Bux: Mit dieser App macht Börse Spaß – und Geld verdienen ist auch möglich

Bux - mit dieser App macht Börse Spaß
Screenshot: getbux.de

Bux bringt die Börse aufs Handy – und das nicht nur als Spiel, sondern für alle, die Geld anlegen und damit Geld verdienen möchten

Zu Zeiten von Niedrigzinsen ist Geldanlage gar nicht einfach. Da kommt die App BUX wie gerufen, denn mit der Fintech-App soll Geldanlage viel einfacher und günstiger werden. Die App ging im Jahr 2014 in den Niederlanden an den Start, für deutsche User gibt es Bux seit 2016. Was ist dran an der Bux: Wir von Nebenjob.de haben uns die App einmal angesehen.

"Happy Trading" - die Begrüßung bei Bux ist gleichzeitig Programm: Die App will Spaß machen

Mit der App wird das Thema Geldanlage, das insbesondere bei jungen Menschen bekanntlich ziemlich unpopulär ist, spielerisch angegangen – im Design der App, aber auch in deren Funktionalität kommt das deutlich zum Ausdruck. Bei Bux geht es nicht nur um den Börsenhandel als solches, sondern großes Gewicht liegt auch auf der Community. So können sich Bux-User im Chat mit anderen auszutauschen, Battles beitreten und sich mit anderen Mitgliedern der Community zu messen. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, Channels von erfahrenen Tradern zu abonnieren und von deren Erfahrungen profitieren, sich inspirieren zu lassen und sich zu informieren. Außerdem gibt es einen App Guide und Börsennews aufs Handy. Dass alles passt zur jugendlichen Zielgruppe, an die sich die App richtet – junge Leute lassen sich auf diesem Weg sicher besser erreichen als mit trockenen Finanznachrichten.

funBUX und seriousBUX – die Währung bei Bux

Der erste Schritt bei Bux geht über Spielgeld – funBUX heißt die virtuelle Währung, mit der jeder seine Mitgliedschaft startet. 1000 funBUX im Wert von 5,99 Euro bekommt jeder Anwender geschenkt – das gibt neuen Usern, den Rookies, die Möglichkeit entspannt zu traden und dabei Erfahrungen zu sammeln, ohne dass die ersten Schritte zu finanziell empfindlichen Konsequenzen führen.

Wer möchte, kann später vom virtuellen zum echten Börsenhandel upgraden und von funBUX auf seriousBUX umsteigen. Ein solcher Upgrade, also der Handel mit echtem Geld, ist keinesfalls verpflichtend. Jeder User kann zu jeder Zeit selbst entscheiden, ob überhaupt und wann er mit Echtgeld handeln möchte. Übrigens sind die Echtgeld-Händler bei Bux in der Unterzahl, längst nicht jeder Anwender setzt echtes Geld ein. Es sind deutlich unter 10 Prozent der rund 700.000 User, die mit seriousBUX traden.

Der Soforteinstieg erfolgt mit "Learning by Doing"

"Bist Du für Deinen ersten Trade bereit?" - das ist die Frage, die Neubörsianern gleich nach der Registrierung gestellt wird – und schon beginnt der erste Beispiel-Trade. Dadurch werden die "RookieTrader" unangestrengt an die Benutzung von Bux herangeführt. Nach dieser ersten Erfahrung, in dem das Öffnen und Schließen von Positionen veranschaulicht wird, kann man risikolos mit funBUX handeln. Im Angebot sind über 200 Aktien, Währungen, Rohstoffe und Indizes, in die investiert werden kann und zu allem, was gehandelt werden kann, bietet die App eine Beschreibung an.

Der Account und die ersten 1.000 funBUX sind kostenlos, Echtgeld-Traden dagegen kostet Geld

Wer einen Account anlegt, muss – natürlich – nichts bezahlen: Anmeldung und Registrierung bei Bux sind kostenlos. Und wie beschrieben, gibt es die ersten 1.000 funBUX als Gratis-Willkommensbonus. Falls weitere funBUX benötigt werden, lassen sich diese in der App zukaufen: Die minimale Menge liegt bei 200 funBUX für 1,99 Euro, 6000 funBUX gibt es für 23,99 Euro.

Wer mit Echtgeld handelt, bezahlt für jede Transaktion eine Gebühr von zwischen 0,12 bis 0,15 Prozent des gehandelten Wertes, mindestens aber 25 Cent.

No Risk, No Fun heißt es so schön – wie riskant ist es, mit Bux Geld verdienen zu wollen?

Wer mit Spielgeld spielt, geht kein Risiko ein, verdient dementsprechend aber auch kein Geld. Es muss also Echtgeld in die Hand genommen werden, um letztlich echtes Geld mit der App zu erzielen. Das ist nicht risikolos – so wie der Handel an der Börse riskanter ist als beispielsweise die Geldanlage auf einem Sparbuch (dessen Guthabenzinsen allerdings zurzeit nicht einmal die Inflation ausgleichen können) oder erst recht, wenn man einen Nebenverdienst ganz klassisch mit zum Beispiel einem Nebenjob erarbeitet.

Der Handel an der Börse ist naturgemäß mit Risiken behaftet – das ist wohl hinlänglich bekannt. Bei Bux wird mit so genannten Differenzkontrakten ("contracts for difference" - kurz CFD) gehandelt. Mit CFDs lassen sich auch sehr kleine Beträge handeln, indem nicht wirklich eine Aktie gekauft wird, sondern indem auf einen Kurs "gewettet" wird. CFDs sind Investitionen, bei denen das Risiko unbestreitbar ist; die Risikowarnung, die im Google PlayStore und im AppStore unter den Infos zur App publiziert wird, spricht eine deutliche Sprache.

Dennoch ist das Risiko nicht unbegrenzt, denn bei Bux können Anleger nicht mehr Geld verlieren als das Kapital, das sie einsetzen – es gibt also keine Nachschusspflicht für Anleger. Außerdem darf, sofern das Trading-Konto des Users mehr als 500 Euro enthält, maximal die Hälfte des Geldes in ein Investment angelegt werden.

Und hier gibt es die App: getbux.de

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