Geld verdienen als Streckenposten bei den Cyclassics

Geld verdienen als Streckenposten bei den Cyclassics
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Kjell W. erzählt uns von seinem Nebenjob auf den Cyclassics und wie er dort mit Freunden zusammen in einem Team Geld verdient hat

Kjell W.

Kjell W. berichtet darüber, wie er bei den Cyclassics Geld verdient hat

Einige von Ihnen haben vielleicht meinen letzten Nebenjob-Erlebnisbericht gelesen, bei dem ich davon erzähle, wie ich einen Abend in einer C&A Filiale als Inventurhilfe verbracht habe. Was beim Lesen meiner ersten Schilderung schnell klar werden sollte: An diesem Abend durfte ich die etwas mühsamere Seite des Nebenjobbens kennenlernen, was mir auf der anderen Seite allerdings einen Nebenverdienst von 50 Euro einbrachte. Das war unter'm Strich dann doch schnell verdientes Geld.

Für mich als Schulabgänger und angehenden Studenten, der bis dahin noch nicht allzu häufig nebenbei jobben musste, war das mal eine ganz andere Erfahrung. Aber wenn der Geldhahn der Eltern nach dem Abitur mehr oder weniger versiegt und man hört, dass man nun selber für sein Geld arbeiten müsse, muss die eigene Schmerzgrenze nun einmal angehoben werden – es nützt ja alles nichts.

Klingt interessant: Für die Cyclassics in Hamburg wurden Aushilfen gesucht

Jobben ist natürlich nur dann unvermeidlich, sofern man keine Einschnitte im Lebensstandard hinnehmen will, was für mich allerdings, selbst nach meiner Erfahrung als Inventurhilfe, keine richtige Alternative darstellte. So schwer es auch zu akzeptieren war, es blieb mir nur noch eine Möglichkeit: Weiter nach Nebenjobs suchen. Was ich bis dato noch nicht wusste: Ich sollte in den nächsten Tagen eine komplett andere Erfahrung mit Nebenjobs machen, nämlich dass Geld verdienen auch ganz einfach sein kann.

Meine Eltern waren es, die mich auf den Nebenjob als Streckenposten bei den Cyclassics in Hamburg aufmerksam machten. Weil sie wussten, dass ich aus Zeitgründen besonders an Nebenjobs interessiert bin, bei denen ich relativ viele Stunden am Stück arbeiten konnte (wie beispielsweise auch bei der besagten Inventur), erzählten sie mir von dem Stellenangebot, das sie entdeckt hatten. In der Ausschreibung wurden noch Streckenposten für die Cyclassics in Hamburg gesucht, die am darauffolgenden Wochenende stattfinden sollten.

Im Team zusammen mit Freunden jobben

Das klang schon mal nicht schlecht, denn es ist für mich nicht ganz einfach, an meinem Wohnort, einem kleinen Ort mit rund zweitausend Einwohnern, an solche Nebenjobs zu kommen, bei denen ich mit einem Einsatz relativ schnell viel Geld verdienen kann. Daher stellt die Hamburger City für mich immer die beste Anlaufstelle bei der Nebenjobsuche dar.

Was mein Interesse an dem Nebenjob allerdings erst richtig weckte, war die Möglichkeit, dass ich Freunde mit anmelden und mit ihnen im Team arbeiten konnte. Ich sprach also mit zwei Freunden, von denen ich wusste, dass auch sie an einem Nebenverdienst interessiert sind und am Einsatztag Zeit hatten. Nach einem kurzen Gespräch waren beide sofort dabei und noch am selben Abend meldete ich uns über das Internet für den Nebenjob an. Ich musste lediglich meinen Namen, die Helferanzahl und meine Telefonnummer angeben und dann darauf warten, dass mir weitere Infos mitgeteilt würden.

Zwei Tage später war es soweit. Ich erhielt einen Anruf von einem freundlichen jungen Mann, der sich mit dem Namen Christian vorstellte. In einem kurzen Telefonat informierte er mich über Verdienst und den groben Ablauf des Arbeitstages. Ungefähr neun Stunden sollten wir die Rennstrecke freihalten und Infos an Anwohner weiterleiten, hieß es am Telefon - und unser Verdienst sollte bei circa 10 Euro in der Stunde liegen. Das klang doch gar nicht mal so schlecht.

Kurze Vorbesprechung mit wichtigen Infos

Für genauere Infos, sagte Christian mir, sollte ich mit meinen beiden Freunden zu einer Vorbesprechung in Hamburg erscheinen. Das Ganze war zwar keine Pflichtveranstaltung, dennoch kann ich jedem, der sich im nächsten Jahr für einen Streckenpostenjob bei den Cyclassics bewerben möchte, empfehlen, an diesem Treffen teilzunehmen. Neben der groben Einführung in die Aufgaben und den Tagesablauf gab es an diesem Abend sowohl das Geld im Voraus und auch alle Materialien, die man zur Ausübung des Jobs als Streckenposten benötigte - zum Beispiel Warnwesten, Cyclassics-Helfer-Shirts, Trillerpfeifen, Absperrband und Fahnen.

Aushang mit Stellenangebot im Schaufenster einer Filiale von The Body Shop

Warnweste, Helfer-T-Shirt und diverses Material im Beutel: Unsere Ausrüstung als Cyclassics-Helfer

Unser Einsatztag: So haben wir als Streckenposten bei den Cyclassics Geld verdient

So fuhren wir also am Sonntagmorgen, gewappnet mit allen nötigen Infos zu Streckenabschnitten und Absperrungen sowie dem Beutel voller Einsatzutensilien, den wir bei der Vorbesprechung bekommen hatten, los in die Stadt. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, zu unseren Positionen zu gelangen, schafften wir es, uns durch das Netz aus Absperrungen zu kämpfen und standen schließlich, wenn auch leider mit einer kleinen Verspätung, auf unserem Posten.

Die kleine Verspätung stellte sich glücklicherweise als nicht allzu schwerwiegend heraus. Uns blieb noch eine ganze Stunde Zeit, bis die ersten Radfahrer kommen sollten und die Absperrungen wurden, wie auch bei den an den anderen Helferteams, schon gesetzt. Das bedeutete für uns, nach einem kurzen Gespräch mit den anderen Streckenposten in unserer Nähe: Erst einmal eine kleine Pause, bevor die Arbeit überhaupt beginnt - Einwände hatten wir ganz bestimmt nicht.

Im selben Stil, chillig aber trotzdem wachsam, sollte unser Arbeitstag weitergehen. Nach und nach sammelten sich einige Zuschauer am Straßenrand und die ersten Cyclassics-Teilnehmer radelten an uns vorbei. So zog sich der Arbeitstag hin und bis auf einige Fragen von Zuschauern bezüglich der Rennzeiten konnten auch wir als Streckenposten den sonnigen Sommertag in Hamburg genießen. Wichtig dabei war allerdings, immer ein Auge auf die Rennstrecke und die Passanten zu behalten, welche auf die Idee kommen könnten, bei vollbefahrener Strecke die Straße zu überqueren.

Da es auf unserem Streckenabschnitt relativ ruhig zuging (was natürlich nicht an allen Positionen gleichermaßen der Fall war), sollte der anstrengendste Teil unserer Arbeit gegen Nachmittag kommen. Wir mussten einen Postenwechsel vornehmen, wozu wir zu Fuß einige Kilometer durch Hamburg gehen mussten.

An der neuen Position angekommen, verbrachten wir die letzten Stunden unseres Arbeitstages in angenehmer Blankeneser Atmosphäre. Wir beobachteten weiterhin interessiert das Rennen und die Passanten und wurden dafür bezahlt, was die Zuschauer an diesem Tag gern auch unbezahlt machten: Nämlich das Rennen zu beobachten und das schöne Wetter zu genießen – schöner lässt sich Geld kaum verdienen. Dieser Nebenjob war easy und hat richtig viel Spaß gemacht – und das sicher auch, weil ich zusammen mit Freunden in einem Team Geld verdienen konnte.

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Ja, natürlich dürfen Sie mehrere Minijobs haben. Sie sollten aber im Vorfeld darauf achten, dass Sie dabei auch tatsächlich das Geld verdienen, das Sie eingeplant haben.


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