Mit Apps mehr Geld verdienen: Die besten Tipps und Tricks, wie Sie Ihr Handy für einen Nebenverdienst nutzen

Mit Apps mehr Geld verdienen: Die besten Tipps und Tricks
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Immer mehr Nebenjobber frischen ihr Einkommen mit dem Handy auf: Welche Apps Sie brauchen, wie Sie optimal planen und die Kosten im Griff haben, welche Ausrüstung ideal ist und vieles mehr

Minijob auf 450-Euro-Basis oder doch lieber "Mikrojobben" - und zwar mit den passenden Apps auf dem Handy? Die Wahl überlassen wir Ihnen, denn mit beiden Varianten lässt sich inzwischen sehr gut nebenbei Geld verdienen. Das Beste daran ist, dass beides sich ganz und gar nicht ausschließt, sondern meist sogar eine ideale Jobkombination darstellt, um den Nebenverdienst zu steigern. Kein Wunder also, dass immer mehr Nebenjobsuchende nicht nur nach Stellenangeboten für die klassischen 450-Euro-Minijobs Ausschau halten, sondern dass immer mehr von ihnen sich auch dafür begeistern, ihre Handys mit Apps auszustatten, mit denen sich zwischendurch an vielen Orten flexibel Geld verdienen lässt.

Weil der Trend zum Mikrojobbing ungebrochen anhält und das Angebot inzwischen derart vielseitig ist, dass man dabei fast den Überblick verlieren könnte, finden Sie in diesem Artikel die besten Tipps und Tricks, die Ihnen beim Geld verdienen mit Apps nützlich sein werden.

Diese Apps gehören auf Ihr Handy

Was haben die Apps von StreetSpotr, ShopScout, AppJobber oder Roamler gemeinsam? Mit allen Apps lässt sich relativ einfach und schnell zwischendurch Geld verdienen, denn hier werden die verschiedensten Mikrojobs angeboten - kleine Aufträge, die es gegen Bares zu erledigen gibt. Dreh- und Angelpunkt sind also vier Apps und wer sein Handy gelegentlich oder vielleicht sogar regelmäßig für ein zusätzliches Einkommen einsetzen möchte, kommt an diesen vier Anbietern kaum vorbei. Idealerweise machen Sie gleich ein "Viererpack" daraus und installieren die Apps parallel. Warum das so ist, erfahren Sie im Weiteren.

Die Apps sind allesamt einfach zu installieren und ebenso kinderleicht zu bedienen. Die Jobs, mit denen Sie im Nebenberuf als Mikrojobber durchstarten können, sind schnell gefunden, wobei allerdings auch der Ort bzw. die Region, in der Sie sich gerade aufhalten und auch Ihre zeitliche Flexibilität eine Rolle dabei spielen, wie groß das Auftragsangebot ist, auf das Sie jeweils zugreifen können – auch dazu später einige nützliche Tipps.

Jobs checken: Achten Sie dabei nicht nur auf die Bezahlung

Wenn Sie heiß auf's Geld verdienen sind, aber vermeiden möchten, umsonst und ohne dass auch nur ein müder Euro dabei herausspringt, sinnlos in der Gegend herumzulaufen, sollten Sie sich zuvor etwas Zeit nehmen und sich in allen vier Apps über die insgesamt verfügbaren Aufträge informieren. Die Bezahlung für die einzelnen Jobs ist durchaus unterschiedlich – sie bewegt sich in einer Spanne, die bei einem Euro beginnt (bei manchen Jobs gibt es sogar nur Erfahrungspunkte und kein Geld) und bis knapp unter 20 Euro reicht.

Es könnte sich dabei der Gedanke aufdrängen, sich allein von der Höhe der ausgeschriebenen Verdienste leiten zu lassen; ganz grundsätzlich ist das natürlich auch erst einmal okay. Lassen Sie trotzdem dabei nicht die anderen Jobs außer Acht. Denn üblicherweise bedeutet ein hoher Verdienst, dass die Erledigung des Auftrags wahrscheinlich mehr Zeit in Anspruch nehmen wird als bei den Jobs mit geringerer Bezahlung. Und so ist es möglich, dass auch kleinere, nicht ganz so gut bezahlte Aufträge aufgrund ihrer Dauer mindestens genauso lukrativ sein können wie ein größerer, besser bezahlter Auftrag.

Wir müssen allerdings einräumen, dass es besonders für diejenigen, die sich noch nicht ins Mikrojobbing eingefuchst haben, nicht immer ganz einfach ist, den Arbeitsaufwand richtig einzuschätzen. Wir haben es selbst einmal ausprobiert und den Praxistest mit einer App gemacht, ob sich wirklich innerhalb der in der Jobbeschreibung veranschlagten fünf Minuten der ausgelobte Verdienst in Höhe von sieben Euro erzielen ließ. Wir für unseren Teil mussten die Erfahrung machen, dass wir um einiges länger für die Erledigung gebraucht haben. Allerdings sind wir keine routinierten Mikrojobber und davon überzeugt, dass sich mit etwas mehr Erfahrung und Routine einerseits ein solcher Job schneller abschließen ließe und andererseits sich die jeweils vorgegebene Zeitdauer bereits im Vorfeld hinterfragen und damit realistisch einschätzen lässt.

Versuchen Sie also, die beiden Aspekte, nämlich Dauer bzw. Aufwand sowie die Bezahlung bei Ihrer Planung auf der Rechnung zu haben, denn beides beeinflusst maßgeblich, ob ein Auftrag unterm Strich lohnenswert ist oder nicht.

Gut geplant heißt meist auch mehr verdient

Sie haben einen ganzen Tag lang Zeit und sich vorgenommen, so viele kleine Jobs mit den Apps wie möglich zu erledigen? Dann sollten Sie, wenn Sie die Aufträge in allen Apps durchschauen, auch gleich daran denken, sich eine bestimmte Route zurechtzulegen. Denn oft lassen sich mit ein bisschen gut durchdachter Planung viele Jobs optimal nacheinander abarbeiten – und damit wird dieser Tag für Sie richtig gewinnbringend.

So kann es bei einem Auftrag beispielsweise darum gehen, in einem Supermarkt eine bestimmte Promotionaktion zu finden, zu fotografieren und zu kommentieren. Dieser Auftrag ist jedoch nicht nur deshalb interessant, weil sich damit 7 Euro innerhalb von rund 30 Minuten verdienen lassen. Das Beste an der Ausschreibung ist, dass Sie diesen Job in beliebig vielen Supermärkten in der Region ausüben können. In solch einem Fall sollten Sie Ihre Route bestmöglich planen, um innerhalb kürzester Zeit mit einem Auftrag gleich mehrfach zu verdienen. Und es wird umso besser laufen, weil Sie mit jedem erledigten Auftrag mehr Routine bekommen und dadurch die Aufgaben in jedem Supermarkt schneller abgewickelt haben.

Solche Aktionen werden oft frühzeitig angekündigt und meist kommt es bei diesen mehr oder weniger flächendeckenden Aktionen darauf an, frühzeitig zu starten und dann zügig abzuarbeiten. Denn Jobs, die sich in relativ kleinem Radius hintereinander abwickeln lassen, sind bei vielen Mikrojobbern beliebt. Da sich die Aufträge nur für einen bestimmten Zeitraum von Ihnen reservieren lassen, könnten sie, wenn Sie nicht schnell genug sind, wieder freigegeben werden und von anderen übernommen werden.

Nicht nur mit einer App planen: Verschiedene Apps und Jobs lassen sich kombinieren

Wer mehr Geld verdienen möchte, plant seine Route nicht nur mit den Aufgaben aus einer App, sondern checkt frühzeitig alle Apps und kombiniert bei der Routenplanung jeweils passende Aufträge von StreetSpotr, ShopScout, AppJobber und Roamler miteinander. Nichts spricht dagegen und niemand hat etwas dagegen, dass Sie zwischendurch die Apps quasi austauschen. Allerdings sollten Sie hierfür keinesfalls "nur mal so im Kopf" planen, sondern den Ablauf strategisch festlegen und nichts dem Zufall überlassen.

Zu Fuß, mit Fahrrad, Roller, Bahn oder Bus

Ganz klar: Was die Kosten betrifft, ist alles, was sich zu Fuß oder mit dem Fahrrad bewerkstelligen lässt, nicht zu toppen. Wer die Möglichkeit hat, die Einsatzorte, die in der App angezeigt werden, per Pedes oder mit dem Bike zu erreichen, muss sich über Benzinkosten oder Kosten für Fahrkarten für Bahn oder Bus keine Gedanken machen.

Wenn Sie also Aufträge bearbeiten möchten, zu denen Sie erst mit dem Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln fahren müssen, sollten Sie die Kosten Ihrem Verdienst gegenrechnen. Anders sieht es natürlich aus, wenn Sie im Besitz eines Monats- oder Jahrestickets für Bus oder Bahn sind oder wenn Sie sowieso, beispielsweise auf Ihrem täglichen Arbeitsweg, an den ausgeschriebenen Einsatzorten vorbeikommen.

Wer mit Apps Geld verdienen möchte, braucht Power auf dem Handy

Was richtig ärgerlich ist und Ihnen einen anfänglich erstklassig erfolgreichen Tag doch noch vermasseln kann ist, wenn Ihr Handyakku vorzeitig den Geist aufgibt. Das ist natürlich ein Nachteil, wenn man mobil von unterwegs mit den Apps arbeiten und Geld verdienen möchte. Denn Mikrojobbing-Apps zeichnen sich zwar durch vieles positiv aus, aber leider nicht unbedingt dadurch, dass sie den Akku schonen.

Stellen Sie sich einfach einmal vor, dass Sie die Apps durchforstet und Ihre Tour entsprechend richtig gut durchgeplant haben, um an diesem Tag möglichst schnell möglichst viel Geld zu verdienen. Nachdem Sie die ersten Aufträge schon zügig bearbeitet haben und gut in der Zeit liegen, möchten Sie noch einige gut bezahlte Jobs in Ihrer Nähe abarbeiten. Doch dann müssen Sie mit Schrecken feststellen, dass Ihr Akku nur noch für wenige Minuten Saft hat. Von jetzt an ist Schluss mit dem geplanten Nebenverdienst am heutigen Tage, und das, obwohl Sie sich doch eigentlich direkt an den Einsatzorten befinden und den bisher erfolgreichen Tag auch erfolgreich zum Abschluss bringen könnten - wenn nur nicht der leere Akku wäre. Solche Situationen können Sie ganz einfach vermeiden – entweder Sie haben ein Ersatzakku bei sich und tauschen das verbrauchte Akku aus oder Sie nutzen eine Powerbank, die Ihr Smartphone per Akku-Pack mit neuer Energie versorgt.

Die richtige Ausrüstung: Essen, Getränke , Kleidung, Lampe und, wenn es draußen kälter wird, Smartphone-Handschuhe

Natürlich - Sie werden nicht gleich verhungern oder verdursten, selbst wenn Sie den ganzen Tag damit beschäftigt sind, einen Auftrag nach dem anderen abzuarbeiten. Trotzdem kann es helfen, im richtigen Moment einen Schokoriegel dabei zu haben – vielleicht auch nur als reine Nervennahrung. Wenn es draußen heiß ist, kann es sinnvoll sein, ein kühles Getränk im Rucksack dabei zu haben und umgekehrt ein warmes Getränk in der Thermoskanne, wenn die Außentemperaturen sinken.

Echte "Power-Mikrojobber" tragen außerdem bequeme Schuhe und haben eine Regenjacke dabei, wenn der Wetterbericht dazu Anlass gibt. Außerdem kann es bei Regen sinnvoll sein, Ihr Smartphone mit einer Plastiktüte zu schützen – vor allem, wenn Sie die Jobs draußen erledigen. Eine Taschenlampe kann zusätzlich ein hilfreiches Utensil sein, selbst wenn Sie alternativ die Taschenlampen-App Ihres Handy benutzen könnten. Denn erstens schonen Sie den Akku Ihres Handys und zweitens können Sie die Taschenlampe benutzen, um bei Dunkelheit gut ausgeleuchtete Fotos zu machen.

Und nicht zuletzt: Im Winter zählen Smartphone-Handschuhe zu den wesentlichen Ausrüstungsgegenständen, denn wer kalte Hände hat, arbeitet unter erschwerten Bedingungen und unter Umständen viel zu langsam.

Wer richtig verdient, sollte ein Gewerbe anmelden

Wer vorhat, mit einer Nebentätigkeit, bei der er nicht als Angestellter arbeitet, sondern (wie beispielsweise als Mikrojobber) selbstständig Geld zu verdienen, muss hierfür ein Gewerbe anmelden. Doch keine Angst: Das ist nicht schwer und kostet auch meist nicht viel Geld – in unserem Artikel Für den Nebenjob ein Gewerbe anmelden finden Sie alles, was Sie zu diesem Thema wissen müssen.

Ab einem Gewinn von 410 Euro im Jahr müssen Sie den Gewinn versteuern

Eines steht außer Frage: Wer in Deutschland Geld verdient, muss darauf Steuern zahlen – zumindest ab dem steuerlichen Grundfreibetrag, der im Jahr 2017 für Ledige bei 8.820 Euro liegt. Folglich müssen Sie den Gewinn, den Sie mit den Apps erwirtschaftet haben, in Ihrer Steuererklärung in der Anlage G angeben.

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Wer einen Nebenjob ausübt, möchte möglichst viel vom Verdienst behalten. Hier lesen Sie, wann Ihr Nebenjob steuerfrei bleibt.


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