Geld verdienen mit Snapchat, Musical.ly, Instagram & Co.: "Über Nacht berühmt" mit Social Media

Collage: Snapchat.com, YouTube lisaandlena, Instagram
Bild (Collage): Snapchat.com, YouTube lisaandlena, Instagram

Soziale Netzwerke werden schon lange nicht mehr nur dazu genutzt, um sich anderen mitzuteilen - immer öfter lässt sich hier auch Geld verdienen

Die Jobwelt befindet sich im Umbruch und innovative oder originelle Ideen, mit denen sich auf die verschiedensten Arten, wann und von wo aus auch immer, Geld verdienen lässt, entstehen fast täglich neu. Diese Entwicklung hat dazu geführt, dass heute jeder Nebenjobber zwischendurch Geld verdienen kann, auch ohne dass er sich hierzu erst einmal einen Arbeitgeber beispielsweise für einen Minijob suchen muss.

Seit in den 2000er Jahren die goldene Ära der sozialen Medien (zunächst mit Blogs, Facebook, YouTube, Twitter & Co.) begann, sind in den 2010er Jahren mit Pinterest, Instagram, Snapchat und zuletzt Musical.ly weitere soziale Netzwerke online gegangen, mit denen immer mehr Menschen auch in Deutschland sehr gute Einnahmen erzielen. Und so ist in den vergangenen 15 Jahren mit den sozialen Medien eine ganz neue Generation von Möglichkeiten entstanden, mit denen sich Geld verdienen lässt.

Soziale Netzwerke wie Snapchat, Instagram, YouTube & Co. als Geschäftsmodell: Geld verdienen hier vor allem die Kreativen und Kommunikationsfreudigen

Alle Nebenverdienst-Quellen im Bereich Social Media sind also erst in den letzten beiden Jahrzehnten entstanden und zum Teil erst vor Monaten quasi "entdeckt" worden und haben sich innerhalb einer kurzen Zeitspanne etabliert. Und unabhängig vom Social Media Kanal – die zumindest theoretische, von immer mehr Nutzern aber auch ganz praktisch realisierte Möglichkeit zum Geldverdienen besteht auf breiter Front: Ob über Snapchat kurze Videos oder Bilder verschickt, Bilder auf Pinterest "gepinnt", auf Musical.ly choreographiert, auf Instagram Fotos, auf YouTube Videos oder in einem Blog Posts hochgeladen werden – alles ist möglich, um sich mitzuteilen und damit bestenfalls sogar zur bezahlten Persönlichkeit zu werden. Es ist beachtlich, wie viele derjenigen, die - in welchem Netzwerk auf immer - erfolgreich mitmachen, so zum gut verdienenden Werbeträger geworden sind.

Hauptjob: Social Media Star

Wobei längst nicht alle derjenigen, die heute mit ihrer Aktivität im Bereich der sozialen Medien sogar hauptberuflich Geld verdienen verdienen, ihr Projekt aus dem Grund gestartet haben, um daraus Gewinn zu schlagen. Für viele war es zunächst einfach nur ein Weg, um sich anderen mitzuteilen – und vielleicht steckt ja darin sogar ihr Erfolgsgeheimnis? Im Umkehrschluss heißt das, dass im Grunde jeder die Möglichkeit hat, mit diesen neuen Geschäftsmodellen erfolgreich zu werden – zumindest jeder, der es versteht, sein Talent, seine Kreativität und sein Fingerspitzengefühl so einzusetzen, dass er andere damit beeindruckt bzw. "mitnehmen" kann.

Am Rande sei erwähnt, dass es oftmals gar nicht mehr ausschließlich DER EINE Kanal ist, der genutzt wird, um Follower oder Freunde zu erreichen, immer häufiger werden mehrere Plattformen kombiniert bzw. eingesetzt, um so zu möglichst vielen Menschen vorzudringen.

Und weil der eine Kanal den anderen nicht ausschließt, sondern sich manches ideal ergänzt: Mit diesem Artikel möchten wir allen, die offen, kreativ und originell sind, einen Überblick über die Nebenverdienst-Möglichkeiten geben, die ihnen sich mit den sozialen Medien bieten.

Snapchat: Geschichten erzählen über Kurz-Videos mit Selbstzerstörungs-Mechanismus

In aller Munde ist zurzeit Snapchat – und (auch) damit kann man zum gut bezahlten Werbeträger werden. Die App, die seit 2011 online ist und Ende 2012 neben der Bildfunktion auch eine Videofunktion bekommen hat, wird dazu genutzt, um sich anderen originell über Kurzvideos oder Fotos mitzuteilen bzw. kleine Geschichten zu erzählen: Was mache ich augenblicklich, was sehe ich mir gerade an, was passiert hier gerade? Die Nutzer von Snapchat sind relativ jung: Die Zielgruppe umfasst vor allem Jugendliche und junge Menschen bis zu einem Alter von rund 30 Jahren.

Zwar ist Snapchat im Grunde ein Messenger, im Vordergrund der Nachrichten stehen aber keine Texte, sondern kurze Videos oder Bilder. Doch das ist noch nicht alles: Die Snaps können vom Empfänger (normalerweise, also ohne Hack) maximal 10 Sekunden angesehen werden. Danach löschen sich die Bilder von selbst (Mission Impossible lässt grüßen) - die Idee hinter Snapchat ist nämlich, dass die Bilder schnell und vergänglich sein sollen.

Ausnahme Wer möchte, kann auch alle Bilder oder Videos eines Tages zusammenfassen und als "Snapchat Story" für andere einsehbar machen. Die Snaps in einer Story sind 24 Stunden öffentlich und können so lange wiederholt angeschaut werden, bis die Story automatisch einen Tag nach der Veröffentlichung gelöscht wird.

Geld verdienen mit Snapchat

Wer mit seinen Snaps viele Menschen erreicht, hat gute Chancen, sich als "Social Influencer" über Snapchat zu vermarkten und damit Geld zu verdienen. Häufig allerdings wird nicht nur Snapchat als Werbekanal genutzt, sondern beispielsweise mit dem Instagram-Account oder YouTube-Kanal kombiniert.

Die werbenden Unternehmen schalten keine Werbeanzeigen, sondern sie bezahlen Snapchatter dafür, dass sie Fotos oder Videos mit ihren Produkten oder Dienstleistungen posten. Der Verdienst folgt dabei der Regel: Je größer die Reichweite, desto höher der Verdienst.

Musical.ly: Teenager als Playback-Stars

Erst im August 2014 ging musical.ly an den Start und ist damit der jüngste Social-Media-Hype. Auch hier geht es, wie bei Snapchat, um Videos. Vor allem Teenager erliegen dem Reiz der 15 Sekunden langen Videosequenzen, in denen die "Muser", so heißen die Nutzer der App, in Playback-Auftritten Popmusik-Songs oder Zitate performen und andere damit unterhalten. Wer Playback-Star auf Musical.ly werden möchte, braucht Ausstrahlung, Einfallsreichtum, Gefühl für Bewegung und Schauspieltalent.

Die Zielgruppe von Musical.ly ist jung und entsprechend ist es mit dieser App möglich, schon mit 13, 14 oder 15 Jahren zum Star unter den Musern aufzusteigen – übrigens auch in Deutschland. Und so sind die erst 14 Jahre alten Zwillinge Lisa und Lena mit mehr als 10 Millionen Followern internationale Musical.ly Stars. Wer sich ein Bild von den beiden machen möchte, kann dies beispielsweise in diesem Video machen, das eine Kompilation ihrer "Musicallys" darstellt:

Geld verdienen mit Musical.ly

Obwohl die App noch relativ neu ist, funktioniert das Geld verdienen auch mit diesem neuen Kanal. Bleiben wir einfach bei Lisa und Lena: Wie gesagt, haben die Mädels in kurzer Zeit eine Riesen-Reichweite aufgebaut. Dass die beiden Geld verdienen, ist sicher, allerdings lässt sich nur schwer abschätzen, wie hoch ihr Verdienst ist. Denn Lisa und Lena sind nicht nur bei musical.ly aktiv, sie kombinieren ihre Präsenz mit ihrem Instagram-Account – das passt thematisch sehr gut und die Reichweite stimmt auch. Beste Voraussetzungen also für den Abschluss gut dotierter Werbeverträge. Und zusätzlich haben die Playback-Stars sogar eine eigene Modelinie aufgebaut.

Instagram: Mit Fotos und Filtern zum Erfolg

Instagram ist nur etwas älter als Snapchat – die App ging im Jahr 2010 online. Über Instagram lassen sich Fotos und Videos teilen und auch hier ist Kreativität oberstes Gebot, wenn man erfolgreich posten möchte. Die Bilder lassen sich auf relativ einfache Weise durch in der App zur Verfügung gestellte Filter bearbeiten, verschönern oder verfremden, trotzdem sollte das Setting der Bilder, die auf Instagram gepostet werden, nicht nur kreativ, sondern auch perfekt in Szene gesetzt sein. Ob Selfie oder Schuhe, Mode oder Essen – die Thematik ist breit und ebenso vielseitig sind die Möglichkeiten, um bei Instagram Geld zu verdienen.

Geld verdienen mit Instagram

Es besteht nicht nur die Möglichkeit, beispielsweise als Blogger mit seinen Instagram-Posts Geld zu verdienen. Bereits vor einiger Zeit haben wir einen separaten Artikel verfasst, auf welche Arten sich ein Instagram-Account für einen Zusatzverdienst eignet – im Einzelnen können Sie das hier nachlesen: Geld verdienen mit Instagram

Pinterest – die Pinnwand der Interessierten und Engagierten

Pinterest ist ebenfalls seit 2010 online und auch bei Pinterest geht es, wie bei Instagram, um Fotos bzw. visuelle Kommunikation. Allerdings – und das ist der Unterschied zu Instagram – hier werden Ideen in Form von Fotos (es müssen die eigenen sein) gesammelt und an einer virtuellen Pinnwand oder in Sammelmappen "gepinnt".Es geht also ums Pinnen ("Pin") und um Inspiration und Interessen ("Interest") und im Gegensatz zu Instagram nicht darum, sich selbst bzw. die eigene Originalität auf eigens zu diesem Zweck angefertigten Fotos abzubilden und zu posten.

Wer Anregungen sucht, sei es für die Hochzeit, für die Neueinrichtung des Wohnzimmers oder Deko-Ideen im Allgemeinen, welchem nächsten Modetrend man folgen sollte oder, auch ganz profan, mit welchen Rezepten sich Gäste am besten beeindrucken lassen könnten, ist bei Pinterest an der richtigen Adresse.

Geld verdienen mit Pinterest

Bei Pinterest wird gepinnt, geteilt und geliked – und das kann sich auch finanziell bezahlt machen – besonders für all diejenigen, die etwas zu verkaufen haben. Denn an kaum einem Platz lassen sich Produkte so gut promoten wie über Pinterest, denn die User sind sehr aktiv.

Jederzeit life dabei mit Periscope, Facebook Live oder YouNow

Tja, ganz ehrlich – zum jetzigen Zeitpunkt lässt sich über diese Life-Streaming-Apps und ihre Eignung zum Geld verdienen noch nicht viel sagen. Zu jung und zu bewegt sind diese Geschäftsmodelle, als dass wir an dieser Stelle fundierte Aussagen treffen möchten. Allerdings sei an dieser Stelle auf unsere vorhergehenden Berichte zum Thema verwiesen:

Und natürlich: YouTube – einige YouTuber verdienen bekanntermaßen Millionen

Die Möglichkeit, um mit YouTube im Bereich Social Media Geld zu verdienen, nennen wir in diesem Artikel am Schluss – das hat aber in keinster Weise seine Begründung in der Weitläufigkeit dessen, wie sich dieser Kanal zum Geld verdienen eignet.

Denn YouTube hat, seit das Netzwerk 2005 an den Start ging bereits vielen YouTubern zu teilweise sehr ansehnlichen Einnahmen verholfen. Und dass YouTube als Geschäftsmodell mittlerweile bestens funktioniert, darüber haben wir im Artikel Mit YouTube Geld verdienen: Die Szene ist profitabel geworden geschrieben.

Aus YouTube ist ein ernstzunehmendes Business geworden. Es gibt viele Kanäle, die als kleines Videoprojekt gestartet wurden und heute als professionelles und gut durchgeplantes Unternehmen geführt werden.

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