In einer Stunde 35 Euro: Es gibt Jobs, mit denen sich im Internet gut Geld verdienen lässt

In einer Stunde 35 Euro verdienen
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Im Gespräch mit Nebenjob.de berichtet Claudia G. darüber, wie sie mit einem einzigen Website-Test ganze 35 Euro verdient hat

Lange Zeit war es der Minijob auf 450-Euro Basis, der die Rangliste anführte, wenn es darum ging, sich Geld nebenbei zu verdienen. Inzwischen scheint es jedoch so, dass diese Jobart zunehmend Konkurrenz bekommt. Denn die Jobber zieht's ins Internet – und wie unsere eigenen Tests und Erfahrungen zeigen und wie wir in etlichen Gesprächen erfahren konnten, wird das Geld verdienen im Internet zunehmend lukrativer.

Vor noch nicht allzu langer Zeit berichteten wir hier auf Nebenjob.de, wie sich als Tester von Webseiten, Apps oder Produkten mit TestingTime online Geld verdienen lässt. Wir sprachen in diesem Zusammenhang mit Oliver Ganz, einem Mitgründer des Unternehmens.

Claudia G., die uns schon des Öfteren über ihre Erfahrungen im Home-Office berichtete, kennt sich mit den Nebenverdienst-Möglichkeiten im Internet bestens aus. Beispielsweise schilderte sie uns vor einiger Zeit, wie lukrativ es sein kann, an einem einstündigen Studiotest teilzunehmen. In unserem aktuellen Gespräch berichtet uns Claudia G., wie sie mit dem Testen einer Webseite Geld verdient hat.

Claudia, wie wir von Ihnen erfahren konnten, kennen Sie sich mittlerweile sehr gut aus im Online-Business. Wie sind Sie auf den Nebenverdienst mit TestingTime aufmerksam geworden?

Auf die TestingTime AG wurde ich direkt über Ihre Webseite Nebenjob.de aufmerksam – das Gespräch mit Oliver Ganz klang vielversprechend und entsprechend habe ich mich dort registriert.

Vor knapp zwei Wochen nun bekam ich die Möglichkeit, an einem Studiotest für ein Vergleichsportal teilzunehmen. Bindeglied zwischen mir und der zu testenden Webseite war die TestingTime AG, bei der ich bereits seit circa zwei Monaten registriert war. Das Unternehmen war mein direkter Ansprechpartner was alles Organisatorische betraf, wie zum Beispiel die Test-Termine sowie die Bezahlung.

Wie war Ihre Erfahrung bei der Registrierung als Webseiten-Tester bei Testing-Time?

Die Registrierung bei TestingTime verlief sehr schnell und unkompliziert. Im Gegensatz zu den anderen Testing-Portalen, bei denen ich bereits angemeldet bin, gibt es bei TestingTime keinen persönlichen Account, über den man sich immer wieder einloggen kann. Getestet wird entweder über Skype oder direkt bei den Unternehmen vor Ort. Letzteres war bei mir der Fall. An einem Webseiten-Test über Skype habe ich bisher noch nicht teilgenommen.

Wie haben Sie es geschafft, eine Einladung zu diesem lukrativen Webseiten-Test zu bekommen?

Durch eine E-Mail informierte mich TestingTime über den Studiotest bei dem Vergleichsportal. Um feststellen zu können, ob ich in die Zielgruppe passe, musste ich zuerst online ein paar Fragen beantworten. Anschließend wurden einige Termine aufgelistet, an denen dieser Test stattfinden wird - ich konnte angeben, an welchen Tagen und zu welchen Zeiten es passend bei mir sei.

Die endgültige Zusage kam allerdings über einen Telefonanruf aus dem Schweizer Büro. Man bestätigte mir, dass ich am Studiotest teilnehmen würde – und es wurde mir auch gleich der genaue Termin genannt.

Im Anschluss an dieses Telefonat bekam ich eine weitere E-Mail, in der mir noch noch einmal schriftlich der Testtermin (also das Datum und die Uhrzeit) sowie die Adresse des Tests mitgeteilt wurde. Außerdem erhielt ich den Namen und die Mobilfunknummer eines Mitarbeiters des Vergleichsportals, der sich dann auch als Testleiter herausstellte.

Der Testleiter nahm mich am Eingang in Empfang und führte mich in den Testraum, in dem bereits zwei weitere Mitarbeiter warteten, die während des Testings ebenfalls dabei sein würden.

Um was für einen Test handelte es sich und wie war der Ablauf?

Gegenstand des Tests war ein Internet-Vergleichsportal. Als Erstes wurden mir eine Reihe von Fragen gestellt, um herauszufinden, wie oft und auf welche Weise ich das Internet für gewöhnlich nutze.

Zu diesen Fragen gehörten zum Beispiel:

  • Wie oft nutzt du in der Woche das Internet?
  • Von welcher Marke ist dein Smartphone?
  • Welche Webseiten nutzt du besonders oft und welche sind deine Lieblingsapps?
  • Hast du schon einmal Vergleichsportale genutzt? Wann ist das zuletzt gewesen?
  • Was meinst du, kann auf unserem Vergleichsportal alles gefunden und verglichen werden?

Nach der Beantwortung dieser Fragen nahm ich für circa 60 Minuten vor einem Computer Platz. Der Testleiter setzte sich, in etwas Distanz, neben mich – die anderen beiden Mitarbeiter saßen an zwei Computern am anderen Ende des Raums, um meine Navigation auf der Webseite genau zu verfolgen.

Während des Testings wurde ich gebeten, meine Schritte auf der Webseite laut zu dokumentieren, allerdings wurde dies nicht zwingend von mir erwartet. Ich konnte und sollte das Portal genauso nutzen, wie ich dies bei mir zu Hause machen würde, sprich, ohne lautes Denken. In dieser Hinsicht unterschied sich dieser Studiotest von früheren Studiotests, die ich bereits bei anderen Marktforschungsunternehmen gemacht habe.

Fragen durfte ich jederzeit stellen. Und natürlich durfte ich auch jederzeit Kritik äußern.

Was war das Thema – worauf sollten Sie achten

Bei dem Testthema ging es explizit um Versicherungen: Ich sollte auf dem Portal eine für mich passende persönlich Versicherung finden. Unter anderem ging es darum herauszufinden, ob alle für mich relevanten Informationen zu den einzelnen Versicherungsangeboten verständlich aufgeführt sind. Außerdem sollte ich verschiedene Angebote auch in Bezug auf diese Infos untereinander abgleichen. Mit diesem Versicherungsbereich tat ich mich relativ leicht, da ich meine erst vor einem Jahr erneuert habe und somit wusste, worauf es ankommt. Ich konnte also recht gut beurteilen, welche Informationen meiner Meinung nach auf dem Vergleichsportal vorhanden sein sollten.

Sofern mir ein Angebot gefiel, durfte ich dieses direkt über das Portal unter Angabe der von mir für diesen Test bereitgestellten "Fake"-Angaben anfordern. Natürlich musste ich mich nirgendwo mit meinen eigenen Daten anmelden und auch nichts kaufen. Der Test wurde, das war selbstverständlich, anonymisiert gespeichert.

Für alle, die ebenfalls als Tester Geld verdienen möchten: Wie war die Bezahlung?

Ich habe für das ungefähr 60-minütige Testing 35 Euro bekommen. Die Vergütung liegt meines Erachtens nach im absolut grünen Bereich - vor allem auch angesichts der Tatsache, dass die Testatmosphäre sehr angenehm war. Außerdem waren die Räumlichkeiten, in denen der Test stattfand, sehr gut an öffentliche Verkehrsmittel angebunden - demzufolge brauchte ich keine langen Fahrtzeiten einzukalkulieren.

Anders als bei den anderen Studiotests wurde mir das Geld nicht gleich nach Ende des Tests in bar ausbezahlt, sondern mein Verdienst wurde innerhalb einer Woche auf mein Bankkonto überwiesen. Noch am Abend des Testtages erhielt ich eine E-Mail von TestingTime, in der ich über einen Link die Überweisung anfordern konnte.

Claudia, gibt es noch etwas, das Sie, außer der Tatsache, dass Sie Geld verdienen können, am Job als Webseiten-Tester reizt?

Ja, absolut. Zum Abschluss möchte ich noch erwähnen, dass sich dieser Studiotest für mich als sehr nützlich erwiesen hat, da ich jetzt noch sicherer im Umgang mit Vergleichsportalen geworden bin. Auch hat sich das Thema Versicherungen hervorragend dazu geeignet, um in diesem Bereich etwas schlauer zu werden.

Wer nun, genau wie Claudia G., Lust darauf bekommen hat, als Webseiten- oder App-Tester mit TestingTime Geld zu verdienen, kann sich direkt auf dem Testportal kostenlos anmelden. Die Registrierung dauert nur wenige Minuten:

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