Mehr Geld verdienen mit mehreren Nebenjobs: So geht‘s

Mehr Geld verdienen
Fotos (v.l.n.r.): © olly, Eugenio Marongiu, clownbusiness (alle Fotolia.com)

Mit den richtigen Nebenjobs können Sie problemlos auch mehr Geld als 450 Euro im Monat nebenbei verdienen. Sie müssen die Jobs nur richtig kombinieren

Für Millionen von Menschen ist es mittlerweile völlig normal geworden, einen Nebenjob auszuüben. Die Motive hierfür sind für die meisten sehr ähnlich: Viele üben ihre Nebentätigkeit vor allem aufgrund ihrer finanziellen Situation aus, im Vordergrund steht also ganz einfach das Ziel, mehr Geld zu verdienen.

Auch wenn Sie schon einen Nebenjob haben, haben Sie unter Umständen schon das ein oder andere Mal darüber nachgedacht, dass es theoretisch doch gar nicht so unvorteilhaft wäre, wenn es noch andere Möglichkeiten geben würde, wie sich nebenbei noch mehr Geld verdienen ließe.

Mit diesem Wunsch sind Sie übrigens nicht allein. Denn aus den Gesprächen und den vielen Zuschriften an uns wissen wir, dass viele Nebenjobber, die bereits einer Nebentätigkeit nachgehen, sehr gern noch eine (oder sogar mehrere) weitere Möglichkeiten nutzen würden, um die eigene finanzielle Situation zu verbessern.

Mit einem Nebenjob allein muss sich niemand zufriedengeben

Mehr Geld zu verdienen - dieses Ziel verfolgen, wie schon angesprochen, sehr viele Menschen. Und eine Menge Zweitjobber wären auch durchaus bereit, mehr zu arbeiten, um dieses Ziel zu erreichen. Dennoch wird die Motivation, mehr zu arbeiten, oft genug zu einem echten Problem. Denn für viele Arbeitnehmer ist es ohnehin schon schwierig genug, ihren ersten Nebenjob und ihren Hauptjob zeitlich optimal zu managen. Und in diesen teilweise extrem engen Tagesablauf noch einen weiteren Minijob zu integrieren, erweist sich unter Umständen als nahezu unmöglich.

Doch es gibt eine (sogar recht simple) Lösung für dieses scheinbar unlösbare Problem. Denn häufig handelt es sich um ein zeitliches Problem, das sich durch die Aufnahme eines weiteren Minijobs mit seinen mehr oder weniger festen Arbeitszeiten ergibt. Die andere Schwierigkeit, die der Aufnahme eines Minijobs entgegenstehen könnte, ist, dass wer bereits einen Hauptjob hat, nicht mehr als einen Minijob auf 450-Euro-Basis ausüben darf – selbst dann nicht, wenn die Verdienstobergrenze noch nicht voll ausgeschöpft ist.

Eine mögliche Lösung dieses Konflikts besteht darin, eine Nebenbeschäftigung zu finden, bei der Sie …

1. nicht auf einen Arbeitgeber angewiesen sind,

2. sich die Arbeit zeitlich flexibel einteilen lässt und...

3. bestenfalls sogar von Zuhause aus arbeiten können.

Mehr Geld verdienen im Internet: Mit Onlinejobs ist es möglich, zeitlich unabhängig zu arbeiten

Vor einiger Zeit bereits haben wir in unserem Artikel: Online Geld verdienen oder Minijob? das Für und Wider, das ein Onlinejob mit sich bringt, zum Thema gemacht. Die Vorteile, seine Arbeitszeiten frei zu wählen und darüber hinaus selbst zu bestimmen, wie und womit man sein Geld verdient, sind sicher schlagkräftige Argumente für das Online-Arbeiten. Natürlich punkten die neuen Online-Jobmöglichkeiten nicht aus jedem Blickwinkel heraus gegenüber einem Minijob auf 450-Euro-Basis. Der Aspekt der freien Zeiteinteilung sowie die freie und eigeninitiative Auswahlmöglichkeit bei den Jobs spielen für viele Nebenjobber jedoch eine entscheidend wichtige Rolle. Hinzu kommt, dass die nebenberuflichen Möglichkeiten im Internet fast täglich zunehmen und viele verschiedene Jobalternativen beliebig miteinander kombiniert werden können.

So kombinieren Sie Ihren Minijob mit einem weiteren Nebenverdienst

Wenn Sie Ihren Nebenjob auf geringfügiger Basis mit einem weiteren, zeitlich aber flexiblen Nebenverdienst im Internet ergänzen möchten, bieten sich Ihnen sehr viele verschiedene Kombinationsmöglichkeiten – Sie können dabei ganz Ihren Neigungen und Wünschen folgen.

Diejenigen, die nach Feierabend gern noch ein wenig von Zuhause arbeiten möchten, können mit den unterschiedlichsten Aufgaben am PC noch etwas mehr Geld verdienen. Kleine Jobs wie beispielsweise die Kategorisierung von Produkten oder das Verfassen von Produktbeschreibungen, die Teilnahme an Online-Umfragen oder aber das Schreiben von Online-Rezensionen sind nur einige beispielhafte Arbeiten, die sich hierfür anbieten. Fünf dieser Online-Trends finden Sie in unserem Artikel Online Geld verdienen: Diese sechs Trends und Möglichkeiten sollten Sie kennen zusammengefasst.

Wem es nicht so wichtig ist, am PC von Zuhause aus zu arbeiten und wem es außerdem nichts ausmacht, wenn sein Zweit- oder Drittjob körperlich etwas anstrengender sein könnte, kann sich als Reinigungskraft, als Auslieferungsfahrer oder als Mikrojobber bei Streetspotr, AppJobber oder Shopscout nach Feierabend Geld verdienen – diese Anbieter finden Sie in unserer Rubrik Apps zum Geld verdienen.

Andere gehen Ihren Hobbys nach und verkaufen ihre Fotos bei Stock-Foto-Agenturen wie beispielsweise Fotolia. Die bastelfreudigen Kreativen können ihre Werke auf Online-Marktplätzen für Selbstgemachtes anbieten. Eine wiederum andere Gruppe von Nebenberuflern geht die Sache richtiggehend strategisch an, zum Beispiel, indem sie mit dem professionellen Schreiben eines Blogs beginnen, einen Online-Shop eröffnen oder einen YouTube-Kanal einrichten (wobei es natürlich auch nach wie vor jede Menge Hobby-Blogger und Hobby-YouTuber gibt, bei denen das Geld verdienen nicht die eigentliche Intention ist). Diese Gruppe plant ihren Nebenverdienst von Beginn an so, dass dieser nach einer gewissen Anlaufzeit einen regelmäßigen Zusatzverdienst einfährt oder sich sogar zur tragfähigen Existenz ausbauen lässt.

Haben Sie keine Scheu davor, mehr Geld zu verdienen als „nur“ 450 Euro. Mit selbstständigen Zusatzverdiensten können Sie so viel Geld verdienen, wie Sie möchten.

Oft genug werden wir gefragt, wie sich die Einnahmen aus solchen zusätzlichen Online-Jobs zusätzlich zum Verdienst aus dem Hauptjob und einem (eventuell ebenfalls ausgeübten) Minijob auf 450-Euro-Basis auf die Steuer auswirkt.

Eines vorweg: Ein Minijob wird (in der Regel) pauschal mit 2 % besteuert – diese Pauschalsteuer wird zusammen mit den übrigen Pauschalabgaben vom Arbeitgeber abgeführt. Wie hoch – oder zutreffender: Wie gering die Abzüge bei einem Minijob sind, können Sie im Ratgeber Nebenjob als Minijob auf 450-Euro-Basis nachlesen. Wenn Sie genau den Mindestlohn in Höhe von 8,84 Euro verdienen, können Sie Ihre Abzüge auch in konkreten Zahlen nachlesen: Mindestlohn und Nebenjob.

Hinsichtlich des Zusatzeinkommens aus den Online-Jobs gilt grundsätzlich, dass das, was Sie verdienen, auch versteuert werden muss. Das ist jedoch kein Grund, sich übermäßig zu ärgern: Keinesfalls werden Sie Ihren gesamten Zusatzverdienst an die Steuer verlieren. Viele Infos zum Thema Steuern, Gewerbe und Versicherungen bekommen Sie in unserem Nebenjob-Tipp: Im Nebenjob ohne Arbeitgeber Geld verdienen.

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