sich zum Geld verdienen anbieten.

Zum einen besteht die Möglichkeit, dass Sie im Kundenauftrag Texte in einer festgeschriebenen Länge und mit fest vorgeschriebenen Inhalten zu einem bestimmten Thema erstellen. Wenn Sie sich auf diesem Weg versuchen möchten, finden Sie solche Art von Textaufträgen ziemlich unproblematisch auf diversen Textbörsen wie beispielsweise Textbroker, Clickworker oder Content.de. Auf diesen Contentportalen betätigen Sie sich quasi als „Ghostwriter“ – Sie als Person stehen im Hintergrund bzw. Sie tauchen gar nicht als Autor auf. Wer sich auf diesen „Marktplätzen“ für Texte umschaut, wird sicher diverse Auftraggeber finden. Denn dort werden laufend Texte zu den verschiedensten Themen und mit ganz unterschiedlichen Qualitätsansprüchen gesucht. Dabei können sie übrigens immer frei wählen, welche Aufträge Sie annehmen möchten und welche nicht.

Um als Autor solche Internet-Portale zu nutzen, brauchen Sie fast nicht mehr zu machen, als sich dort mit Ihren persönlichen Daten anzumelden und ein Profil von sich anzulegen. Im Regelfall wird zusätzlich erwartet, dass Sie einen Probetext von sich einreichen und/oder einen kleinen Test absolvieren, damit Sie als Texter leichter zu „klassifizieren“ sind. Denn je qualifizierter Sie sich erweisen, desto mehr werden Sie verdienen können. Außerdem erfolgt die Vergütung Ihrer Texte unter Berücksichtigung des Themas, der Textlänge sowie des Qualitätsanspruchs, der an das auszuliefernde Textmaterial gestellt wird.

Schade: Die Tatsache, dass sich immer mehr kritische Stimmen im Netz zu diesem Nebenverdienst finden lassen, trübt ein wenig diesen doch so einfachen wie auch bequemen Weg, sich etwas hinzuzuverdienen. Denn die Anforderungen an die Texter und an deren Texte sind alles andere als niedrig, wenn die Bezahlung einigermaßen stimmen soll.

Kurz und bündig: Zusatzverdienst mit Beschreibungstexten

Wer keine längeren Texte verfassen möchte, kann auch die Kurzversion wählen. Schon seit geraumer Zeit können Sie auf Mikrojob-Portalen, zu denen unter anderem das Unternehmen Crowd Guru gehört, auch Aufträge für ganz kurze Texte finden. Bei dieser Art von Aufträgen schreiben Sie keine fachspezifischen Artikel zu einem ganz bestimmten Thema, sondern Ihre Aufgabe wird beispielsweise darin bestehen, Produkte zu kategorisieren und eine Kurzbeschreibung hierzu zu verfassen oder Kategorietexte oder Lexikonartikel formulieren.

Wer eine Vorstellung von dieser Art von Texterjobs bekommen möchte, findet mehr Infos (unter anderem) in unserem Gespräch mit Miriam Schaarschmidt von Crowd Guru. Damals ging es um die Kategorisierung von Modeprodukten.

Als Blogger seine Zielgruppe finden

Auch das Thema erfolgreiches Bloggen hat seinen festen Platz in der Berichterstattung gefunden; vor allem, wenn es darum geht, mit Online-Artikeln Geld zu verdienen. Zu den erfolgreichen Bloggern gehört unter anderem die populäre Modebloggerin Luísa Lión, die seit 2009  ganz offen und sehr detailliert über ihr Leben als Fashionbloggerin berichtet – unter anderem natürlich auch darüber, was das Geld verdienen mit einem Modeblog betrifft. Dass sich ein solcher Lifestyle und ein solches Luxusleben, wie Luísa Lión es führt, nicht über Nacht erreichen lässt und im Vorwege viel Arbeit bedeutet, wird wahrscheinlich kaum jemanden überraschen.

Beispiele für erfolgreiche Blogs gibt es mittlerweile übrigens zu Hauf – denn viele Blogger, die ausreichend Einnahmen erzielen, um davon leben zu können, kommunizieren dies (teilweise auch in konkreten Zahlen) auf ihrem Blog. Das Reizvolle daran, einen Blog im Internet zu starten, ist jedoch für manch einen nicht unbedingt nur die Tatsache, dass sich hiermit vielleicht irgendwann einmal ausreichend hohe oder sogar traumhafte Einnahmen erzielen lassen. Ein Blog kann sich, sofern er gut geführt wird, relativ schnell dazu eignen, damit einen regelmäßigen Nebenverdienst zu erzielen. Aber natürlich spielt auch für viele Blogger eine große Rolle, dass sich ein Blogprojekt auch ohne große Programmierkenntnisse relativ einfach im Internet umsetzen lässt.

Ob sich mit dem eigenen Blog Geld verdienen lässt, hängt also weniger von den eigenen Programmierkünsten, sondern von ganz anderen Faktoren ab. Selbst das Talent, gut schreiben zu können, ist unter Umständen nicht ausreichend, um tatsächlich Erfolg zu haben. Vielmehr ist das richtige Blogthema, mit dem sich Monat für Monat eine Vielzahl von Besuchern mobilisieren lässt, ausschlaggebend für die Höhe der möglichen Einnahmen.

Wenn Sie denken, dass Sie ein geeignetes Thema gefunden haben, für das sich ausreichend viele Besucher interessieren und zu dem Sie selbst auch gute und authentische Texte schreiben können, lassen Sie sich auf keinen Fall zu schnell entmutigen. Um mit dem Blog Einnahmen zu erzielen, müssen Sie in der Regel erst einmal einiges an Vorarbeit leisten - Luísa Lión zum Beispiel hat nach eigenen Angaben vier Jahre gebraucht, bis ihr Projekt profitabel war.

Mehr Infos: Geld verdienen im Internet: Beim Bloggen liegen Scheitern und Erfolg nah beieinander

Mit einer Webseite Geld verdienen

Mit einer eigenen Website verhält es sich im Grunde genommen nicht großartig anders als mit einem Blog – die Übergänge zwischen Blog und Webseite sind mittlerweile fließend und auch für Fachleute teilweise nicht auf Anhieb zu erkennen.

Ursprünglich waren Blogs („Weblogs“) eine Art Tagebuch, in dem der Blogger in chronologischer Abfolge Neuigkeiten postet. Eine Webseite hat diese chronologische Struktur  streng genommen nicht. Heute jedoch sind diese Unterschiede immer mehr verschwommen und immer mehr Webseiten-Betreiber gehen dazu über, ihre Webpräsenz über eine Blogsoftware zu betreiben und manch einem Blog sieht man unter Umständen gar nicht sofort an, dass es sich um einen Blog handelt. Auch eine eigene Website lässt sich heute schon recht einfach und teilweise ohne umfassende Programmierkenntnisse online stellen – und wie gesagt: Aus Gründen der Einfachheit wird hierbei oftmals auch auf eine Blogsoftware wie WordPress – teilweise auch mit fertigen Themes für Webseiten – zurückgegriffen.

Gemeinsam haben Webseiten-Betreiber und Blogger auf jeden Fall eines: Sie brauchen unbedingt die gute Schreibe und außerdem das richtige Thema – und da im Internet die Themen für die breite Masse mittlerweile ziemlich abgearbeitet sind, könnte ein genanntes Nischenthema erfolgversprechend sein.

Als E-Book Autor online Geld verdienen

Einmal abgesehen davon, dass es technisch mittlerweile kinderleicht und die Software zum Schreiben von E-Books kostenlos erhältlich ist, braucht derjenige, der sich auf diesem Markt betätigen möchte (genauso wie Blogger oder Webseiten-Betreiber), „nur noch“ die passende Idee für sein(e) eBook(s) – und natürlich einen guten und mitreißenden Schreibstil.

Vom Ratgeber bis zum Roman ist alles möglich und der Verkauf oder zutreffender gesagt das In-den-Verkauf-bringen ist zu Zeiten von Amazon & Co. problemlos möglich – zumindest im Vergleich dazu, ein gedrucktes Buch an den Mann bzw. in den Laden zu bringen. Bleiben wir beim Beispiel Amazon: Im Gegenzug dafür, dass Amazon Ihnen die Verkaufsplattform für Ihr E-Book bietet und den Verkauf sowie die Abrechnung für Sie übernimmt, wird Ihnen bei einem Verkauf ein feststehender Prozentsatz vom Listenpreis abgezogen. Alternativ steht es Ihnen natürlich auch frei, Ihr E-Book auf Ihrer eigenen Webseite oder in Ihrem Blog anzubieten und es im Eigenvertrieb zu verkaufen.

Das Ganze kann absolut einträglich sein, ist aber ebenso wie die anderen Möglichkeiten, mit Texten Geld zu verdienen, keinesfalls ein Selbstgänger. Self-Publishing-Autoren wie die US-Amerikanerin Amanda Hocking, die nach ihrem Start 2010 auf Amazon Kindle innerhalb von drei Jahren mehr als 8 Millionen E-Books verkaufte und so bereits nach wenigen Monaten weit über 100.000 Dollar monatlich verdiente, sind, wie Sie sich denken können, die absolute Ausnahme.

Doch selbst, wenn Sie es als nicht wie Amanda Hocking machen können und Ihren Hauptjob (Hocking war Altenpflegerin) bereits nach einem Monat hinschmeißen und gegen den Job als E-Book-Autor eintauschen können: Einen Versuch ist es allemal wert, zudem das Risiko außerordentlich gering ist.

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